Was kann wirklich passieren, wenn ich das Wahlhelferamt ablehne?

5 Antworten

Es werden zum Beispiel auch Beamte dazu eingeteilt, die irgendwelche Fehlstunden haben. Bei der Landtagswahl in Bayern war bei uns im Wahlbezirk auch so einer eingeteilt.

Meist muß man man nur einen halben Tag antreten, plus das Auszählen nach 18:00 Uhr. Ich mach das seit einigen Jahren. So wenig sind 40€ oder 70€, je nach Wahl auch nicht. Das Schwierigste und Zeitaufwändigste zum Auszählen sind die Kommunalwahlen. Da muß man meist noch am nächsten Tag antreten. Die Europawahl ist da dagegen ganz easy. Da ist die Wahlbeteiligung meist sehr gering. Bei der letzten Europawahl waren wir nach 10 Minuten fertig mit auszählen und haben dann die Parteien mit dem meisten Stimmen zur Sicherheit noch zweimal durchgezählt. Es kann Dir eigentlich nicht viel passieren, vielleicht mußt Du jemand benennen, der statt Dir auszählt. Bei der Begründung musst Du halt aufpassen. Aber ich verstehe Dich da gar nicht, es ist sozusagen eine Ehre, das zu machen. Habe mich mal frewillig gemeldet und da ich mich dabei auch nicht zu blöde gestellt habe, wurde ich gefragt, ob ich das wieder machen würde. Dabei habe ich ganz liebe, nette Menschen kennengelernt, wir halten auch schon seit Jahren Kontakt. Werde aber meist in andere Wahlbezirke eingeteilt.

Rekrutierungszwang gibt es nur beim Bund, sprich Wehrpflicht. Das was du machst ist freiwillig

Nope

Es st eine Ehre dafür ausgewählt zu werden.

Ausserdem mit der Gesundheit von Menschen macht man keine Scherze. ich würde nie so eine Behauptung aufstellen, wie die, die Du dort nennst.

Auf diese Ehre kann ich verzichten. Das Aufgabe der Parteigänger.

Ich weiss nicht was das für eine Ehre sein soll, den ganzen Tag lang irgendwelche Listen abzuhaken und Zettel zu zählen. Ich mache im übrigen keine Scherze mit der Gesundheit von Menschen. Meine Aussage ist keine Behauptung sondern lediglich ein wenig übertrieben. Ich wünsche Dir viel Spass an den Wahlsonntagen. Denn wenn dieser Job ein Ehre für Dich ist, hast Du Dich doch sicherlich freiwillig dafür gemeldet, oder?

@harke

nein, bei 3,5 Mio. Einwohnern in Berlin komme ich nciht dran udn ich weiss auch nciht ob man sich der melden kann.

Ausserdem werde ich mich im Vorfeld engagieren (wahlkampf).

Mann kann sich zwar irgendwelche fadenscheinigen Gründe aus den Fingern saugen, aber wenn Du wirklich keine Lust hast, dann mach es einfach so wie ich: ich habe in einem kurzen, freundlich gehaltenen Brief geschrieben, dass "ich kein Anhänger der freiheitlich demokratischen Grundordnung in seiner jetzigen Form bin (das ist nicht mal gelogen). Deshalb sehe ich mich ausserstande, das Amt als Wahlhelfer pflichtgemäß auszuführen. Daher bitte ich von einer Verpflichtung abzusehen. Sollte man mich dennoch unter Androhung eines Ordnungsgeldes zur Mitarbeit zwingen, werde ich dem Zwang nachkommen. Das hätte aber wahrscheinlich keine positive Auswirkung auf einen geordneten Wahlablauf. Mit freundlichem Gruß..."

Ich habe danach erstmal nichts von der Stadtverwaltung gehört. Nach einer telefonischen Nachfrage erklärte mir dann der zuständige Mitarbeiter, unter diesen Umständen werden sie sich einen anderen Wahlhelfer suchen. Das gab es dann auch noch schriftlich, und so war ich aus der Sache ganz offiziell raus.

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