Was ist die sicherste Geldanlage?

16 Antworten

Hier kommt es darauf an, wann Du das Geld wieder benötigst. Kurzfristige Anlagagen sind bei Tegesgeldkonten ganz ertragreich. Für längerfristige Anlagen solltest Du in den Sachwert gehen und gute Fonds auswählen.

Die sicherste Kapitakanlage ist meines Erachtens die Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach, mit Speichersystem. Nie waren Solarstromanlagen in der Anschaffung so günstig wie heute, nie war die Technik so ausgereift, die Erfahrung so groß bei Technikern und Installateuren. Nie war die Einspeisevergütung (dank der Abrechnung über die Eigenverbrauchsregelung § 33 / 2 EEG) so lukrativ (relativ zur Investition)! Durch den Zusatz einer Speichereinheit mit Inselwechselrichter erreicht der so ausgestattete Haushalt näherungsweise Selbstversorgung. Das heißt: Nicht nur in wirtschaftlich gemäßigten Zeiten, wie jetzt noch, amortisiert sich die Anlage in kurzer Zeit und wirft dann eine angemessene Rendite von ca. 5 - 8 % ab, sondern auch dann, wenn alle Stricke reisen, und Geld und andere Anlagen effektiv nichts mehr wert sind, hat der PV-Anlagen-Besitzer (mit dem home-system) einen produktiven Sachwert, der ihm eine Selbstversorgung ermöglicht.

Mit sonnigen Grüßen

Claus Scheuber

Wenn Du von sicherer Geldanlage sprichst, sollte man sich über eine Definition einigen:

Verzinsung mindestens in Höhe der Preissteigerungsrate.

Das wäre mein Ansatz.

Damit fallen aktuell schon die ganzen Sparbücher, Deutsche Staatsanleihen, etc. aus. Die würden nach meiner Ansicht allerdings ohnehin raus fallen, denn solche "Papierwerte" erfüllen aufgrund ihrer Historie die "lasche" Forderung 0% Rendite nicht. In Deutschland sind in den letzten 100 Jahren zum Beispiel 2x die 0% nicht erreicht worden - 1947 und 1922.

Gold würde es langfristig wohl erfüllen. Allerdings kann das schon sehr langfristig sein, denn wer z.B. 1980 Gold kaufte, musste bis zu 20 Jahre warten, um überhaupt wieder den gleichen Geldwert zu bekommen. Dann noch die Inflationsrate des Geldes berücksichtigt, dauert es noch etwas länger.

Interessanter halte ich da schon den Ansatz eines ordentlich diversifizierten Depots mit z.B. 5 Investmentfonds. Wer mag, kann noch mehr nehmen, aber dann geht schnell der Überblick verloren.

Das streut dann über

  • Währungen
  • Länder
  • Kontinente
  • Technologien
  • Branchen
  • Wertpapiere (Aktien und Rentenpapiere).

Wer hier eine Geduld von z.B. 8 Jahren mitbringt, hat die sicherste mir bekannte Form gewählt. Ein Beispiel für ein solches Musterdepot habe ich zum Beispiel hier gefunden: http://www.gruenesgeld24.de/einmalsparen-wachstum-10000-ethik.htm.

Andere Sachinvestments wie z.B. Immobilien, Erneuerbare-Energien-Fonds oder ähnliches können halt immer auch schief gehen, d.h. wer den Weg gehen will, muss schon viel Geld in die Hand nehmen, um ordentlich zu streuen.

DIE sichere Anlage gibt´s nicht - NIE. Festgelder / sparbü+cher sind zwar die sichersten, die es gibt, aber bei den geringen Zinsen, die du da erhältst, hast du schon Glück, wenn Du wenigstens die verluste ausgleichen kannst, die durch die normalen Inflationsraten entstehen.

was Renditen angeht: je höher die angestrebte Rendite, desto höher das Risiko - IMMER. Und wenn (gerade bei den jetzigen Marktzinsen) jemand mir Zinsen von 5 % garantieren will: Vorsicht! Solche Renditen gibt´s ohne Risiko NIE ! Solche Angebote halte ich persönlich grundsätzlich für mehr als fragwürdig (egal bei welcher Situation am Kapitalmarkt oder der Wirtschaft allgemein)

Wenn man wirklich sicher sein Geld unterbringen möchte, sollte man gerade in der heutigen Situation in Gold oder Silber anlegen. Da kann dann die Inflation kommen. Seit über 100 Jahren hat Gold den gleichen Wert. Z.B. vor 100 Jahren hat ein Anzug 1 Unze Gold gekostet und heute kostet ein gleichwertiger Anzug auch eine Unze Gold. Somit ist jegliche Inflation ausgeglichen. Außerdem sind Goldanlagen (Physisches Gold) Mehrwertsteuer- und Abgeltungssteuerfrei. Falls jemand darüber mehr wissen möchte, der kann mir gern eine kurze Mail schicken: reichardtm@aol.com

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