Was geschieht bei einer gütlichen Einigung vor Gericht?

9 Antworten

kommt es tatsächlich zu einer gütlichen Einigung zwischen Dir als Antragstellerin (Klägerin) und dem Beklagten, gibt es mehrere Möglichkeiten: es kann sein, dass der Beklagte im Rahmen der Besprechung der Sach- und Rechtslage Deinen Herausgabeanspruch voll anerkennt; dann hat er auch alle Kosten, also auch Deine Kosten zu tragen; einigt ihr Euch im Wege eines Vergleiches, d.h. jeder gibt etwas nach, dann werden die Kosten im Verhältnis ´zueinander geteilt; meistens werden die Kosten gegeneinander aufgehoben, d.h. jede Partei trägt ihre Kosten selbst; die Quotelung kann aber auch anders lauten; wenn Du Prozesskostenhilfe bekommen hast, dann kommt es darauf an. ob Du sie mit oder ohne Ratenbewilligung bekommen hast; hast Du sie ohne Ratenbewilligung bekommen, trägst Du keine Kosten, bei Ratenbewilligung musst Du die bewilligten Raten weiterbezahlen;

Gütlich geeinigt, Kosten werden geteilt und danach könnt ihr ja noch ein Kaffee trinken :-))

Irgendwer wird die Kosten tragen werden. Entweder Ihr beide, er oder du. Kommt drauf an, wer geklagt hat, wer am ende recht hat.. usw.

In aller Regel werden bei einer gütlichen Einigung die Gerichtskosten zwischen den Parteien geteilt.

denke, es wird ein Vergleich und die Kosten werden von beiden getragen

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