Was darf das Finanzamt sich alles erlauben?

5 Antworten

Vielleicht nicht gleich klagen, aber mal den Amtsleiter wegen Befangenheit seines SB kontaktieren? Ich find das schon ein bissl schräg,was Du da beschreibst. Ist ja okay, wenn wer seinen Job ernst nimmt, aber ??? M. E. hätte der SB erst einmal Dich wegen der Belege kontaktieren sollen, wenn Du die nicht hättest, dann meinetwegen den Laden,aber so?

Das ist ein normaler Vorgang mit diesen Damen und Herren.

Bei mir selbst läuft es schon seit Jahren, dass ich mich schon entschuldige, wieder einmal Einspruch gegen den EKST-Bescheid einzulegen. Das wiederholt sich wirklich Jahr für Jahr.

Zwischendurch hat er gegen mich ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung (angeblich falsche Angaben bei Zinserträgen und Spekulationsgeschäften) eingeleitet. Nachdem das Verfahren eingeleitet war, habe ich, was auch mein Recht als Angeklagter/Beklagter ist, die Aussage verweigert und um Beweise gebeten.

Diese konnten nicht vorgelegt werden, da meine Angaben wirklich stimmten. Danach wurde sofort mit Hausdurchsuchung und Steuerschätzung gedroht. Mußte dann zu meiner Verteidigung einen teuren Anwalt einschalten und das Verfahren war in Kürze beendet, weil meine Erklärung zu 100 % richtig war.

Auf den Anwaltskosten blieb ich leider sitzen, ein Ersatz vom FA bekam ich nicht - trotz falscher Anklage!

Wenn Du nun wirklich eine Klage gegen das FA einreichen willst, benötigst Du entweder viel Geld oder die richtige Rechtsschutzversicherung und........... sehr viel Nerven.

Das kostet Dich mit Sicherheit viele schlaflose Nächte, glaube es mir, es lohnt sich nicht!

Machst du die Steuererklärung selbst oder gibst du das zum Steuerberater? Den hat man ja eigentlich nur, wenn er auch diese Aufgabe wahrnimmt.

Das ist doch eine schöne Geschichte für die örtliche Presse.

Hallo Krimmi1

Es ist - so glaube ich - nicht ganz einfach, HIER die Einzelheiten nach zu vollziehen. Denke, da ist doch eher der Steuerberater gefragt.

Und das mit dem " klagen " sollte vielleicht doch erst die letzte Lösung sein. Erst noch mal mit dem FA genau sprechen und DEREN " Fakten " sich zeigen lassen, ist vielleicht doch die bessere Lösung. Emotional kann ich dich verstehen, aber ob's wirklich schlau ist ? So ein FA hat vielleicht doch den längeren Atem und du musst ggf. bei einer Klage in Vorleistung gehen.

Gruß tommy59

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