Was ist wenn man einen falschen Geldschein hat, damit bezahlt und erwischt wird, aber man nicht wusste, dass dieser falsch ist?

5 Antworten

Wenn man es nicht wusste ist "nur" das Geld weg. Wer versucht, die Blüte jemandem anderen anzudrehen, macht sich zusätzlich strafbar.

Du wirst glaubhaft versichern müssen, dass Du ihn nicht selbst hergestellt hast. Der Schein wird eingezogen, und das Geld ist natürlich futsch.

Aus ermittlungstechnischer Sicht wechseln Sie, nachdem Ihre Unkenntnis offensichtlich geworden ist, aus der Position des Verdächtigen in die eines Zeugen. Zudem sind Sie der eigentlich Geschädigte, denn Falschgeld wird nicht ersetzt. Sie haben natürlich einen Anspruch gegen die Person, von der Sie die Falschnote erhalten. Den müssen Sie aber auch durchsetzen können (Beweise).

Der Geldschein wird beschlagnahmt und du bekommst keinen Ersatz dafür. Du musst die Rechnung (wo man dich beim Bezahlen "erwischt" hat) natürlich dann mit "echtem Geld" bezahlen und es wird eine Strafanzeige gegen dich erstattet. Ob die dann zu einem Strafverfahren und einer Strafe führt oder gleich wieder eingestellt wird, entscheiden Staatsanwalt bzw. Gericht.

Du bekommst trotzdem ne anzeige. Weil es als betrugsversuch geahndet wird. Es gilt der grundsatz: unwissenheit schützt vor strafe nicht. Sonst könnte ja jeder betrüger behaupten, dass er keine ahnung hatte. Du hast eben die verantwortung, dich darum zu kümmern und zu überprüfen, ob deine zahlungsmittel alle korrekt sind.

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