Was passiert, wenn Firmen gegenseitig ihre Aktien kaufen?

7 Antworten

dann sind es zwar auf dem Papier noch immer eigene Firmen, aber strenggenommen, sind sie fusioniert, weil ja beide Firmen in derselben Hand liegen.

Das wäre nur der Fall wenn beide jeweils 50% der anderen Firma kaufen würde. So tauschen die Firmen nur einfach den Besitzer.

Dies ist in der Realität so nicht möglich, da sobald A 100% von B hält, A der Eigentümer von B ist. A würde somit seine eigenen Aktien aufkaufen, was wenig Sinn ergäbe. Angenommen der theoretische Fall dass beide Unternehmen zur gleichen Zeit die Aktien des Anderen kaufen würden, so wären die Unternehmen fusioniert und müssten untereinander ausmachen, welchem Unternehmen welche Rolle zugeteilt wird.

Firma A gehört dann Firma B und Firma B gehört dann Firma A. Sinn macht das keinen!

hätte ich auch gesagt!!

@KingBo

was mich interessieren würde, angenommen firma a hält 100% von firma b und firma b 100% von firma a. dann gäbe es keine entscheidungsträger mehr, da eine hauptversammlung überflüssig wäre - da keine aktionäre. und eine juristische person hat keine eigene meinung ..... ^^

@Mepho

Natürlich gibt es noch Entscheidungsträger! Die Firmen haben einfach nur den Besitzer gewechselt. Aber wie gesagt das ist nur eine theoretische Möglichkeit die in der Praxis keinen Sinn macht.

ja, aktien sind anteile an firmen. wenn du also 100 % der aktien besitzt, bist du eigentümer der firma. es reicht aber schon, wenn du 51% besitzt, dann hast du nämlich das alleine stimmrecht, also bei entscheidungen, kannst du die dann bestimmen

mit 51% können nicht alle entscheidungen durchgewunken werden - häufig sind höhere anteile zur zustimmung zu einem TOP erforderlich

Demjenigen der zuerst kauft natürlich.

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