Was ist ein Geldmarktfond?

2 Antworten

Ein Rentenfonds investiert sein Geld in Anleihen. Ein Geldmarktfonds investiert in sehr kurzfristige Anlagen. Als "Geldmarkt" bezeichnet man meist alles, was sich in einer Laufzeit von bis zu drei Monaten abspielt. Ein Geldmarktfonds legt sein Geld in Festgeldern oder in Anleihen mit sehr kurzer Restlaufzeit an. In welcher Währung man investiert, wird meist in der Fondsbezeichnung angegeben. Es gibt sowohl Euro- als auch Dollar-Fonds. Wenn man also einen Dollar-Geldmarktfonds kauft, dann kauft sich der Fonds von diesem Geld Dollar-Anleihen oder legt es als Dollar-Festgeld an, somit hat man dabei dann ein Währungsrisiko. An sich ist ein Geldmarktfonds recht sicher, da es kaum zu Kursschwankungen kommt. Natürlich ist die Rendite auch eher mager. Ein Börsencrash hat auf einen Geldmarktfonds nur sehr geringe Auswirkungen.

Ein Geldmarktfonds ist ein Rentenfonds. Er investiert in festverzinsliche Wertpapiere. Das besondere an einem Geldmarktfonds ist, das die festverzinslichen Wertpapiere nur noch ein Laufzeit von maximal 12 Monaten haben dürfen. Da festverzinsliche Wertpapiere zum Laufzeitende immer mit 100% zurückgezahlt werden, hat man bei einem Geldmarktfonds so gut wie keine Kursschwankungen. Nicht zu verwechseln mit geldmarktnahen Fonds. Diese haben in der Regel bis zu 49 % in echten Geldmarktpapieren investiert. Der Rest wird in herkömmliche Anleihen mit sehr kurzer Restlaufzeit angelegt. Beide Fondsarten dienen zum kurzfristigen Parken von Kapital. Ausgabeaufschlag und Gesamtkosten sind sehr niedrig.

Um Kursgewinne zu sichern und Kursverluste zur reduzieren kannst du auch ein dynamisches Trailinglimit nutzen. Man kann Aktienfonds auch mit einem dynamischen Trailinglimit absichern. Das bedeutet, dass das Limit immer dem Kurs folgt. Wenn die Märkte fallen geht es raus aus dem Aktienfonds in einen Geldmarktfonds und bei steigenden Märkten wieder zurück in den Aktienfonds. Durch die intelligente Kombination der Stopp-Loss-Order und der Start-Buy-Order kann man Kursverluste reduzieren und- Kursgewinne mitnehmen. Durch den Einsatz des Trailinglimits kommt der Cost-Average-Effekt in Sparplänen erst richtig zur Geltung. Es fällt kein Ausgabeaufschlag beim Tauschen an.

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