Was denkt Ihr, ließe sich der alltägliche Plastikwahn durch neue EU-Gesetze reduzieren?

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Ja, unbedingt. Schon eine 1%ige Plastik-Verminderung wäre es wert 85%
Nein, das wäre ein Handelshemmnis, wäre nicht durchsetzbar 14%
Nein besser wäre eine freiwillige Selbstverpflichtg. d. Industrie 0%

5 Antworten

Natürlich muss man darüber nachdenken, wie wir den Verpackungswahnsinn begrenzen und insbesondere die Flut von Kunststoffen eindämmen und minimieren können. Das Verbot von Plastikstrohhalmen und Wattestäbchen ist jedoch lachhaft, wenn ich sehe, wie viel an Plastikverpackung tagtäglich in meinem Mülleimer landet. Als ersten Schritt in die richtige Richtung würde ich zunächst einmal begrüßen, wenn dafür gesorgt würde, dass der Müll dort landet, wo er hingehört, mämlich in die Kompostierung oder Verbrennung (thermische Verwertung). Damit könnte man Strom erzeugen oder auch Fernwärme.

Umweltschweine und asoziale Drecksäcke, die ihren Unrat in verantwortungsloser Weise in der Umwelt verteilen, müssten nach dem Vorbild von Singapore rigoros zur Kasse gebeten und öffentlich an den Pranger gestellt werden. Dann reduziert sich der Eintrag von Plastik und anderem Müll in unsere Umwelt und die Weltmeere innerhalb kürzester Zeit.

Sorry, aber wenn die Stadt zu unfähig ist Mülleimer in Sichtweite aufzustellen, dann landet das ein oder andere Papierchen mal auf den Boden. Dafür gibt es dann den Stadtreiniger.

@waldbiene74

Sorry, wenn Du es geschafft hast, Dein food to go bis zum Verzehr zum Punkt x zu tragen, solltest Du auch in der Lage sein, die Verpackung bis nachhause zu tragen und in den Hausmüll zu geben. Den Müll in der Landschaft fallen zu lassen, weil kein Mülleimer in Sichtweite ist, bezeichne ich als absolutes no go! Auf dem Boden hat kein Müll und auch kein "Papierchen" zu landen.

@Picus48

Ich bin doch kein Assi und laufe bis nach Hause mit Müll in der Hand, welches ich mir dann auch noch ins Haus hole.
Das liegt nun echt nicht in meiner Verantwortung, sondern ist Sache der Stadt.

@waldbiene74

Falls Du mich verarschen wolltest, ist Dir das fast gelungen. Falls nicht, bist Du tatsächlich ein Asi.

Ja, unbedingt. Schon eine 1%ige Plastik-Verminderung wäre es wert

es ist schon mal ein Anfang. Viel wichtiger ist es aber in Alternativen zu investieren und weiterzuentwickeln. Ich habe mal was von "Algenplastiktüten" gehört, die sind biologisch abbaubar.

Eine Steuer heißt deshalb Steuer weil man damit auch Dinge in eine bestimmte Richtung steuern kann. Eine Steuer auf Plastik würde andere Materialien fördern und ganz viel Müll verhindern. Man braucht also nicht immer ein Gesetz um etwas zu regeln. Gesetze haben ohnehin zu viele Schlupflöcher. Eine Steuer rasiert alle Hersteller von Plastik gleichermaßen.

Gesetze haben die Schlupflöcher, die man eben offen lässt, passiert das ausversehen, könnte man diese auch noch nachträglich schließen. Steuern werden auch nur auf Grund von Gesetzen erhoben, und mit sehr viel Energie werden Steuern vermieden bzw. umgangen.

Eine Steuer rasiert alle Hersteller von Plastik gleichermaßen.

Und das wäre vielleicht genau das Richtige. Alle Kunststoffe, die nicht biologisch abbaubar sind, dürfen sich für den Handel nicht mehr lohnen. Dafür braucht es ein Gesetz. Und zwar eines, dass eben keine "Ausnahmen" und "Härtefälle" berücksichtigt.

Ja, unbedingt. Schon eine 1%ige Plastik-Verminderung wäre es wert

Das Problem liegt nicht in einer gesetzlichen Reglementierung sondern in der Umsetzung bei den EU-Bürgern.

Einfach mal den Plastiktütengebrauch (und damit -verbrauch) in Italien betrachten. Da ist eher ein gesellschaftliches Umdenken erforderlich. Nur, wer kontrolliert das in solchen Staaten?

Woher ich das weiß:Hobby – Kommunalpolitik und Themen bis auf Landtagsebene

So dümmliche Verbote lassen sich einführen, aber kommt der Italiener nach Deutschland muss man ihm erst einmal erkären was Pfand ist.

Hallo Fragikowski,

übersiehst den wichtigsten Punkt und zwar das Sammel und die Erhöhung des Recyclings.

Einsparungen sind möglich aber hier muss man aufpassen das man sich nicht ins Bein schießt.

Als Beispiel deine Zahnbürsten Aufsatz wie willst du den Ausführen um auch hygienischen Ansprüchen zu genügen? Sollen alle das gleiche Stück in den Mund nehmen? Willst du eine dreiteilige Lösung die aber auch das Problem der dauerhaften Reinigung mitbringt?

Und meine Duschgelflasche wird immer leer einfach Deckel ab machen...

Woher ich das weiß:Beruf – Viele Jahre beruflich damit beschäftigt.

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