Was muss ich alles haben/tun um ein Haus bauen zu lassen?

5 Antworten

Cindy - aus Marzahn oder was?

Eine Rechnung mit ungefähr 27 Unbekannten ist, wenn überhaupt, nur was für die allerbesten Mathermatiker. So einer kann ja vielleicht auch sagen, welche Aktien in zehn Jahren mindestens 1000% höher stehen werden. Die kauf ich sofort und kann dann 2023 aller (finanziellen) Sorgen ledig in Rente gehen.

Guck erst mal, dass das mit der Ausbildung gut läuft. Solltest Du schon Einkommen übrig haben oder über Kapital verfügen: Gut anlegen ist natürlich besser als völlig unsinnig verplempern. Um so länger man es ziemlich sicher nicht brauchen wird, um so eher können auch Aktien in Frage kommen. Das muss aber jeder selbst wissen.

Nach der Ausbildung brauchst Du eine Arbeit, die Dir vor allem gefallen muss. Schließlich wirst Du da dauerhaft rund ein Fünftel Deiner gesamten Zeit zubringen (219 Tage im Jahr mal 8 Stunden sind genau 20% von 365 mal 24 = 8760 Stunden). Wenn es keinen Spaß macht, kannst Du keine gute Leistung bringen und brauchst dann auch nicht auf höheren Verdienst zu hoffen.

Dann ist die Frage, mit was für einem Mann Du Dich zusammentust, wie der finanziell dasteht, auf welche gemeinsamen Ziele ihr euch verständigen könnt, wie die wirtschaftliche Entwicklung läuft, wie sich die Zinsen entwickeln, wie die Baupreise, wie die Bodenpreise . . .

Baugrund kriegst Du z.B. in Oberfranken fast geschenkt - aber willst Du da auch leben? Und wenn - Findest Du da auch Arbeit in Deinem Beruf?

Also egal wo du dein Haus bauen willst, ich kann dir empfehlen einen Bausachverständigen einzuschalten. Der prüft den Hausbau ab, so das später weniger oder keine Baumängel entstehen, die sehr teuer werden können. Verwandte von mir haben ihr Haus mit dem VQC (https://vqc.de) gebaut und sehr gute Erfahrungen gemacht. Die kann ich dir empfehlen :)

Die Frage sollte nicht sein wieviel Kredit du von der Bank bekommst, sondern wieviel du später abbezahlen kannst. Ich gehe mal davon aus, daß kein Grundstück vorhanden ist. Bei 4000 brutto sehe ich nach Abzug aller Kosten, die Eigentum so mit sich bringt, sowie Geld für Strom, Wasser, Essen usw. ziemlich schwarz. Auch beim Kauf einer älteren Immobilie fallen mitunter hohe Instandsetzungskosten sowie enorm viel Eigenleistung an. Über die zukünftige Entwicklung der Immobilienpreise will ich hier nicht spekulieren; und dein zukünftiges Gehalt wird wohl von deiner beruflichen Qualifikation abhängen, die ich ebenso nicht kenne.

Viele Grüße und viel Glück!

Ein Haus gibt es schon für 150.000 Euro.

Bei Zinsen von 3 % fallen dann bei Vollfinanzierung pro Jahr 4500 Euro an... das sind ca. 400 Euro/Monat.

Wenn du relativ schnell das Haus abbezahlt haben willst, solltest du ca. 500 Euro/Monat noch tilgen...

Dazu: Strom, Wasser, Heizung -> ca. 1300 Euro/Monat nur für das Wohnen!

Hast du so viel Geld für die nächsten 20 Jahre jeden Monat "übrig"?

Am Rande: Eine Vollfinanzierung bietet kaum eine Bank - im Regelfall finanziert die Bank ca. 70 % der Haus-Gesamtkosten. Also brauchst du bei einem 150.000-E-Haus erst einmal 25.000 Euro in bar.

Du solltest besser herausfinden welche Gehaltsspanne für den Job mit Deiner Ausbildung üblich ist.

Das Gehalt wird nicht danach bezahlt wieviel Bedarf Du hast!

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