Was haltet ihr davon, dass jetzt eine Genehmigung für das Sondeln mit Metalldetektoren benötigt wird?

5 Antworten

Ich halte das für normal und ich hoffe doch schwer, dass das inzwischen in allen Bundesländern so ist. Natürlich frisst es einen an, wenn man 16 ist und erst mit 18 Auto fahren darf (obwohl man an der Konsole schon Formel-1-Weltmeister geworden ist!). Oder wenn man nicht einfach in den nächsten Wald gehen und sich nen Wildschweinbraten schießen darf, obwohl die Viecher doch eine Landplage sind. Es gibt Leute, die dürfen nicht mal ihr eigenes Haus abreißen, obwohl die Hütte Jahrhunderte alt ist und ein Fertighausneubau viel billiger wäre als eine Renovierung und zumal mitten in der historischen Altstadt mit noch ein paar Stockwerken drauf viel mehr Wohnraum und Miete bringen würde. Das alles kann einen anfressen, weil es die Freiheit beschränkt. Aber es hat nun mal gute Gründe.

Das Ziel des normalen Sondlers scheint es zunächst mal zu sein, viele schöne und wertvolle Funde heimzutragen. Und selbst wenn er hinterher einen Sack Goldmünzen und Silberfibeln dem Museum oder der Denkmalpflege schenken würde, würde sich die Freude in engen Grenzen halten. Denn diese Sachen haben dann nur noch einen gewissen Antiquitätenwert. Die historische Aussagekraft ist gleich null, weil die Verknüpfung mit dem Ort fehlt. Und selbst wenn der Sondler die Information noch mitliefert, fehlt der ganze Rest, der das Stück zum Sprechen bringen würde. Man weiß nicht mehr, ob die Stücke in der Antike absichtlich vergraben worden waren, ob sie auf einem Schlachtfeld verloren wurden oder in einer Siedlung unter den Fußboden gerutscht sind. Der wissenschaftliche Wert (historische Aussagekraft) einer popligen Scherbe, die noch im Fundzusammenhang dokumentiert werden kann, ist meist wesentlich höher als der eines Goldschatzes, über den man nur noch weiß, dass er mal im Boden lag.

Nehmen wir mal eine Münze, die in der Pfostengrube eines ehemaligen Hauses oder in einem Brandgrab liegt. Beim Bau einer Straße findet man die Siedlungsreste (dunklere Gruben in der Erde) oder das Gräberfeld. Bei der archäologischen Ausgrabung wird die Münze gefunden, in der Grube liegend fotografiert, benummert und beschrieben. Anhand der Münze kann man das Grab oder die Pfostengrube (und in diesem Fall gleich das ganze Haus) sehr genau datieren. Das ist ein Glücksfall! Metallfunde ergeben meistens eine viel genauere Datierung als Keramik, die sich über Jahrhunderte kaum verändert.

Hätte Jahrzehnte vorher ein Sondler die Fundstelle besucht und alle Metallfunde geborgen bzw. geplündert, wäre das nicht möglich. Selbst wenn die Funde im Museum oder der Denkmalpflege archiviert wären, könnte man sie nicht mehr mit den einzelnen Strukturen im Boden in Verbindung bringen. Die wichtigste Datierungsinformation wäre für alle Ewigkeit flöten. Mal ganz davon abgesehen, dass ein Sondler beim Buddeln - im Gegensatz zu einer langsam und gleichmäßig abgetieften Grabung - die Pfostengrube und das Brandgrab zerwühlt hätte, bevor er gemerkt hätte, was da nur an leichten Farbunterschieden zu erkennen ist. Das ist kein akademisch konstruiertes Beispiel. Es gibt in Bayern ganze Höhensiedlungen, bronzezeitliche oder eisenzeitliche Burgdörfer, die von Sondengängern regelrecht ausgeplündert worden sind. Abgesehen davon, dass die meisten Metallgegenstände aus ihrem Zusammenhang gerupft worden sind, muss man sich die archäologischen Überreste durchzogen von unzähligen Buddelkratern vorstellen, die die Suche nach Einzelobjekten hinterlassen hat.

Es ist übrigens ein Irrtum, dass Archäologen um jeden Preis neue Fundstellen wissen wollen, damit sie sie gleich ausgraben können. Alle Archäologen der Welt könnten nicht alle Fundstellen ausgraben, die man hierzulande kennt. Und das wollen wir auch gar nicht. Viele sind am besten dort aufgehoben, wo sie Jahrtausende überdauert haben: im Boden. Man hat mehr als genug damit zu tun, akut durch Bauarbeiten bedrohte Fundstellen zu untersuchen. Natürlich ist es gut, wenn man weiß, wo etwas archäologisches liegt, damit man in der Zukunft drauf achten kann. Aber wenn die Information beim Sondeln zerstört wird, ist es weitaus besser, sie bleibt im Boden.

Ganz kann und will man die Sondengängerei aber auch nicht verbieten. Funde aus dem durchgepflügten Ackerhumus wären im Grunde in Ordnung, bringen u.U. auch tatsächlich neue Informationen über Fundstellen, ohne Information zu zerstören. Daher dürfen Sondler, die wissen, wie tief man gehen darf, wie man die Lage notieren muss, die die Funde auch sicher melden - die dürfen auch Funde suchen. Dafür muss man sie ausbilden, ggf. auch prüfen, und dann bekommen sie eine Genehmigung. Das ist wie beim Führerschein, Jagdschein, Trainerlehrgang. Es geht hier eben nicht um ein lustiges Hobby für Leute, die gern historische Sachen zu Hause in der Vitrine hätten. Es geht um die letzten Überreste der Geschichte eines keltischen Dorfes, eines germanischen Friedhofs und insgesamt unserer Landschaft und unserer Vorfahren. Wer darüber etwas wissen will, sollte zumindest mit Sachverstand und Vorsicht solche Funde suchen und bergen - und in Zusammenarbeit mit denen, die die Informationen zusammenführen, archivieren und auswerten können. Wem das egal ist, der ist wirklich nur ein Raubgräber fürs eigene Vergnügen oder ein paar Euro auf ebay.

@Archaeopterix, bravo, du bringst es auf den Punkt.

So, das ist dir wurscht, genau wegen dieser Einstellung haben wir dieses negative Image.

Als zertifizierter Sondengänger, der dieses Hobby seit mittlerweile seit 35 Jahren ausübt, befürworte ich diese Regelung durchaus. Ich genieße einige Vorteile, durch das gute Vertrauen das in dieser Zeit sich bei der unteren Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt aufgebaut wurde.

Ihr illegalen wisst doch gar nicht was ihr macht, wenn es ein Signal gibt, und ihr Löcher in den Boden buddelt. Sich dann auch noch bei euren illegalen Tätigkeiten filmt, und das auch noch voller stolz auf Youtube reinstellt.

Also ich habe keine Probleme damit, und habe einiges an Vorteilen durch die Zusammenarbeit. Ich freue mich jedes mal, wenn mich die Archäologen kontaktieren, wenn ich wieder bei eine Ausgrabung helfen kann, und meine Erfahrung als Sondengänger brauchen.

Und meine Funde durfte ich immer behalten, die ältesten sind 3000 Jahre alt.

Es hat einfach nicht jeder diese Taubenzüchter-Mentalität. Du ziehst deine Freude daraus, dein Hobby (und mehr ist es nicht) offiziell und Amtsgerecht durchzuführen, weil es dir das Gefühl gibt, ernstgenommen und als „Profi“ eingestuft zu werden. Damit entziehst du aber der jungen Generation die Möglichkeit, dieses Hobby für sich zu entdecken, weil es inzwischen illegal ist ohne diese ganzen Anträge etc., die keine Junge von 15 Jahren beantragen könnte. Dein junges Selbst, fände es genauso beknackt, wenn das vor 35 Jahren notwendig gewesen wäre. Vielleicht hättest du das Sondeln nie begonnen, mit dem Beigeschmack gerade etwas verbotenes zu tun. Und andere Sondler als „die Illegalen“ zu bezeichnen, ist auch wieder so eine arrogante Aussage von Alt-Hobbyisten! Sich über den anderen Erhöhen, egal um welchen Preis, ist der typische letzte Schritt der meisten Vereins-Hobby-Rentner. Als ob alle anderen Sondler dümmer, rücksichtsloser und unehrlicher wären, sollten sie mal einen bedeutenden Fund machen! Das ist einfach Schwachsinn.

@Schnorr Du erzählst dummes Zeug. Anscheinend kapierst du überhaupt nicht, was du mit deinem illegalen Tun anrichtest.

Alles Landesämter, die ich kenne, sind dankbar für jeden ernsthaften Helfer. Die werden im Normalfall auch ordentlich ausgebildet, damit sie auch wirklich eine Hilfe sind. Denn wer nicht weiß, was er tut, ist keine, sondern zerstört nur unnötig Bodendenkmäler.

Das, was du machst, ist eine STRAFTAT.

@Kristall08

Danke, so ist es.

Nicht um sonst verlangt man in Niedersachsen vom Landesamt von den Neueinsteiger eine Art Theoretische und Praktische Prüfungen. Zwecks Erfahrungen sammeln.

@Bronzezeitler

Damit kannst du aber Haudraufs wie den Fragesteller, der insgeheim offenbar Freude an der Illegalität hat und gar keine Ahnung bekommen will nicht locken.

Eine solche Genehmigung wird in den meisten Bundesländern schon lange benötigt. Zu Recht. Wer Bodendenkmäler zur eigenen Bereicherung plündert, begeht nunmal eine Straftat. Und wer nicht gewillt ist, das eigene Tun in allgemeinverträgliche Bahnen zu lenken... Der muss sich eben aufregen. Unter so eine Schwadroniererei den Tag Archäologie zu setzen, ist hahnebüchend.

Wer den Sinn hinter solchen Regelungen nicht versteht, zeigt deutlich, dass er nicht die geringste Ahnung von der Materie hat. Wer verantwortungsvoll mit der Sonde geht, braucht sich auch nicht so aufplustern.

Mich regt nur auf, dass Verstöße gegen das Denkmalschutzgesetz so lasch geahndet werden.

Woher ich das weiß:Beruf – Studium und inzwischen über 15 Jahre Berufserfahrung

Vielen geht’s doch garnicht ums Bereichern!! Den macht es einfach Spaß und würden sie etwas besonderes finden, hätten sie große Freude daran dass den Museen zu übergeben! Darum ging es bei dem Hobby! Das Bild von Schatzräubern, dass du hier zeichnest ist realitätsfern auf die Masse bezogen!! Und die tatsächlichen „Schatzräuber“, werden es eh weitermachen!

@Schnorr

na, wenn man sich auf Ebay umschaut, was da alles an Bodenfunden angeboten wird. Wo kommt das alles her?

Ich könnte es gar nicht fertig bringen, meine Funde zu Geld zu machen.

@Schnorr

Nochmal: wer vernünftig mit der Sonde geht, braucht sich nicht aufregen und kann sich eine Genehmigung holen. Wer die Einschränkungen nicht versteht, der hat in der Regel zu Recht keine Genehmigung.

Mit so einem Beitrag hier schadest vor allem Du den anständigen Sondengängern.

Im Übrigen braucht man auch für viele andere Hobbies Genehmigungen wie Bootsführerschein, Angelschein...

@Jerne79

Ach weil man beim Bootsfahren und Angeln Lebewesen schaden kann, ist so ein „Schein“ beim Sondeln auch gerechtfertigt. Wow das ist so deutsch. Ihr schadet mit dieser Regelung und mit den lächerlichen Vorgaben, wo gesucht werden darf, eurem Schatzregal dermaßen, genauso, wie ein Prostitutionsverbot, die Prostitution nicht im geringsten eindämmt, nur dass es halt im verborgenen weitergemacht wird. Und wenn der 16 Jährige im Wald, der ein Keltenarmband findet, Angst haben muss, dafür verurteilt zu werden, nur weil er danach gesucht hat, dann wird so ein Fund ganz schnell unerwähnt in der Schublade landen. Oder vielleicht erst recht im anonymen Verkauf! Weil zum Museum bringen, kann er es ja nicht!

@Schnorr

Wer den Schutz von Kulturgut und das Recht der Allgemeinheit daran nicht verstehen will... Genau für den gibt es das Denkmalschutzgesetz. Wer sich nicht bereichern will, der kann mit den Behörden zusammenarbeiten und es richtig machen.

Ich spar mir den Rest. Die Sachlage ist eindeutig und ich hab besseres zu tun, als gegen eine Wand zu reden.

@Jerne79

Leider gibt es unbelehrbare.

@Schnorr

… Den macht es einfach Spaß und würden sie etwas besonderes finden, hätten sie große Freude daran dass den Museen zu übergeben!

@Schorr, und genau da wird dann der gravierende Fehler von euch begangen, den Fund aus dem Boden zu wühlen. Den Fundzusammenhang zerstören, und wichtige Informationen gehen verloren. Auch das drumherum ist sehr wichtig.

Deswegen sollen die Sondengänger auch praktische Erfahrungen sammeln, und sich auf Archäologischen Ausgrabungen beteiligen.

@Bronzezeitler

Oder einfach im Oberboden bleiben, wo sie in den obersten Zentimetern nichts kaputt machen können. So wie es eben die Sondengänger machen, die sich mit dem Denkmalschutz abstimmen. Aber dann kann ma. Ja nicht mehr einfach nach Belieben Zeug aus dem Boden wühlen und müsste anfangen zu denken. Ist doch viel leichter, gegen die Behörden zu stänkern.

Ersten ist dies in Bayern nicht nötig und zweitens hat es sich gezeigt, daß man auch in den anderen Bundesländern sondeln darf, wenn man nicht gezielt nach archäologischen Schätzen sucht und das müßte auch erst einmal nachgewiesen werden!

Man darf z.B. jederzeit nach verlorenen Münzen suchen und muß diese außerhalb Bayern nur abgeben, wenn sie von besonderem archäologischem Wert sind, aber daß muß einem auch erst einmal nachgewiesen werden und die Gerichte haben bis jetzt fast immer zugunsten der Sondler entschieden!

Zufallsfunde von archäologischen Wert muß man natürlich melden, auch in Bayern aber da werden sie nur besondere Sachen registriert und man darf sie behalten, oder sie werden für einen sogar kostenlos restauriert!

Wenn das stimmt, bin ich baff! (Bezogen auf die Urteile der Gerichte)

@Schnorr

Noch nie was vom Keltenschatz Urteil gehört, wo selbst die Nichtablieferung eines wertvollen Keltenschatzes mit großer Milde und viel Verständnis für unser so schönes Steckenpferd beim Gericht hervorrief.

Es wurde sogar bezweifelte, daß die Herren Archäologen ähnliches nicht schon längst in ihrem Lager hätten und der Schatz für neue Erkenntnis wirklich so wichtige gewesen wäre!

Im Zweifelfalle werden die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten von

www.deutsche-sondengänger-union.de übernommen

die schon vielen begeisterte Sondlern das Leben erleichtert und so manche Richter von unserem so friedlichen, bildungswerten und gemeinschaftsfördernden Steckenpferd überzeugt hat!

@RainerJGS

Aber das hat sich in Bayern zugetragen oder wo?

@Schnorr

Nein in NRW glaube ich, aber schau auf der genannte Heimseite nach da findest Du auch alles über den genauen Ablauf der Sache!

In Bayern wäre es ja nie zur Anzeige gekommen, da hier noch das alte römische Schatzrecht gilt: Halbe-Halbe für Finder und Grundstückbesitzer!

@RainerJGS

Danke für deine Info!

@RainerJGS
wo selbst die Nichtablieferung eines wertvollen Keltenschatzes mit großer Milde und viel Verständnis für unser so schönes Steckenpferd beim Gericht hervorrief.

Ja, ein wirklich unfassbares Urteil. Für mich gehört ihr Illegalen alle in den Bau und bräuchtet ein lebenslanges Sondelverbot.

Dass diese Verbrecher sich auch noch organisieren dürfen, finde ich das letzte.

Falsch. Auch in Bayern darf man nicht frei Schnauze auf Bodendenkmälern und Verdachtsflächen suchen. Die Meldepflicht gilt so oder so.

@Jerne79

Es gibt bei uns eine gute Zusammenarbeit von Sondlern und Archis, denn viele Fundplätze sind erst durch die ehrenwerten Schatzsucher entdeckt worden.

Schatzsuche ist eines der wenigen letzten echten Abenteuer für Familienväter und deren Kinder, die an den Ufern von Badeweihern reiche Beute machen!

Vor Beginn meiner Schatzsucherei habe ich mich beim Kreisarchäologen vorgestellt und um Erlaubnis gebeten, woraufhin er mit sagte, daß er mir nichts erlauben könne, was nicht verboten sei!

@RainerJGS

Ich sag's es ja, Null Einsicht.

Wann wird dieses illegale Tun endlich verboten und angemessen bestraft?

@Kristall08

Wieso illegal? Ich hatte doch extra unseren Kreisarchäologen um Erlaubnis gefragt, woraufhin er mir bescheinigte, daß ich keine Erlaubnis bräuchte und mich sogar auf ihn berufen dürfe, wenn ich angesprochen werden sollte!

Die Zusammenarbeit von uns Sondlern mit den Archäologen klappt bei uns in Niederbayern wunderbar, was ein Vorbild für alle anderen Bundesländer sein könnte!

@RainerJGS

Dann sollte der Kollege wohl mal die Rechtslage genauer in Augenschein nehmen...

@RainerJGS

Jetzt sei doch mal begeistert über die engagierten Fundzerstörer! 3:)

 Wir Deutsche haben echt einen tiefsitzenden Schaden!

Nein. Ihr "Sondler" habt einen ziemlichen Schatten!

Ihr rennt durch die Gegend, ohne von irgendwas Plan zu haben. Macht wahllos Löcher und zerstört dabei wertvolle Funde und für die Wissenschaft wichtige Fundzusammenhänge.

Bei deiner Frage kommt mir so richtig die Galle hoch.

Ich wünschte, es gäbe richtig empfindliche Strafen für das, was ihr da tut. Ich würd euch persönlich in den Bau stecken.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ich wünschte, es gäbe richtig empfindliche Strafen für das, was ihr da tut. 

Unterschreib ich. Vielleicht wäre dann endlich mal Schluss mit der Wildwest-Mentalität.

Für 98% der Funde würde sich kein einziges Museum interessieren. Und die meisten Sondler sind ehrlich, geschichtsinteressiert und haben schon so manche große Funde gerettet, bevor sie kaputt gepflügt oder überbaut wurden bzw. durch Abtragung des Erdreichs für immer verloren waren.

Kein Archäologe sucht auf gut Glück, abgelegene und schwer erreichbare Stellen ab. Erst wenn etwas per Zufall ans Tageslicht befördert wird, rücken sie „vielleicht“ aus. Und dass die Sondler bei dem seltenen museumsträchtigen Fund, die Archäologen verständigen, war bei den allermeisten Suchern selbstverständlich. Nur können die das jetzt nicht mehr melden! Und würden sie es nicht suchen, würde es nie gefunden!

@Schnorr

Für so manche Funde währe es bei weitem besser, das man sie nicht gefunden hätte.

Einen "Schatz" aus dem Boden zu wühlen, und dabei den einzigsten Archäologischen Fund eines Römischen Klappstuhl dabei zerstören, den man nur von Mosaiken her kennt, sagt doch alles.

@Bronzezeitler
Und die meisten Sondler sind ehrlich, geschichtsinteressiert und haben schon so manche große Funde gerettet,

Wären sie wirklich "geschichtsinteressiert", würden sie nicht archäologische Funde zerstören.

Kein Archäologe sucht auf gut Glück,

Und das weißt du woher?

Mal abgesehen davon, dass es nicht stimmt, haben Archäologen vielleicht auch noch was anderes zu tun. Wenn sie suchen, suchen sie planvoll und haben sich vorher überlegt, wo sie hingehen.

 Und würden sie es nicht suchen, würde es nie gefunden!

Dann ist das so. Besser, gut aufgehoben im Boden als ohne Sachkenntnis aus der Erde gewühlt.

Aber das ist das Denken von Fachleuten, das man von solchen ungebildeten Egomanen nicht erwarten kann...

@Kristall08

Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht Archäologen gibt, die das anders beschreiben würden...

Was möchtest Du wissen?