Was passiert wenn ich mehr als 450 Euro bei einem Minijob verdiene müsste ich dann viel Steuern bezahlen oder so?

4 Antworten

Hi adrian909090,

laut der minijob-zentrale.de gilt folgendes:

Was passiert, wenn Ihr Minijobber die Verdienstgrenze überschreitet

Zahlen Sie Ihrem Minijobber einen Jahresverdienst bis 5.400 Euro, darf sein Verdienst in einzelnen Monaten auch mehr als 450 Euro betragen. Übersteigt der Jahresverdienst 5.400 Euro, weil sich der Verdienst Ihres Minijobbers in einzelnen Monaten auf mehr als 450 Euro erhöht, kommt es darauf an, ob dies regelmäßig und vorhersehbar oder gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt.
Passiert das gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.
Verdient Ihr Minijobber dagegen regelmäßig über 450 Euro im Monat, ist die Beschäftigung kein Minijob mehr, sondern sozialversicherungspflichtig. Dies gilt ab dem Tag, an dem Sie erkennen können, dass Ihr Minijobber aufgrund des vorhersehbaren höheren Verdienstes mehr als 5.400 Euro im Jahr verdienen wird.

...müsste ich dann viel Steuern bezahlen oder so?

Die Steuern sind nicht das Problem, sondern du bezahlst die ganzen Sozialabgaben :-(( Lohnsteuer wird bei einem Single in Lohnsteuerklasse 1 erst ab 1050€ mtl. Bruttolohn einbehalten!

Gruß siola55

https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/01_450_euro_gewerbe/01_Entgeltgrenze/node.html

bei einem 450€ Job gibt es eine kleine Besonderheit die du scheinbar nicht kennst.
Im Prinzip hast du Recht dass man dabei nur 450€ pro Monat verdienen darf...aber..!!!

damit ist der durchschnittliche monatliche Verdienst aufs ganze Jahr gesehen gemeint. Das heißt wenn du in einem Monat mal nur 300€ verdienst kannst du im nächsten Monat dafür 500€ verdienen. Verstehst du was ich meine??
Kannst du überall nachlesen dass es so ist.
Allerdings darf die Abweichung nicht zu groß sein. Also in einem Monat nur 150€ und dann im nächsten 750€ ist zu viel/zu große Abweichung.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ja verstehe ich, wenn ich den jetzt aber öfters die 450 überschreite wird mir dann weniger als 450 Euro überwiesen wegen den Steuern oder wie wird es geregelt hoffe du kennst dich damit aus

@adrian909090

es dürfte für dich keine Steuer anfallen (für den Arbeitgeber fällt aber immer ein bisschen an, 50€ oder so Sozialabgaben.
Du darfst dann halt die folgenden Monate weniger verdienen.
z.B. saisonbedingt 6 Monate lang zuerst 500€ dann 6 Monate lang nur 400€,

Die Arbeitskraft in der Firma die die Lohnabrechnung macht weiß das aber. Du solltest das mit ihr besprechen, sie darauf hinweisen.

@adrian909090
Übersteigt der Jahresverdienst 5.400 Euro, weil sich der Verdienst Ihres Minijobbers in einzelnen Monaten auf mehr als 450 Euro erhöht, kommt es darauf an, ob dies regelmäßig und vorhersehbar oder gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt. Passiert das gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.

Dann teilt der AG das Einkomen entsprechend auf - letztendlich liegt das Jahreseinkommen wieder bei 52 Samstagen im Jahr bei durchschittlich unter 450 Euro.

Außerdem geht es dabei nicht um Lohnsteuer, sondern darum ob dieser Job für Dich weiterhin sozialversicherungsfrei ist. Lohnsteuer fällt erst ab einem Einkommen von mehr als 1030 Euro pro Monat an, Sozialversicherungsbeiträge jedoch wenn Dein regelmäßiges Einkommen die 450 Euro Marke überschreitet.

Man darf ab und zu mal mehr verdienen, das wird geduldet. Wenn es aber öfter ist, wirds versteuert. Google mal Minijobzentrale/Knappschaft.

Die Steuer ist nicht das Problem, sondern die Sozialabgaben:

Zahlen Sie Ihrem Minijobber einen Jahresverdienst bis 5.400 Euro, darf sein Verdienst in einzelnen Monaten auch mehr als 450 Euro betragen. Übersteigt der Jahresverdienst 5.400 Euro, weil sich der Verdienst Ihres Minijobbers in einzelnen Monaten auf mehr als 450 Euro erhöht, kommt es darauf an, ob dies regelmäßig und vorhersehbar oder gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt.
Passiert das gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.
Verdient Ihr Minijobber dagegen regelmäßig über 450 Euro im Monat, ist die Beschäftigung kein Minijob mehr, sondern sozialversicherungspflichtig. Dies gilt ab dem Tag, an dem Sie erkennen können, dass Ihr Minijobber aufgrund des vorhersehbaren höheren Verdienstes mehr als 5.400 Euro im Jahr verdienen wird.

https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/01_450_euro_gewerbe/01_Entgeltgrenze/node.html

@siola55

Danke für den Link, das meinte ich.:))

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