Was muss ich beim privaten Autoverkauf angeben?

4 Antworten

Du weist dass es ein Unfallauto ist, damit bist du Auskunftspflichtig. Nennt sich arglistische Täuschung und der Käufer kann den Vertrag anfechten und rückabwickeln. Du musst alle Macken angeben. DANN bist auf der sicheren Seite. Empfehle immer ein Fahrzeug vor Verkauf abzumelden. 

Ein Kaufvertrag mit allen Macken und schliesslich gekauft wie gesehen, ohne Garantie und Rücknahme.

Möglich, dass du noch Ansprüche gegen den damaligen Händler haben könntest! Bist aber in der Beweispflicht. 

Aber was ist wenn ich es nicht zufällig erfahren hätte ? Ich habe es ja nicht schriftlich..... Und ich habe ein unfallfreies Auto gekauft, und ich selber hatte kein Unfall mit dem Auto

@Ananana123

In dem Fall hätte der Käufer die Beweispflicht dass du davon Kenntnis gehabt hast. Du wärst raus. 

Wenn du weißt, dass es ein Unfallauto ist, und du es verschweigst, ist das erstens nicht fair und könnte ein Problem werden, wenn der Käufer das rausfindet, denn das macht schließlich den Kaufpreis aus

Aber ich habe es als Unfallfrei gekauft, und ich selber hatte ja keinen Unfall. Wie gesagt - eigentlich weiß ich es nicht. Bzw. wie kann man es mir nachweisen dass ich es wusste ??
Es war auch nicht fair dass der Typ mir das so verkauft hat, aber da kann man leider nichts machen !

Am besten gehst du zu dem Händler bei dem du das Auto gekauft hast und gibst den Wagen dort in Zahlung! Dann siehst du wie er reagiert!

Kilometerstand, 1 oder 2 Hand, Unfallfrei oder nicht...?

Mein Auto, was ich an wkda.de als unfallfrei verkauft habe, ist laut neuer Besitzerin doch nicht unfallfrei. Welche Folgen habe ich zu befürchten?

Hallo zusammen,

vor etwa einem haben Jahr habe ich mein Auto bei wirkaufendeinauto.de verkauft. Das Auto wurde angeschaut und ich habe darauf hingewiesen, dass das Auto schon ein paar Kratzer hat. Für mich waren das nur Bagatellschäden. Ich hatte zwar einen Auffahrunfall. Aber der Schaden war bei mir so gering, dass ich es nicht reparieren hab lassen: Dellen in der Front und eine gebrochene Stoßstangenhalterung unter der Motorhaube. Am gegnerischen Auto waren nur Kratzer zu sehen (Schaden laut Versicherung 1500€). Den Schaden an meinem Auto kann ich nicht in € beziffern.

Mir wurde ein Kaufvertrag vorgsetzt, wo angekreuzt war: "unfallfrei" und "keine sonstigen Schaden". Das hatte ich unterschrieben.

Ein Händler hatte das Auto einige Zeit später von "wirkaufendeinauto.de" gekauft, hat sich auf die Angabe "unfallfrei laut Vorbesitzer" verlassen und hat es wiederum im Internet als "unfallfrei" inseriert.

Eine Frau hat das Auto gekauft und laut ihren Angaben hatte der Verkäufer nicht auf die Schäden hingewiesen. Der Verkäufer sagt natürlich zu mir, dass er sie über die Schäden unterrichtet hat. Die Frau hat mich inzwischen kontaktiert und ich habe ihr die Geschichte von meinem Auto erzählt. Jetzt fühlt sie sich vom Händer getäuscht und macht auf den Druck ihn (will Gutachten erstellen, verlangt Schadensersatz etc.).

Jedoch hat der Händler mich auch kontaktiert und will, dass ich mich an den Kosten beteilige, wenn er Geld an sie zurückzahlt. Evtl. will er das Auto von ihr zurücknehmen, wenn es zu keiner Einigung kommt.

Der Händler könnte dann Regressansprüche gegen wirkaufendeinauto.de stellen. Was würde dann auf mich zukommen? Könnte wirkaufendeinauto.de dann Forderungen an mich stellen?

Bin dankbar für eure Meinungen.

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