Was ist die beste Geldanlage mit möglichst wenig Risiko und viel Rendite?

5 Antworten

Wenn Du völlig ohne jedes Risiko anlegen willst, dann bleibt nur ein Sparbuch oder Festgeld übrig, welches dann leider die bekannten Mini-Zinsen abwirft. Alles andere ist mit einem gewissen Risiko behaftet. Das Risiko kann zwischen sehr gering ( Staatsanleihen ) über moderat ( Industrieanleiehn oder gestreute Standard-Aktienfonds ) bis hin zu hochspekulativ ( Nebenwerte, Terminbörse ) liegen. Wie hoch das Risiko sein darf, muss jeder für sich selber entscheiden. Ich persönlich lege in gestreuten Aktienfond an und nehme es auch mal hin, wenn ich zehn bis zwanzig Prozent im Minus liege, da ich sehr langfristig agiere. Für jemand anderen kann schon ein Prozent Verlust inakzeptabel sein.

Danke für die Antwort!

Wenn du deine Altersvorsorge in Form eines Eigenheims tätigen willst, ist immer noch der gute alte Bausparvertrag das Beste. Die jetzigen sehr günstigen Hypothekenzinsen, sind leider nicht in Stein gemeißelt.

Du solltest also Bausparverträge abschließen. Diese aber in kleinen Stückelungen (bis 20.000). Sobald die Mindestsparsumme erreicht ist, wieder den nächsten Vertrag in Angriff nehmen.

Wenn du ca 20 - 25 % der Finanzierungssumme zusammen hast, kannst du an eine Realisierung denken. Bis dahin sollte natürlich deine berufliche Situation so weit gefestigt sein, dass du nicht mehr mit einem baldigen Umzug rechnen musst.

Also ich muss ehrlich sein jetzt keine Ahnung wie das bei Bausparverträgen ist. Aber ich habe jetzt 2 Lebensversicherungen aufgelöst. Vorallem weil bei dem ein hätte ich am Ende sogar drauf gezahlt etwas über 2000 €.

Ist es nicht auch sinnvoll per Daueraufrag Summe xx - xxx auf ein Konto gehen zu lassen.

Vorausgesetzt man hat die Disziplin das auch nicht anzufassen denn?

Ein Bausparvertrag ist eine Geldvernichtungsmaschine. Aktuelle Kosten liegen bei 1,6% Abschlusskosten und 0,5% Zinsen. Da sind selbst nach 7 Jahren Spardauer die Kosten höher als die Zinsen.

Außerdem will ein Bausparvertrag kurzfristig (im Verhältnis zu einem Tilgungsdarlehen) zurück gezahlt werden. Und das bedeutet hohe Rückzahlungsraten.

Aktien sind tatsächlich die beste Form der Geldanlage, auch wenn du es nicht glauben willst.

Wenn du dein Geld z.B. als Festgeld oder Tagesgeld anlegst, bekommst du derzeit einen Zinssatz, der nicht über der offiziellen Inflationsrate liegt. Die tatsächliche Inflationsrate liegt noch über der offiziellen Inflationsrate. (Oder hast du das Gefühl, dass alles nur um 2% pro Jahr teurer wird? Ich nicht!) Du hast also einen garantierten Verlust an Kaufkraft.

Nur mit Aktien kannst du diesen garantierten Kaufkraftverlust verhindern. ... Du musst natürlich die richtigen auswählen und sie beobachten.

Wenn du dieses Thema nicht von vorherein ausschließen würdest, dann würde ich dir jetzt empfehlen, nächstes Wochenende mal in Stuttgart die Invest zu besuchen oder, falls das zu weit weg ist, eine ähnliche Anlegerveranstaltung in deiner Nähe.

Danke für den Input

Frag den Agenzten mal, welche Provision er bei so einem Vertrag einstreichen würde. So viel ich weiß, müssen Vermittler das jetzt offenlegen. Wenn du dich über Aktien ein wenig schlau machst, breit genug streust und nicht auf irgendwelche windigen Versprechungen hereinfällst, wirst du über einen mittel- bis längerfristigen Zeitraum Gewinne machen, welche erheblich über allen Zinsen liegen. Brauchst du zwischendurch Geld, kann es dir allerdings auch passieren, dass du einen Verlust realisieren musst. Willst du dich nicht allzu sehr mit der Materie befassen, käme auch ein Fonds-Sparplan in betracht. Der hat den Vorteil, bei niedrigen Kursen werden für deine monatliche Summe natürlich mehr, bei hohen Kursen weniger Anteile gekauft. Bedenke aber auch dabei, bisherige gute Ergebnisse sind keine Garantie für die Zukunft. Auch die jährliche Gebühr knabbert am Gewinn, was ganz besonders für Dachfonds gilt. Da wird natürlich doppelt kassiert.

Im Übrigen gilt weiterhin die alte Weisheit: Je höher die Rendite, desto höher das Risiko. Ob Anteile sich nun öfter verdoppeln als in Richtung Totalverlust gehen, möchte ich mal dahingestellt sein lassen. Wer in riskante Investments alles auf eine Karte setzt, dessen Börsenanwesenheit ist jedenfalls in fast allen Fällen von nur kurzer Dauer. Einmal gewinnt man viel, oft ändert sich der Kurs jahrelang nicht und in vielen fällen ist das ganze Geld ratzfatz futsch. Da nützt auch oftmals kein stopploss, weil beim Erreichen zum nächsten gehandelten Kurs verkauft wird. Und der kann verdammt weit darunter liegen.

Du kannst ja auch einen teil deines Geldes sicher für Termin- oder Festgeld anlegen und mit dem anderen Teil langfristig für dein Häuschen sparen in Form von Aktien oder (nicht so gerne) Fonds. So würde ich es jedenfalls machen.

Wobei Sicherheit heutzutage, wegen der enormen Staatsschulden und weiter zu erwartender Bankenkrisen ein sehr relativer Begriff ist. Gehen mehrere große Banken kurz hintereinander pleite, nützt der, ach so schöne, Einlagensicherungsfond, der Beträge bis 100k absichern soll, nämlich einen alten Käse. Warum? Ganz einfach. Die dafür vorhandenen Summen sind viel zu klein für alles..

Frag den Agenzten mal, welche Provision er bei so einem Vertrag einstreichen würde.

Würde ich nicht zwingend beantworten. Ich frag ja auch nicht jeden direkt nach seiner Gehaltsabrechnung.

@kevin1905

S. o. ich denke mal, er ist zur Auskunft verpflichtet, laut neuem Gesetz. Ob er die Wahrheit sagt, weiß ich nicht. Er soll ja auch nur über seine Provision Auskunft geben. Sein Grundgehalt interessiert nicht. Wir wissen doch, dass meist die Sachen empfohlen werden, welche die höchste Provision bringen. Insofern hat sich der Gesetzgeber tatsächlich mal was Vernünftiges dabei gedacht. Schließt wer einen Vertrag über 10 000€ und der Mensch verdient 1000€ Provision daran, wird sich der ahnungslose Kunde wohl doch sehr wundern und mal überlegen, wer diese Provision denn wohl bezahlt.

Wenn man in absehbarer Zeit (10 Jahre) eine Immobilie kaufen/finanzierung möchte gehört dazu ein Plan. Und für eine selbstgenutze Immobilie wäre das für mich sowas wie ein Riesterbanksparplan (sofern Riesterberechtigt).

Nachteil: Die Einzahlungen sind nicht einfach als Notfallreserve her zu nehmen. Also muss als erstes erstmal eine Notfallreserve aufgebaut werden. Empfehlung: Ziel 3 Monatsgehälter, ganz einfach auf einem Sparkonto oder Tagesgeld. Verzinsung ca. 1% derzeit.

Wenn dieses Zwischenziel erreicht ist sollte eine Immobilie ins Auge gefasst werden. Sagen wir mal eine passende kostet derzeit 200.000 Euro. Da wir von einem 10 Jahresplan reden spielt die zukünftige Preisentwicklung eine Rolle. Die niedrigen Zinsen treiben den Preis, die niedrige Inflationsrate dämpft den Preis, der Bedarf an Wohnungen treibt den Preis, die Maßnahmen der Bundesregierung zur Mietbremse dämpft den Preis. Wie dem auch sei gehen wir einfach mal von einer Preissteigerung von 2% pro Jahr aus. Ich gehe eher von 1% aus weil ich steigende Zinsen erwarte.

Egal, in 10 Jahre wird die Immobilie also ca. 220.000 Euro kosten. Die Nebenkosten sind 8% also insgesamt ca. 240.000 Euro. Ich brauche ca. 30% davon als Eigenkapital also ca. 75.000 Euro.

Als Single darf ich 1.946 Euro in einen Riestervertrag einzahlen. Ich bekomme 154 Euro an Zulage also landen 2.100 Euro in dem Vertrag. Ich erhalte ca. 840 Euro Steuervorteil bei einem normalen, guten Einkommen abzgl. der 154 Euro also vom Finanzamt jedes Jahr 680 Euro zurück. Nach Steuern zahle ich also 1.946 minus 680 Euro 1.266 Euro pro Jahr, etwa 100 Euro monatlich. In dem Banksparvertrag landen die 2.100 also sind nach 10 Jahren (mal ohne Zinsen gerechnet) 21.000 Euro enthalten die ich als Eigenkapital für die Immobilie hernehmen kann. Da ich nur 12.000 Euro selber gezahlt habe ist das eine gute Rendite.

Also brauche ich noch weitere 54.000 Euro. Das sind 54.000 geteilt durch 120 das sind bei 1% Zinsen ca. 425 Euro monatliche Rate.

Im übrigen werden die monatlichen Raten auch nicht deutlich weniger wenn man mit 3% Zinsen und damit mit einem deutlich höheren Risiko rechnet. Dann ist die monatliche Rate 385 Euro.

Natürlich muss man das Ganze noch dynamisch betrachten. Du wirst in den nächsten 10 Jahren wahrscheinlich durch Gehalterhöhungen mehr verdienen. Wenn wir das auch mal mit 2% bewerten dann hast Du eine anfängliche Sparrate (bei 1% Verzinsung und 2% Dynamik pro Jahr) von ca. 390 Euro um die 54.000 Euro zu erreichen. http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php?paramid=ub9bqqytn4

Danke!

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