Was passiert mit Minusstunden bei Kündigung0?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wurden die minusstunden angewiesen? Wenn ja, trifft dich keine Schuld. Die Entlassung erfolgt nicht von einem auf den anderen Tag. Da sie das wussten, hätten sie die minusstunden zielgerichtet abbauen lassen können. Wenn nicht, dann haben sie das Nachsehen. Wenn das so ist, hast du gute Chancen vor dem Arbeitsgericht bei Kürzung deiner Bezüge.

Wenn dein AG nicht dafür gesorgt hat, dass du auf deine Stunden kommst, kann er dir nichts abziehen. Da viele Chefs trotzdem den unkorrekten Weg gehen, bleibt oft nur der Weg übers Arbeitsgericht.

https://www.arbeitsvertrag.org/minusstunden/

Theoretisch darf sie dir das nicht abziehen. Praktisch musst du (wenn sie es doch macht) deinen Standpunkt beweisen...

Deine Minusstunden werden von deinem Gehalt abgezogen. Schau în deinem Arbeitsvertrag nach, da stehts

Der Arbeitnehmer ist also selber Schuld, wenn der AG es nicht schafft ihn in der vertraglich vereinbarten Stundenzahl zu beschäftigen?

Die Antwort ist so pauschal nicht richtig!

Erstens entstehen Minusstunden nur, wenn es eine vertragliche Vereinbarung zu einem Arbeitszeitkonto mit Regelungen zum Umgang mit Minusstunden gibt: das ist hier nicht bekannt.

Und zweitens darf der Arbeitgeber Minusstunden nur verrechnen, wenn sie in die Verantwortung des Arbeitnehmers fallen!

Und ob etwas im Arbeitsvertrag steht, wissen wir nicht, weil nicht bekannt ist, ob es überhaupt einen schriftlichen Arbeitsvertrag gibt - und wenn: ob zu dem Problem etwas vereinbart wurde.

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