was bedeutet Kündigungsfrist?

5 Antworten

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das bedeutet das dir deine cheffin nicht sagen kann ach übrigens morgen arbeitest du nicht mehr das schützt dich (und anderesrum deinen arbeitgeber) vor schlimmeren wie plötzlicher arbeitslosigkeit bzw veridenstausfall wegen zu wenig mitarbeitern.

so haben deine kollegen "genug" zeit sich nach einer neuen stelle umzusehen

Du darfst ab sofort eine neue Stelle annehmen, du musst dich in diesem Fall an gar keine Kündigungsfrist halten. Wieso 3 Monate Kündigungsfrist? Wenn man erst ein Jahr dabei ist, ist diese normalerweise 4 Wochen zum Monatsende oder zum 15. eines Monats (so die gesetzliche Kündigungsfrist). Im Vertrag kann etwas anderes vereinbart werden, jedoch gilt für den AN die gesetzliche Kündigungsfrist, für den AG die, die im Vertrag steht, aber mindestens 4 Wochen zum Mo-Ende oder zum 15. eines Monats. Also wirst du wohl deine Kündigung 4 Wochen vorher bekommen!

Die Kündigunsfrist sagt aus, welcher Zeitraum zwischen der Bekanntgabe der Kündigung (unabhängig ob vom Arbeitgeber oder -nehmer aus) und der tatsächlichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses liegt.

Wenn du schon vorher woanders arbeiten möchtest, kannst du das je nach Vertrag unter Umständen schon nebenher tun, oder dich mit deiner Chefin über eine kürzere Kündigungsfrist einigen.

du kannst natürlich vorher schon eine neue stelle annehmen. deine kündigungsfrist geht dann eben in unbezahlten urlaub über. das musst du dann natürlich noch mit deiner jetzigen chefin absprechen.

Das bedeutet, dass zwischen dem Zeitraum der Kündigung und dem Tag, an dem du dann tatsächlich aufhörst, 3 Monate liegen müssen. Wenn du also am 10. November aufhören willst, zu arbeiten, dann müsstest du heute kündigen. Das beantwortet auch schon deine 2. Frage: Nein, musst du nicht. Wenn du sofort von dir aus kündigst, kannst im November da aufhören ;)

das ja blöde. ich weiß doch jetzt noch nicht,ob ich in 3 Monaten nen neuen Job habe . Und der Arbeitgeber von der Neuen Stelle will sicher nicht 3 Monate auf mich warten

@lettilein

ja, kann auch ein Nachteil sein, aber normalerweise dient das (wie jemand unter mir geschrieben hat), dem Schutz von Arbeitgeber/Arbeitnehmer. Der eine kann nicht von heute auf morgen auf der Straße sitzen und hat die Chance, sich einen neuen Job zu suchen und der andere steht nicht auf einmal ohne seine Leute da, weil die alle plötzlich gekündigt haben.

@lettilein

Auf den alten AG würde ich jetzt keine Rücksicht mehr nehmen. Wenn du eine neue Stelle bekommst, dann kündigst du so wie es DIR passt und basta! Schliesslich hast du einen wichtigen Grund, denn es geht um deine Existenz.

@Lenari

Das ist rechtlich nicht so einfach. Hier geht es nicht darum, was der alte Arbeitgeber denkt, sondern darum, dass man als minijobber nur 400€ im Monat verdienen darf, sonst wird man für den Rest der entsprechenden Beschäftigungsverhältnisse (also auch das neue) Einkommensteuerpflichtig. Und das regelt die entsprechende Knappschaft, nicht der Arbeitgeber. Das heißt, wenn der Vertrag nicht legal gekündigt ist, zählt das so. als hättest du 2 400€ Jobs, was wie gesagt nicht geht.

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