Was kümmert die Vermieter die Höhe der Grundsteuer, wenn sie diesen Betrag ohnehin auf ihren Mieter abwälzen können?

5 Antworten

Von der Grundsteuer hat der Vermieter nichts, aber er kann sie über die Nebenkosten abrechnen. Der Mieter hätte weniger Nebenkosten, wenn es diese Steuer nicht gäbe. Das Geld gehört weder Mieter noch Vermieter, er muß den Betrag an die Gemeinde zahlen. Von der Mehrwertsteuer haben die Geschäfte ja auch nichts. Die zahlen die Verbraucher und diese wird vom Verkäufer an das Finanzamt abgeführt. Ist im Prinzip dasselbe.

Der Eigentümer hat keinerlei Nutzen oder Vorteil von der Grundsteuer. Da unterliegst du einem großen Irrtum. Es ist einfach nur eine lästige Steuer wie jede andere Steuerart auch. Also Kosten mit anderen Worten. Somit ist es völlig korrekt, dass diese laufend anfallenden Kosten umlegegt werden dürfen.

Reparaturen hingegen dürfen nicht umgelegt werden, weil damit erhält der Eigentümer den Wert des Hauses, und das ist allein sein Interesse.

Die Grundsteuer wird ans Finanzamt abgeführt, da hat der Vermieter überhaupt nichts davon.

Wenn du in einer kleineren Stadt wohnst (oder auf dem Dorf), wo die Mieten noch bezahlbar sind, dann rechne doch mal aus, was dem Vermieter von der Miete bleibt, wenn er auch noch die ganzen Nebenkosten aus eigener Tasche bezahlen müsste. Dann würde von der Miete nicht mehr viel übrigbleiben, und für Reparaturen (die der Vermieter ohnehin selbst bezahlen muss) wäre dann auch keine Geld mehr da. (In Großstädten, wo die Mieten mittlerweile für viele unbezahlbar geworden sind, sieht das natürlich anders aus.)

Das hatten wir ja schon mal in der DDR, dass die Mieten niedrig bleiben mussten. Nebenkosten kannten wir auch nicht. Das führte jedoch dazu, dass private Vermieter ihre Immobilien loswerden wollte, da sie nur Kostenfaktoren waren und sie noch nicht einmal entscheiden durften, wer einzieht. Und von den Subventionen des Staates bekamen private Vermieter ebenfalls nichts ab.

Auch wenn viele Altbauten in kommunaler Verwaltung waren,verfielen sie nach und nach.

grundsteuer bekommt die gemeinde.warum sollte die der vermieter nicht weitergeben.sonst wär ganz einfach die miete höher.im übrigen steht jedem frei sich wohneigentum anzuschaffen und zu vermieten.jeder vogel baut sich zuerst ein nest.dann kauft er ein auto.in Deutschland grad anders rum.und die die denken andere sollen für sie bauen und dann nichts verlangen liegen falsch.

Was hat denn deiner Meinung nach der Vermieter von der Grundsteuer?

Ich zahle als Eigentümer diese Steuer und habe nicht davon.

das ist doch ganz einfach (zu beantworten): der Eigentümer oder Vermieter profitiert natürlich von dem Wertzuwachs dieser seiner Immobilie, auch gerne als " Betongold " bezeichnet.. die Crux ist, daß der Mieter also eine Steuer bezahlt, die eigentlich von Haus aus dem Erstgenannten gebührt, denn der Mieter hat nun absolut nix davon... diese Frage habe ich ja gestellt...

aber das Paranoi**de ist ja, daß dann tatsächlich die Höhe gar keine Rolle mehr spielt, weil der Mieter ja geknebelt ist und sich dagegen nicht wehren kann... also ist das ganze  Philosophieren darüber ohnehin eine Farce...

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