Was passiert wenn ich Honorargrenze 2400€ überschreite?

4 Antworten

Mit diesen 2.400,- meinst Du wohl die Übungsleiterpauschale nach § 3 Nr. 26 EStG.  Wenn Du die überschreitest, geht der überschreitende Betrag in die Einkünfte.

Mit Deinen 440,- Euro als angemeldete Tätigkeit, sind das ja auch gerade mal 5.300,- Euro Brutto. da geht ja noch der Arbeitnehmerfreibetrag ab. Also 4.300,- in die Einkünfte.

Minijob geht extra (Alle Abgaben werden Pauschal vom Arbeitgeber getragen), fällt nicht in diesen Bereich.

Also bist Du bisher noch über 4.200,- Euro von der Steuer entfernt.

Wenn Du nun statt 8.652,- Euro 100,- Euro mehr verdienen würdest, also 4.472,- mehr als bisher, dann würde es mit dem Eingangssteuersatz von 14 % beginnen. Also 14 Euro Steuer für 100,- Euro Einkommen.

Du willst mir ja wohl nicht erklären, dass sich die Arbeit nicht mehr lohnt, weil Du von 100,- Euro nur noch 86,- übrig behälst.

Dann müsste ich nämlich echt überlegen, ob ich meine Tätigkeit auf ca. 1/9 meiner Tätigkeit beschränke.

Ich wäre froh, wenn ich 1 Mio. Steuern zahlen dürfte, dann hätte ich nämlich über 2 Mio. verdient.

Geld egal vorher wird gleich behandelt, dass heißt wenn Du zusammen über die Grenze kommst müßtest Du das versteuern. 

Es wird alles zusammen gekippt auf das Jahr gesehen. Das machst du bei der Einkommenssteuererklärung, zu der du verpflichtet bist, da mehrere Einkünfte.

Bitte ab zum Steuerberater!

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