Was passiert, wenn Firmen gegenseitig ihre Aktien kaufen?

4 Antworten

dann sind es zwar auf dem Papier noch immer eigene Firmen, aber strenggenommen, sind sie fusioniert, weil ja beide Firmen in derselben Hand liegen.

Das wäre nur der Fall wenn beide jeweils 50% der anderen Firma kaufen würde. So tauschen die Firmen nur einfach den Besitzer.

Solche "cross share holdings" hat es lange Zeit in Japan gegeben, allerdings nie mit 100%. Ab 50% muss eine Konzernbilanz erstellt werden, d.h. eine gemeinsame Bilanz mit beiden Unternehmen wird aufgestellt. Da eigene Aktien herausgerechnet werden, hätte der Konzern kein eingezahltes Eigenkapital, was gesetzlich nicht sein darf. Eigene Aktien könne auch nur bis zu 10% des Kapitals gekauft werden, somit kommt es nie zu 100%.

Dies ist in der Realität so nicht möglich, da sobald A 100% von B hält, A der Eigentümer von B ist. A würde somit seine eigenen Aktien aufkaufen, was wenig Sinn ergäbe. Angenommen der theoretische Fall dass beide Unternehmen zur gleichen Zeit die Aktien des Anderen kaufen würden, so wären die Unternehmen fusioniert und müssten untereinander ausmachen, welchem Unternehmen welche Rolle zugeteilt wird.

ja, aktien sind anteile an firmen. wenn du also 100 % der aktien besitzt, bist du eigentümer der firma. es reicht aber schon, wenn du 51% besitzt, dann hast du nämlich das alleine stimmrecht, also bei entscheidungen, kannst du die dann bestimmen

mit 51% können nicht alle entscheidungen durchgewunken werden - häufig sind höhere anteile zur zustimmung zu einem TOP erforderlich

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