Was passiert wenn ich in einem unversicherten Auto fahre?

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Hallo Schlagzeuger,

strafrechtlich wie auch Führerscheinrechtlich ist es unerheblich auf wem das Fahrzeug zugelassen ist und wer laut Versicherung als Fahrer zugelassen bzw. nicht zugelassen ist.

Im Falle eines Unfalles hätte die Versicherung den von Schaden an fremden Fahrzeugen und Sachen komplett bezahlt. Es gibt in der Regel auch keine Regressforderung, in der Dich die Versicherung auffordern würde einen Teil des Schadens zurück zu zahlen.

Anders sieht es bei der Kaskoversicherung aus. Dort könnte die Versicherung weigern, den Schaden am eigenen Fahrzeug zu übernehmen. Könnte auch sein, dass sie nur einen Teil des eigenen Schadens begleicht, kann aber auch sein, dass sie alles bezahlt.

Was allerdings nach einem Unfall passieren wird ist, dass die Versicherung den Halters des Fahrzeuges auffordern wird für das komplette Jahr oder zumindest für den Zeitraum, seit dem Du den Führerschein hast, die Versicherungssumme nachzuzahlen, die fällig gewesen wäre, wenn Du ordnungsgemäß als Fahrer eingetragen worden wärst.

Denke aber mal, schlimmsten Fall wäre es 500, vielleicht tausend Euro die nachgezahlt werden müssten. Aber selbst wenn er eine sauteure Versicherung hat, wären es nie über 2000 Euro.

Schöne Grüße
TheGrow

Das ist dann hauptsächlich erst einmal das Problem des Versicherungsnehmers, also wohl Deines Nachbars.

Die Polizei interessiert sich weniger dafür, wohl aber die Versicherung. Wenn diese davon erfährt wird sie vom Versicherungsnehmer, nicht von Dir, die eingesparten Beiträge nachfordern und gegebenenfalls eine Vertragsstrafe erheben die in Höhe eines Jahresbeitrages liegen dürfte. Kommt es zu einem Unfall dann zahlt die Versicherung aber trotzdem.

Es ist immer das Fahrzeug versichert und nicht der Fahrer. Das bedeutet die Polizei intressiert es nur, ob das Fahrzeug überhaupt versichert ist und das ist es ja. Die Versicherung ist auch verpflichtet, im Falle eines Unfalls zu zahlen. Das Problem besteht eher zwischen deinem Nachbar und seiner Versicherung. Die Versicherung wird nachträglich die eingesparten Beiträge Rückwirkend bis zu zwei Jahren verlangen und möglicherweise noch einer Vertragsstrafe bis max. 200% des Jahresbetrags. Dies ist aber alle nicht dein Problem :)

Die Polizei interesiert das nicht. Es ist ja dennoch versichert. Aber wenn du eine selbsverschuldeten Unfall baust kann die Versicherung Deinem Nachbarn um bis zu 5000 Eur. in Regress nehmen wegen falscher Angaben. Das haengt aber von den Vertrag ob, er als Einzelfahrer eingetragen ist od, jeder beliebiger Fahrer, bei letzeren waere es kein Problem, beim 1. eben Falsche Angaben im Vertrag was ein Vertragstrafe bei einem Selbstverschuldeten Unfall zur Folge haben kann.

In Regress kann sie nicht gehen, aber eine rückwirkende Beitragsangleichung nebst Vertragsstrafe verlangen. ;)

@Eichbaum1963

Falls es uberhaubt eine hoheren Beitrag gibt , bei vielen , leider nicht allen Versicherungen muss soetwas nur gemledet werden. Ok wenn es nicht gemeldet wird , kann es eine Vertragstrafe geben.

dann begehst du eine Straftat und bist entsprechend zu verurteilen. aber, es wird das Auto und nicht der Fahrer versichert, also kannst du fahren, wenn in der Versicherung steht, dass du berechtigter Fahrer bist

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