Was darf eigentlich wirklich in den gelben Sack

5 Antworten

KEINE metallverpackungen?? das gibt es doch gar nicht! die meisten konserven stecken in dosen oder auch in tuben (tomatenmark) viele wurstsorten werden ebenfalls in dosen angeboten. agraffen von sekt-oder champagnerflaschen bestehen ebenfalls aus metall und die deckel vieler konserven in gläsern sind ebenfalls metallischer natur. plastikteile sind ja per se nicht unbedingt verpackungsmaterial und NUR für das werden ja lizenzgebühren bezahlt. obwohl auf der folie vom schlachter oder von der käsetheke kein grüner punkt drauf ist, kannst du die ebenso, wie das "einwickelpapier" vom hähnchengrill (folie +papier=verbundstoff) in den gelben sack tun. stehengelassen werden nur falschbefüllungen größerer art=die "beliebteste" ist das vollstopfen mit benutzten pampers), aber es gibt auch leute, die versuchen, gebrauchte katzenstreu oder alte blumenerde über gelbe säcke loszuwerden, weil die restmülltonne bereits voll ist.

styropor und folien aller art gehören ebenso wie sämtliche verbundstoffe (also verpackungen, die aus mehreren materialien zusammengesetzt sind) in den gelben sack. "kleine plastikteile" nur dann, wenn es sich um verpackungsteile handelt. der abgebrochene kunststoffgriff vom kühlschrank oder der mikrowelle ist KEINE verpackung, muß also in den restmüll.

Du verwendest also NIEMALS geschälte Tomaten (aus der Dose), hast kein Haustier und Aluschalen als Behältnisse von Fertigsalaten fallen in deinem Haushalt auch nicht an?

Pappverpackungen gehören selbstverständlich zum Altpapier.

Bei Kunststoffen würde ich nicht unterscheiden, ob es sich um Verpackungen mit oder ohne grünen Punkt handelt, sondern sämtliche Kunststoff-Folien, Kunststoff-Schnipsel und Kunststoff-Chips in den gelben Sack tun.

Die Müllabfuhr hat überhaupt nicht die Zeit dazu, die einzelnen Kunststoffteile in den Säcken daraufhin zu überprüfen, ob sie einen grünen Punkt tragen. Es werden bestimmt nur Stichproben bei konkreten Verdachtsfällen vorgenommen, wenn man schon von außen erkennen kann, dass sich Restmüll oder lauter Styroporchips in der Tüte befinden.

Gute Eierkartons gibt man am Eierstand auf dem Wochenmarkt ab, wenn man sie nicht ins Papier gibt, was Verschwendung wäre.

hexi hat Dich schon, etwas grob, auf den Aufdruck hingewiesen.

Jaaaaaaaa klar, auf dem Eierstand auf dem Wochenmarkt. Die WERTVOLLEN Papp-Eierkartons. Da ist man aber ein gaaaaaaaaaaaanz toller Gutmensch, wenn man die Eierkartons auf dem Wochenmarkt abgeben tut? Wo ist denn dein Wochenmarkt? Da fahre ich morgen hin, und wenn es 1000 Kilometer sind, und ich dafür 200 Liter Benzin brauche, und mich das 500,-- Euro kostet.

Aber meine Eierkartons werde ich morgen auf deinem Wochenmarkt abgeben. Damit du zufrieden bist, und ich mich weiterhin als ordentlicher Mensch mit Daseinsberechtigung fühlen darf!

Weißt du was: Ich werde jetzt einfach, dir zuliebe, Full-Time-Mülltrenner.

Ich beuge mich dem Öko-Faschismus und Bio-Terror bis zur bitteren Endkonsequenz: Ich verwende von nun an meine gesamte Lebenszeit darauf. Das ist nämlich notwendig, wenn man diesen ganzen schwachsinnigen Nonsens beachten will.

Auch ich finde es etwas übertrieben, wenn man Eierkartons nicht per Altpapier zwischendurch zu Pappmaché verarbeiten lassen will, bis wieder Eierkartons daraus werden, sondern einen logistischen Aufwand damit betreibt, Eierkartons zwei- oder dreimal zu verwenden und dafür vom Verbraucher zum Hühnerhof zurücktransportieren zu lassen.

@Paguangare

nur vollidioten würden wegen einem Eierkarton... naja... man kann die sammeln bis es mehrere sind und sie dann abgeben, dann lohnt sich das auch eher.

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