Was macht die deutsche identität aus? Ab wann ist man deutsch?

Das Ergebnis basiert auf 23 Abstimmungen

Deutsch ist, wer einen deutschen Paß hat 61%
Ich bin nicht mehr deutsch sonder europäer 17%
Deutsch ist, wer blond und blauaügig ist 9%
Deutsch ist, wem sein Herz nur für die deutsche Fußballmanschaft schlägt 9%
Deutsch ist ,wer akzentfrei deutsch spricht 4%
Deutsch ist, wer Weihnachten und Ostern nach deutscher Art feiert 0%

5 Antworten

Deutsch ist, wer blond und blauaügig ist

Natürlich gibt es nicht nur blonde und blauäugige Urdeutsche, auch Urdeutsche haben unterschiedliche Haar- und Augenfarben und individuelle Merkmale (aber es gibt eine Tendenz zu Blond oder rötlich und eine Tendenz zu bestimmten Nasenformen, Kieferformen, zu einer Wesensart etc.), das war allerdings die einzige Option die ich mit meinem Standpunkt anklicken konnte.

Unabhängig von dem was unsere Politiker als Deutsche deklarieren, ist meine persönliche MEINUNG (ja, die darf ich sagen) daß man nur dann Deutscher ist wenn man von der Abstammung her vollständig germanisch ist, man ist meiner Meinung nach selbst dann kein Deutscher wenn man noch zu 1/64 nichtdeutscher Herkunft ist. Die Germanen waren zuerst hier, die deutsche Sprache stammt von den Germanen und das Wort "deutsch" leitet sich vom germanischen Wort "diutisc" ab, welches "zum Volk gehörig" bedeutet. Das deutet darauf hin daß schon die alten Germanen Abgrenzungen zwischen sich und anderen Völkern gemacht hatten und auch wenn sich die Germanen nicht zu einem großen Bund zusammengeschlossen hatten sondern einzelne Stämme gebildet hatten, hatten sie trotzdem schon immer ein überregionales Bewußtsein dafür was deutsch war und was nicht. Das ist so als ob wir heute nur die Bundesländer hätten und uns nicht zur Bundesrepublik zusammengeschlossen hätten. Das überregionale Bewußtsein hat sich auch nie geändert, warum auch sonst haben sich die deutschen Länder zu Deutschland zusammengeschlossen? Es war eine Sehnsucht, ein Bedürfnis danach da. Man hat uns nach dem zweiten Weltkrieg die Sache vergeben und uns unsere Souveränität zurückgegeben, uns also wieder selbst machen lassen. Deshalb kann uns auch keiner mehr mit dem Naziargument kommen oder darauf aufbauend irgendwelche Ansprüche an uns stellen. Abgesehen davon haben wir uns bereits 100000 mal entschuldigt, haben Reparationszahlungen ohne Ende geleistet und noch ganz viel mehr zur Wiedergutmachung getan. Die Sache ist gegessen und irgendwann ist auch mal wieder gut, andere Länder haben genausoviel Dreck am Stecken. Als in der Nachkriegszeit die vielen Migranten kamen, ist die deutsche Bevölkerung ZU KEINEM ZEITPUNKT gefragt worden ob sie das überhaupt will und seit damals bis heute wird die ganze Sache, vor allem die Zahlen, verschleiert so daß es auch kein Wunder ist daß die Leute eine solche Regierung immer noch wählen. Was die Regierung da macht ist nicht repräsentativ für den Willen des Volkes und deshalb finde ich daß niemand mit einem Migrationshintergrund den Anspruch stellen dürfte sich als Deutscher bezeichnen zu können, da hat die Urbevölkerung nämlich noch ein Wörtchen mitzureden.

 
Die deutsche Revolution 1848/1849 wurde von Deutschen für Deutsche gemacht, damit es UNSEREM Volk besser geht, das haben wir nicht für Menschen aus anderen Ländern gemacht die unseren Wohlstand, den wir uns damals lange uns hart selbst erkämpft haben, jetzt ausnutzen. Soll das jetzt alles für die Katz gewesen sein? (Übrigens, falls mir hier jetzt einer blöd kommt: Die deutsche Revolution wurde zwar niedergeschlagen, sie war aber trotzdem erfolgreich weil danach nämlich Reformen eingeführt wurden, eben aufgrund dieser Aufstände.)

Es hat von Natur aus seine Gründe warum bestimmte Menschentypen in bestimmten Ländern leben, (Klima, Anpassung, bestimmte Wesensarten, dementsprechender Umgang mit der Umwelt etc.) daß bestimmte Menschentypen sich abgrenzen ist völlig normal und völlig natürlich und soll die Existenz dieses bestimmten Menschentypus fortbestehen lassen, wenn jemand also sagt daß man nur dazugehört wenn man vollständig genetisch aus diesem Typus zusammengesetzt ist, wird damit auf natürliche Weise versucht größeren Schaden zu vermeiden.

Genetisch ist es problematisch verschiedene Menschentypen zu vermischen, da die DNA dann unterschiedliche Steuerungsbefehle an den Körper sendet die nicht aufeinander abgestimmt sind, das bedeutet gesundheitliche und psychische Probleme. Gene von unterschiedlichen Menschentypen vertragen sich nun mal einfach nicht.

Trotzdem: Wir müssen einander nicht hassen, wir sind alle Menschen, wir können das alles auch auf eine friedliche Art und Weise regeln wenn wir alle vernünftig sind und das auf vernünftige Art und Weise regeln. Es liegt auch an jedem selbst, an der eigenen Handlungsweise.

 
Bitte denkt auch daran daß ihr im nächsten Leben vielleicht nochmal wieder auf diese Erde kommt. Ob man das nun glaubt oder nicht, man kann die Möglichkeit auch nicht zu 100 Prozent ausschließen.

Dann können wir ja endlich die keltischen Bayern wieder rauswerfen. 

@Abtacha

Als die Bajuwaren nach Bayern kamen, hatten die Kelten das Gebiet geräumt, da krebsten nur noch ein paar einzelne Kelten rum. Es ist nicht bekannt in welchem Ausmaß eine Vermischung stattfand, es ist die Rede von teilweise Vermischungen. In einem geräumten Gebiet kann das nicht sonderlich viel gewesen sein und außerdem ist das eine Weile her, wenn jemand nur einen keltischen Vorfahren hat und sonst nur Germanen, dann ist nach 7 Generationen nichts mehr vom Erbgut des Kelten übrig weil der Nachwuchs jedesmal 50 Prozent neues Erbgut hinzu bekommt und weil ein X- oder Y-Chromosom auch immer eine Mischung aus Vater und Mutter ist. Außerdem gab es in der Zwischenzeit die Pest und diverse Kriege, es kriegen nicht alle Menschen Kinder und manche sterben aus verschiedenen Todesursachen frühzeitig, dadurch reduzieren sich fremde Einflüsse auch nach und nach, vorausgesetzt der z.B. germanische Genpool ist in der sehr deutlichen Überzahl.

Deutsch ist, wer einen deutschen Paß hat

Deutsch ist, wer im Urlaub über das Land meckert und Socken in Sandalen trägt... ;-)

Kleiner Scherz. Ich halte mich eigentlich in dieser Hinsicht für vorurteilsfrei, aber da man ja niemandem den deutschen Paß ansieht, bin ich z.B. immer noch überrascht, wenn ein Farbiger akzentfrei deutsch spricht (oder sogar Platt), obwohl ich weiß, daß das eigentlich ziemlicher Schwachsinn ist (das Überrascht-Sein).

Ja gefällt mir auch sehr gut. Sehr selbsteinsichtig! Komisch, daß die deutschen "überrascht" sind wenn farbige auch deutsch sind! In Frankreich, Holland, England und USA ist es normal...

@Atlas

Wenn ich so drüber nachdenke... In den USA hat das wohl mit der Sklaverei zu tun, in Frankreich, Holland und England mit den Kolonien. Aber Deutschland hatte doch auch Kolonien. Ist da niemand eingewandert? Oder sind die vor einem gewissen Österreicher geflohen und ist Deutschland zu der Zeit sehr "weiß" geworden?

Deutsch ist, wer einen deutschen Paß hat

Ich halte mich da an Artikel 116 GG.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_116.html

und ansonsten an den Duden.

Deutsch ist, wem sein Herz nur für die deutsche Fußball[national]mannschaft schlägt.

'Wem sein' ist mieses Deutsch, es heißt 'wessen'.

Deutsch ist, wer einen deutschen Paß hat

Historisch war deutsch wer deutsch sprach. Das urwort des Wortes "deutsch" bedeutet "Teil des Volkes" ist also genau andersrum als bei englisch und französisch. Engländer sprechen englisch, Franzosen sprechen französisch, wer deutsch spricht ist deutsch.  

Deutsch an sich ist aber genau so schwer zu fassen wie Deutschland bis vor knapp 200 Jahren. Es ist ein Gebiet eine Sprachfamilie. Wir haben ja schon Schwierigkeiten uns zu unterhalten ab und an. Heutzutage gilt der Pass, Punkt.  

Aber Deutschland ist eh besser wenn wir uns gegenseitig hassen. Oldenburger die Bremer, Bayern die Norddeutschen, die Kölner die Düsseldorfer, die Schwaben die Bayern und alle zusammen die Sachsen :D

Leider gleich 2x falsch.

Deutsch kann nämlich jeder werden. Da reicht es bereits, wenn sich ein Ausländer eine Deutsche Eigenschaft zulegt, die typisch Deutsch ist. Das Wort "Deutsch" ist nämlich lediglich ein Eigenschaftswort, welches im Gesetz noch nichteinmal definiert ist.

Aber auch wenn Du meinst, dass "Deutscher" der ist, der einen Deutschen Pass hat, dann hast Du Dich getäuscht.

denn

Deutscher im Sinne des § 1
des Staatsangehörigkeitsgesetzes (StAG) ist, „wer die deutsche
Staatsangehörigkeit besitzt“, die von der Bundesrepublik Deutschland
verliehen wird.

Der formale Nachweis über den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit erfolgt durch eine Staatsangehörigkeitsurkunde (Staatsangehörigkeitsausweis). Der deutsche Personalausweis oder Reisepass reichen allenfalls zur widerlegbaren Glaubhaftmachung
des Besitzes der deutschen Staatsangehörigkeit; sie begründen lediglich
die Vermutung, dass der Ausweisinhaber deutscher Staatsangehöriger ist.

Das steht irgendwo im PAuswG

@Agnostikneo

Ist halt auch falsch. Deutsch bedeutet "Teil des Volkes" und bezeichnet dabei die Sprache. Also der ältesten Definition nach ist deutsch wer deutsch spricht. 
Also wenn schon klugscheißen dann bitte Richtig. 

@Abtacha

Mir fehlt hier gerade so ein wenig die Ignorierfunktion.

Wenn man deutsch ist, dann ist man deutsch von Geburt an, oder ab der Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft.

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