Was ist mit Detroit passiert, wieso plötzliche Pleite?

4 Antworten

Also das Thema ist so alt, dass deren Central station schon am Verfallen ist, wie auch große Fabrikhallen.

Es gibt schon wieder kleine Flammen der hoffnung, dass es wieder besser wird. Ganze stadtteile sind verelendet.

Man muss es im Zusammenhang sehen, dass ja vor einigen Jahre GM und Chrysler praktisch Pleite waren.

Die US-Autohersteller haben am Markt vorbei produziert. Wenn die Ausländischen Herstelle in die USA gegangen sind (BMW, Daimler, VW/Audi haben dort ebenso Werke wie Honda, Toyota usw) so haben die in anderen Bundesstaaten investiert. Meist in den Südstaaten.

Das was da passiert ist, ist nichts anderes, was hier in Schwarze Pumpe, Halle, Schwedt usw. passiert ist. Betriebe machen dicht, den Städten geht es schlecht.

Weil die Nachfrage sank und andere Automarken mehr gefragt waren ;). Dadurch gehen Firmen Pleite oder ziehen ab.

Eben WEIL die Autoindustrie von Detroit(General Motors, Ford, Chrysler) durch internationale Konkurrenz, aber auch durch oft schlechte Qualität der produzierten Fahrzeuge und auch durch Dezentralisierung und Automatisierung, ständig zurückging. Folge: Arbeitslosigkeit, Slumbidung, Verelendung ganzer Stadtteile.

Es war keine plötzliche, sondern eine schleichende Pleite.

"Plötzlich" geht es einer Großstadt nicht schlecht-sondern das dauert Jahre/Jahrzehnte Als Autostadt ist Detroit auch heute noch bekannt-nur die Zeiten ändern sich. Unter anderem hat 2009 General Motors Konkurs gemacht-und sehr viele Arbeitsplätze vernichtet. 2012/13 hat die Stadt selbst Konkurs angemeldet-da waren schon rd. 19 Milliarden Dollar Schulden angehäuft. Dem standen nur jährlich 2 Milliarden Steuereinnahmen gegenüber...Vor rd.60 Jahren hatte Detroit noch rd. 1,7 Millionen Einwohner-heute sind  es nur noch ca. 600.000....das sagt eigentlich alles!

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