Was sagt eigentlich die Versicherung dazu wenn man einen Haustürschlüssel bei den Nachbarn hat?

5 Antworten

Es ist eine ganz normale Sache, dass jemand anders noch einen Schluessel hat fuer den Fall, dass irgendetwas los ist. Und warum soll das nicht der Nachbar sein?

Was soll denn passieren, wenn dieser durch einen Einbruch verloren geht. Oder steht auf dem Schlüssel, dass er Euch gehört? Ein Einbrecher weiß doch nicht woher der Schlüssel ist. Und was schert es dann die Versicherung...

Diese Frage muss aus zwei Perspektiven betrachtet und beantwortet werden. Zunächst einmal sollte die Privathaftpflicht des Nachbarn den Verlust fremder Schlüssel einbeziehen. Damit werden im Falle des Verlustes die mit der Wiederbeschaffung bzw. ggfs. dem Austausch von Schließanlagen oder Teilen davon verbundene Kosten ersetzt. Was Ihre Hausratversicherung betrifft, deckt diese in aller Regel nur Einbruchdiebstahl ab, setzt also ein gewaltsames Eindringen in die Wohnung voraus. Unter Umständen ist auch Einschleichung abgedeckt. Es hilft nichts, abschliessende Auskunft kann nur ein Blick in die Allgemeinen und in die Besonderen Versicherungsbedingungen geben. Pauschale Aussagen wie zuvor gegeben sind ähnlich wie Kaffeesatzlesen. Ein seriöser Versicherungsvermittler wird Ihnen beim Studium behilflich sein und dabei weitere entstehende Fragen beantworten.

Das ist kein Problem, da es bei der Nutzung eines Schlüssels für gewöhlich keine Einbruchsspuren gibt. Und nur Einbruch ist versichert. Aber der Meinung, die Option "Verlust fremder Schlüssel" in die Haftpflicht des Nachbarn mit aufzunehmen, schließe ich mich an. Ein neues Schließsystem kostet ein paar euro und kann das Nachbarschaftsverhältnis nachträglich sehr beeinträchtigen

was soll sie denn sagen,ist doch dein Problem,wo kein vertrauen ist ,dem geb ich auch den schlüssel nicht ,oder was.

Nachbar nutzt Stromanschluß mit!

Hallo zusammen,

direkt zu meiner Frage, mglicherweise kann mir jemand einen Rat geben, das wäre toll:)

Vor ein paar Tagen habe ich meine Stromkostenjahresabrechnung erhalten. Mein Verbrauch war so hoch ( ein Drittel hher als im Vorjahr), dass ich ab in den Keller zum Zähler bin und verglichen habe. Zudem sind im Keller auch Anschlüsse für die Waschmaschinen. Jede Mietpartei hat ihren eigenen Anschluss, die Stromdosen sind abschließbar. Nur besitze ich keinen Schlüsel für meinen Anschluss, der Vermieter meinte damals wohl, das wäre auch ok so. Ich selbst nutze meine Waschmaschine seit zwei Jahren nicht mehr, da diese defekt ist. Nun konnte ich aber auch meinen Stromanschluss nicht abschließen. das Problem: ein Nachbar, welcher seit einem jahr hier wohnt, nutzt meinen Stromanschluss! ich habe ihn darauf angesprochen, er meinte, er würde ihn von Anfang annutzen, weil ihm nichts mitgeteilt wurde und er auch keinen Schlüssel für seine Steckdose besitzt.

Normalerweise meint man ja, dass ein Nachbar nicht einfach so , ohne jemanden zu fragen, seinen Kram irgendwo anschließt. Die anderen beiden Parteien haben ihre Waschmaschinen an den ihnen zugehrigen Stromdschen angeschlossen,diese Nachbarn schließen ihr Döschen auch nie ab.

Die Frage ist nun:

Bleibe ich auf der kompletten Stromnachzahlung sitzen? ich habe meinem Nachbarn ein Jahr lang seine Waschladungen finanziert und das sehe ich nicht ein.

Ist der vermieter nun in der Verpflichtung, da irgendetwas zu unternehmen ( außer das Schloß an meiner Stromdose auszuwechseln und mir den Schlüssel auszuhändigen) oder bin ich als Mieterin selbst schuld, dass ich nicht auf meinen Anschluss geachtet habe?

Auch ist meine Frage, ob ich mich erst an einen Mieterbund wenden soll oder jetzt erst mit dem Vermieter sprechen (der ja unter umständen eine teischuld besitzt, da er keine Schlüssel ausgehändigt hat und den Nachbarn auch nciht aufgeklärt?), der dann als Mittelsmann zwischen meinem nachbarn und mir fungieren könnte?

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