was ist wenn ein mahnverfahren gerichtlich eingeleitet wird?

5 Antworten

ist man dann vorbestraft oder sowas?

nein ist ja kein Strafverfahren, sondern ein Zivilverfahren.

oder was passiert dann?

wenn die Forderung berechtigt ist und Du keinen Widerspruch einlegst oder zahlst, beantragt die Gegenseite einen Vollstreckungsbescheid und kann Dir damit den Gerichtsvollzieher ins Haus schicken.

falls die Forderung unberechtigt ist und Du Widerspruch einlegst, muß die Gegenseite den Anspruch begründen, dann findet ein Gerichtstermin statt indem es zu einem Urteil oder Vergleich kommt.

bei einem gerichtlichen Mahnverfahren wird beim Amtsgericht ein Mahnbescheid gegen einen Schuldner gestellt.

Bestraft wird da keiner !

Wird auf den Mahnbescheid keine Zahlung geleistet, wird er vom Gerichtsvollzieher vollstreckt und es folgt die Pfändung.

Gibt es nichts zum pfänden, dann folgt die Eidestattliche Versicherung.

Vorbestraft bist du dann sicher nicht, wenn es nicht gerechtfertigt ist kannst du sogar noch Widerspruch einlegen.

Man kann sogar Widerspruch einlegen, wenn die Forderung strittig oder gar berechtigt ist, die Frage ist, ob das so sinnvoll ist.

Nein, sofern die Ursache dafür nicht strafrechtlich relevant war, dann nicht. Aber solltest Du Schulden nicht bezahlen und es kommt zu einer EV, dann steht diese für 5 Jahre in der Shufa o.ä..

Nein, da es sich ja nicht um eine Straftat handelt. Bei einem Mahnverfahren versucht der potentielle Anspruchsberechtigte sein Geld über das gerichtliche Mahnverfahren zu erhalten. Du wirst vom Gericht aufgefordert innerhalb einer festgesetzten Frist den Betrag + Gebühren zu zahlen. Du hast auch die Möglichkeit Widerspruch einzulegen. Das Gericht prüft nämlich nicht, ob der Anspruch berechtigt ist.

Nach dem Mahnbescheid würde der Vollstreckungsbescheid folgen, wenn Du nicht zahlst.

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