Was hat ein Spiegel am Geldautomat mit meiner Sicherheit zu tun?

4 Antworten

Hinter dem Spiegel kann auch eine Kamera angebracht sein, die bei der Auszahlung ein Bild des Benutzers aufnimmt. Damit hat man bei Missbrauch direkt ein Bild des Täters (oder den Beweis, dass es doch kein Missbrauch war).

Betrüger bringen Minikameras und Lesegeräte an Geldautomaten an um Magnetstreifen und PIN zu erspähen. Das Ganze nennt sich neudeutsch "Skimming". Einfache - aber effektive Methode ist das Abdecken der Eingabehand durch die andere Hand. Der Spiegel soll dich vermutlich daran erinnern. Hier findest du gute Bilder und Infos zum Thema:
http://www.pfiffige-senioren.de/bildergeldautomat.htm

Also ich kann mir das nur so erklären, dass er dafür da ist das Du siehst ob jemand hinter dir steht und schaut was für nen Pin du eingibst.

nein, der spiegel ist nach unten auf die tasatur gerichtet, da müßte man sich weit nach unten bücken um etwas in dem spiegel zu sehen.

da kannst du personen die unmittelbar hinter dir stehen beobachten, ob sie sich normal verhalten oder dir etwas wollen oder gar deine pin notieren

nein, der spiegel ist nach unten auf die tasatur gerichtet, da müßte man sich weit nach unten bücken um etwas in dem spiegel zu sehen.

Online-Banking durch Sparkasse gesperrt wegen Trojaner

Hei,

mir wurde letzte Woche durch die Sparkasse mein Online-Banking-Zugang gesperrt. Wollte mich ganz normal einloggen und dann wurde mir das schon mit grellroter Schrift angezeigt. Bin am Tag darauf zu meiner zuständigen Filiale und dort wurde mir durch die Angestellte nach einem Telefonat zu einem auswärtigen Kollegen mitgeteilt, dass ich einen Trojaner aufm PC hätte. Ich bin schier aus allen Wolken gefallen. Die Dame meinte dann ich solle mich drum kümmern und ein Scanprogramm oder ähnliches drüber laufen lassen. So weit, so gut.

Tag darauf erreichte mich dann auch der angekündigte Brief der Sparkasse, dort stand dann drin "Ihre Zugangsdaten zum Online-Banking (Anmeldename und PIN) wurden auf einem fremden Rechner gefunden. Auf Ihrem Computer muss sich ein Schadprogramm (trojanisches Pferd, kurz Trojaner) befinden, welches Ihre persönlichen Daten unerlaubt an Dritte weiterleitet [...].

Nun hab ich mehrere Fragen:

  1. Wie zum Teufel kommen meine Daten auf einen fremden PC?? Ich hab auf gar keinen Fall meinen Anmeldename und PIN als Word-Datei o. ä. gespeichert geschweige denn mündlich weitererzählt. Ich hab mich seit Monaten nicht mehr an einem fremden PC eingeloggt und Papierkram hab ich auch nicht unachtsam in den Mülleimer geworfen.

  2. Ich hab jetzt ein Viren-Such-Programm (avast; hat mir mein Bruder gesagt) drüber laufen lassen. Beim ersten Mal fand er doch einige "infizierte" Dateien, diese hab ich "in den Container" verschoben und anschließend gelöscht. Beim zweiten Mal wurde dann nichts mehr gefunden. Kann ich jetzt beruhigt sein und der Sparkasse eine schriftliche Bestätigung zurückschicken? Oder hat mir jemand noch einen guten Tipp für ein (kostenloses) Programm, das mir weiterhelfen könnte?

Vielen Dank im Voraus

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