Was sind die Nachteile fürs beschaffen eines Audi A6 (Limousine)?

5 Antworten

Für das Geld bekommst Du einen A6, der mehr als zehn Jahre alt ist und viele Kilometer hat. Wenig Kilometer bedeuten, dass das Alter Richtung 20 Jahre geht.

Du musst also damit rechnen, dass bestimmte Reparaturen aufgrund des Alters und der Fahrleistung fällig werden. Auf keinen Fall solltest Du einen A6 mit der berühmt-berüchtigten Multitronic kaufen, die hat eine sehr überschaubare Lebensdauer.

Auch wenn der Anschaffungspreis erträglich ist, sind Wartung und Reparaturen sehr teuer. Wenn Du nach der Anschaffung noch "eben" Bremsen, Stoßdämpfer, Fahrwerksbuchsen, Turbolader, Xenonscheinwerfer, Wasserpumpe, Lichtmaschine oder ähnliches tauschen musst, kann ein Betrag zusammen kommen, der die Anschaffungskosten deutlich übersteigt. Schweres Auto mit viel Leistung und intensiver Nutzung bedeutet hohen Verschleiß.

Bei einem Freund von mit hat die Beziehung zum A6 deswegen gerade mal 10.000 km gehalten (vorher Kilometerstand von 240.000, 12 Jahre alt). Die Substanz war super, es gab keinen Rost, man hätte das Auto noch Jahrzehnte fahren können, er hätte nur mehrere Tausend Euro investieren müssen...

Hallo!

Der Audi A6, den es typischerweise für rund 6000 Euro gibt, ist ein C5 oder C6 in eher mittelmäßigem Zustand und das ist dabei das Hauptproblem: Beide Baureihen setzten niemals einen Qualitätsmaßstab und kamen an die hervorragenden Modelle des Audi 100 oder des ersten Audi A6 (C4) in keinster Weise ran, was Werte wie Zuverlässigkeit, Haltbarkeit, Reparaturfreundlichkeit oder Langzeitqualität angeht. In der Zeit und Klasse war jedes andere Auto besser.

Zwar kann man sich manche Schwachstellen vom Hals halten, wenn man etwa die anfälligen Automatikgetriebe oder den quattro-Antrieb vermeidet und ein Basismodell mit kleinem Benziner und Handschaltung erwirbt, aber selbst dann wird keinesfalls die Zuverlässigkeit und Qualität geboten, die man von einem Audi erwartet oder von Audi 80/Audi 100 her kennt ----> da ist selbst ein Opel-Omega B oder die umstrittene Pre-Mopf 211er E-Klasse mit SBC Bremse das bessere Geschäft.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Neben der Optik (Geschmackssache, also subjektiv) die unpraktischere Karosserievariante (objektiv).

Vorallem aber der Preis. Für das Geld bekommst du nur einen alten A6 und dort dann sicherlich einen 2,7er TDI ohne quattro. Zumindest wenn der unter 250 tsd. gelaufen haben soll.

Bei neueren Modellen sicherlich nur Schrott.

Steuer und Versicherung sind absehbar, Verschleiß eventuell auch. Die Folgekosten sind das Problem. Der kann nach dem Kauf noch 10 Jahre halten und verlangt nur Öl und Service, oder du hast jeden Monat eine kostenintensive Reparatur.

Egal bei welchen Auto solltest du dir über Versicherung, Steuer und Sprit keine großen Gedanken machen. Das kannst du vorher prüfen. Sind dir schon die Fixkosten zu hoch und es dir nicht wert, lass es direkt sein. Das ist in Summe eventuell noch das Günstigste, zumindest ohne Sprit.

Such dir ein Modell aus und beschäftig dich genau mit der Baureihe, dem Baujahr und der Motorisierung. Durchsuche Foren oder such anderweitig nach Erfahrungsberichten. Wenn du dort viel Schlechtes über die Motoren oder das Modell hörst und in absehbarer Zukunft viel auf dich zu kommen könnte, dann bist du den mindestens selben Betrag nochmal los.

Gruß

Ein A6 wird unter dieser Bezeichnung seit 1994 verkauft, woher sollen wir wissen um welches Baujahr es sich handelt? Genauso hast du keine Motorisierung erwähnt.

Ich würde an deiner Stelle das Budget auf 3000€ setzen und mit etwas Richtung Audi A3 suchen. Als Fahranfänger bist du damit gut bedient und übersichtlich ist es auch.

Der größte Nachteil ist, dass es ein überteuerter Skoda mit VW-Teilen ist, der um den Preis auch nicht mehr der jüngste seine dürfte.

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