Was ist das für eine Religion, die Kinder zwingt Zeuge Jehovas zu sein?

5 Antworten

Meine Eltern sind ZJ und sie zwingen mich nicht ZJ zu werden. Ich will es freiwillig tun denn ich glaube an eine Welt ohne Menschen verlust, Krieg, Politik, Betrug, Raub oder andere Dinge die einen traurig, wütend oder sonst der gleichen machen

Er beschreibt auch nicht deine, sondern seine Erziehung. :-(

Ich kann diese Aussage nicht bestätigen, dass Kinder gezwungen werden, Zeugen Jehovas zu sein. Es stimmt allerdings, dass diese Familien (wie andere auch) ihre Kinder in ihrem Glauben erziehen. Bis hierhin sehe ich nichts verkehrtes. In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Familie der Zeugen Jehovas mit vier Kindern, eines davon ist kein Zeuge mehr bzw. wurde nie in diesem Glauben getauft. Meine Bekannte (17 Jahre alt) lebt freiwillig nach diesem Glauben - auch sie ist noch nicht in ihrem Glauben getauft. In dieser Hinsicht muss ich als Protestant zugeben, dass sie zumindest den meisten Familien gegenüber wesentlich gerechter sind, da jeder frei entscheiden kann, ob er sich taufen lässt oder nicht. Mich hat als Baby zum Beispiel keiner gefragt, ob ich Protestant sein möchte oder nicht. Ich hatte diese Wahlmöglichkeit nicht!

Vielleicht sollte der Autor dieser Frage nochmal ganz genau über seine Fragestellung bzw. Einstellung nachdenken. Ich lade ihn (den Autor) gern zu einer persönlichen Diskussion ein. Die von ihm geschilderten Erfahrungen kann ich als jemand, der Zeugen Jehovas zu seinem Freundeskreis zählt, jedenfalls nicht bestätigen.

In diesem Sinne Da

Kinder aller Eltern, die einem Glauben anhängen, werden nicht gefragt.

warum auch? die eltern haben die Pflicht das beste für ihr kind zutun. oder wurdest du gefragt ob du zur schule gehen willst? nein, das wird keiner, und sicher 99% würden lieber spielen als zu büffeln. komm mal mit dem leben klar, dann weisst auch wies läuft. es ist dasselbe wie deinem kind zu sagen dass man sich an Gesetze halten soll, dass sie einem zu einem guten menschen erziehen. ab welchem alter sollten denn kinder frei entscheiden dürfen was sie wollen? 18? 16? 12? 10? 5? 2? 1? oder direkt nach der geburt? welche mutter fragt ihr neugeborenes kind ob es an deren brust nuckeln möchte? achja, es ist ja noch unwissend um sich überhaupt klar verständigen zu können und würde ohne hilfe garnicht überleben... -.- bei den ZJ entscheidest du wenigstens selber wann oder ob du getauft werden möchtest! bei anderen christlichen religionen wird man als baby getauft ohne zu fragen, und DAS finde ich weit bedenklicher. der fragesteller jammert weil ihm seine eltern wichtige elemente für sein späteres leben beibringen, und er war wohl lernfaul und kommt damit nicht klar. möglich dass seine eltern fehler in seiner erziehung gemacht haben, aber mal ehrlich: welches kind sagt schon dass seine eltern ALLES richtig gemacht hätten? solche eltern müssten sich umgehend als Papst bewerben weil sie demnach Vollkommen sind wie der Papst! das wird niemals geschehen weil dem nicht so ist. ab ca 10,11,12 wäre ein kind eigentlich alt genug um selber eine familie zu haben, und alles selber zu entscheiden, es ist erst eine sache der zivilisation laaaaaange kind zu bleiben und viel lernen zu müssen bis man überhaupt mal einen beruf hat und selber leben kann. DAS ist irre anstrengend als kind, und DARAN liegt auch das problem des fragestellers, und kaum an den ZJ.

@WASDspieler

ab welchem alter sollten denn kinder frei entscheiden dürfen was sie wollen? 18? 16? 12? 10? 5? 2? 1?

Ab 14 haben wir in Deutschland die freie Religionsentscheidung, ohne die Eltern danach zu fragen.

Ich bin wahrhaftig nicht dagegen, einer Religionsgemeinschaft anzugehören. Aber es ist gut, dass jeder Mensch ab einem bestimmten Alter dann doch selbst entscheiden kann, ob er sich dieser weiterhin zugehörig fühlen oder wechseln oder ganz austreten möchte.

Den Rest deines Kommentars lasse ich unkommentiert, denn wir sind nicht mehr mitten im Urwald eine unentdeckte Spezies.

Wer zum geier hat denn gasagt das kinder gezwungen werden. das ist quatsch denn jeder kann selbst entscheiden welchen weg er geht auch bei den zj. das ist wie bei den katholiken oder anderen. außerdem werden kinder erst zeuge jehovas wenn sie getauft werden und das erst wenn sie älter sind. somit kann das jeder selbst entscheiden.

Es ist doch besser, wenn die ganze Familie im Glauben vereint ist.

Und gezwungen wird letztendlich niemand, da wir alle einen freien Willen haben!

Warum bekommt man bei den Zeugen Jehovas Sprechverbot wenn man zu viel über Jesus Christus redet?

Auf Bruderinfo berichtet ein Zeuge über seine Erfahrung damit: http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/an-christus-scheiden-sich-die-geister/#comment-27441

Hier ein kleiner Auszug: "Vielleicht ist es gut, sich auch persönlich mal ehrlich zu fragen: "Wie denke ich über einen Bruder oder eine Schwester, die viel über Jesus spricht ((z. B. im Predigtdienst,)) - über seine Lehren, Taten, Gleichnisse, Wunder und Zeichen? . Kommt mir dieser Bruder/diese Schwester irgendwie merkwürdig vor? "Wir sind doch Zeugen Jehovas!"?

Nachdem er seinen Kommentar gemacht hat, bekam er Sprechverbot und Psychoterror und nach einem Jahr hatte er dann die Nase voll und ging.

Wie kann es sein, dass eine Religion, die behauptet, christlich zu sein, nicht möchte, dass die Mitglieder zu oft über Jesus Christus reden, der doch der Vollender unseres Glaubens ist? Klar werden das ZJ gleich wieder als Lüge brandmarken, auf der Seite Bruderinfo gab es noch weitere Kommentare von anderen ehemaligen Zeugen, ein Ältester schreibt:

"In einer Ansprache, noch als Ältester, stellte ich die Frage, ob es nicht besser wäre wir würden den Namen Jesu in unserem Predigtdienst etwas mehr hervorheben, da die Menschen mit dem Namen Jehova nicht viel anfangen können. Würden wir nicht wegen des Namens Christi verfolgt und geächtet? Sehen uns die Menschen als Christen oder als Jehovas Zeugen? Mit dem Namen Christi haben wir eine gemeinsame Grundlage und können die Menschen eher mit dem Namen Gottes vertraut machen. Paulus hatte uns das ja vorgemacht. Er hätte in einem Land wie dem unseren, das christlich geprägt ist doch sicherlich auch den Namenseines Herrn hervorgehoben. Da gab es doch Einige die diese Bemerkung als einen Angriff auf die Souveränität Jehovas verstanden. Eine Schwester sah sich sogar genötigt wütend den Saal zu verlassen, „ich dienen Jehova“ ihre Bemerkung."

Ich finde es schon sehr merkwürdig so zu reagieren. Es scheint Zeugen Jehovas weh zu tun, wenn man zu viel über Jesus redet. Meine Schwester war als ZJ mal in einer freien Gemeinde mit, da war sie gerade ausgeschlossen. Man merkte ihr an wie unwohl sie sich fühlte. Nach dem Ende des Gottesdienstes sagte sie mir im Auto: Jesus, Jesus, Jesus, immer nur Jesus wo bleibt bei euch Jehova. Dass ist ja schrecklich.

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