Was für ein Auto darf ein ALG II-Bezieher besitzen?

5 Antworten

Den Arbeitsagenturen galt bislang im Regelfall nur ein KFZ mit einem aktuellen Wert bis 5.000 Euro als angemessen bei Arbeitslosengeld II Bezug. Jetzt hat das Bundessozialgericht entschieden, dass ein Auto oder Motorrad bis zu einem Wert von 7.500 Euro angemessen ist. Erst der darüber hinausgehende Wert eines KFZ zählt zum anrechenbaren Vermögen des Arbeitslosengeld II Beziehers. (BSG September 2007 AZ: B 14/7b AS 66/06 R) Und in Sonderfällen darf ein Kraftfahrzeug - z. B. mit einer Sonderausstattung für Behinderte - auch entsprechend mehr wert sein.

Hallo.

Mal erhlich. Das geht doch nur der Arge was an , bzw,. dem Arbeitsamt.

Der Brief = Zulassungsbescheinigung II sind keine Beweise für den Besitz.
Siehe im Internet und Zul.b.

Jedes Auto, ist ja ein Gegenstand, den du brauchst :o) Außerdem bezahlt dir das Amt ja nicht das Auto, wenn ich mich nicht irre :o)

Nein, das Amt bezahlt das Auto auch nicht. Frage bezieht sich darauf, wie weit ein Auto verkauft werden müsste, weil es nicht angemessen ist - bzw. wenn man ein Auto kaufen würde weil es persönlich notwendig ist und bereits ein Motorrad besitzt, mit dem man ja nun nicht unbedingt im Winter fährt...

Hallo, das Amt wird sich an dem von den Vorgesetzten vorgegebenen Wert halten. Im Prinzip ist es vom Sachbearbeiter zu beurteilen. Bei uns wurde nur gesagt, dass man keine Luxuskarosse oder teureres Modell haben sollte, weil sonst die Verhältnismäßigkeit sehr strapaziert wird. Mein Auto ist 12 Jahre alt hat 140000km auf dem Buckel und nun ich muss mit zunehmender Reparaturanfälligkeit rechnen. Ich kann mir allerdings kein neues Fahrzeug leisten, da ich keine Rücklagen habe. Wenn du aus irgendeinem Grund ein kostengünstiges, nicht reparaturanfälliges notwendiges Fahrzeug vorweisen kannst, wird der Sachbearbeiter sich überzeugen lassen, dass das Auto im Rahmen ist. Sollte das aber ein getunetes Auto oder gehobene Mittelklasse oder im Verbrauch an der Obergrenze anzusiedeln sein, wird der Sachbearbeiter Schwierigkeiten haben, das als notwendigen Besitz zur Erreichung irgendeines Arbeitsplatzes zu akzeptieren. Spreche mit deinem Sachbearbeiter! Frage ihn einfach danach. Du kannst nicht meinen Sachbearbeiter (sehr "streng") mit allen vergleichen, sein Kollege hätte in manchen Dingen bei meinen Anträgen von vorneherein anders entschieden. Manches muss per Widerspruch erkämpft werden.

Für mich stellt sich halt die Frage, ob du das Motorrad überhaupt unterhalten kannst, auch wenn es nur in der Garage steht?? Reichen die 350 Euro wirklich für alles??????? Oder hast du nebenher noch Einkommen?? Genau das wird sich der Sachbearbeiter auch fragen, und vermutlich eine Kontrolle schicken.

http://www.sozialhilfe24.de/hartz-iv-4-alg-ii-2/alg2-rechner.html sollte alle fragen beantworten.

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