was sind unterschiede zwischen einer privaten- und einer Staatlichenversicherung?

4 Antworten

Staatliche, auch gesetzliche Versicherungen genannt, nehmen Pflichtbeiträge von allen hier Pflichtversicherten. Also zum Beispiel bist Du Arbeiter und lohnabhängig beschäftigt, so hat der Betrieb für dich gesetzliche vorgeschriebene Beiträge abzuführen. So werden an die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland vom Betrieb neben den reinen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen auch die an die Deutsche Rentenversicherunng Bund mit überwiesen. Von hier aus wird dann weiter verteilt. Private Versicherungen machen das Geschäft neben den gesetzlichen, das heißt sie brauchen sozusagen nur noch auszuputzen. Deswegen haben die auch mehr Geld übrig für Schickimicki-Leistungen bzw. bezahlen die Ärzte z.B. deutlich höher. Sie haben schließlich mit all den Kosten nichts am Hut, die gestzlich Versicherte solidarisch zahlen in einen Topf, aus dem auch Krankenhäuser finanziert werden. Schon mal was von "Notopfer" oder "Praxisgebühr" gehört? Die zahlen nur gesetzliche Versicherte. Wenn wir schon bei Krankenversicherung sind. Bleib besser in der gesetzlichen KV und nimm dir - wenn Du Zusatzleistungen haben willst - eventuell einen Baustein von einer privaten dazu. Den kannst Du jederzeit fristgerecht wieder kündigen. Aus der privaten KV kommst Du irgedwann nicht mehr zurück in die gesrzliche - und für die private KV zahlst Du als "Rentner" deine Beiträge voll selbst, während bei den gesetzlich Versicherten der gesetzliche Rentenversicherer gehörig beteiligt.

Dankeschön

Hallo, die staatlichen Versicherungen sind diejenigen, in die alle einbezahlen müssen, besonders dann, wenn man Arbeitnehmer ist. Die gesetzliche Versicherungen, besser bekannt als "Sozialversicherung" ist die gesetzliche Krankenversicherung, die Rentenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die gesetzliche Unfallversicherung, die Pflegeversicherung. Die Beiträge dazu werden bei Arbeitnehmern vom Arbeitslohn berechnet und der Arbeitgeber überweeist diese Beträge mit seinem Anteil an eine Einzugsstelle.

Private verträge, die jeder nach eigenem Bedarf auf privatvertraglicher Art abschließen kann, oder eben lassen, sofern eine Pflichtversicherung nicht eben vorgeschrieben ist. Die Beiträge dazu zahlt jeder aus seiner eigenen Tasche.

Hallo Bettdecke. Du machst Dir wenig Mühe, hier eine Frage zu formulieren. Daher auch genauso eine kurze Antwort ;-)

Die private Versicherung leistet je nach Vertragsinhalt, der auf Deine Bedürfnisse abgestimmt sein sollte. Die staatlichen Versicherungen leisten je nach aktueller politischer Lage, finanzieller Möglichkeiten und meist auch nur nach dem ok. eines Gutachters. Und auch dann nur in einer Höhe, die Dir nicht wirklich eine Hilfe sein wird. Der Staat spekuliert einfach damit, dass jeder sich selber ebenfalls absichert.

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