was bedeutet HAUSGELD wenn ich eine iegentumswohung kaufen will?

5 Antworten

Hausgeld wird von der Hausverwaltung als Vorauszahlung für die laufenden Kosten wie Hausmeister, Reparaturen usw. verlangt. Am Jahresende erhält jeder Wohnungseigentümer eine Übersicht über die Verwendung dieser Beträge, einmal für die gesamte Wohnanlage und dann noch anteilig für jede Wohnung. Daraus ergibt sich auch, welcher Betrag nicht verwendet wurde und in eine Rücklage für spätere Ausgaben eingestellt wird.

Wohneigentümergemeinschaften sind gesetzlich verpflichtet eine Rücklage zu bilden, die für Reparaturen und Instandhaltungen für die Wohnanlage bestimmt sind (mindestens 1 % des Gebäudewertes pro Jahr). Wenn man sich jetzt in eine solche Anlage "einkauft" übernimmt man den Anteil des Vorbesitzers (das wird im Notarvertrag geregelt) muss aber diese Umlage in Zukunft ebenfalls leisten. Zusätzlich kommen dann natürlich anteilig die Kosten für Grundsteuer, Versicherung, Allgemeinstrom, Flurreinigung, Gartenarbeit und Verwaltungskosten

Es werden die Kosten für gemeinsame Aufgaben sein, Hausmeisterkosten, Putzen, Schneeräumen, was so anfällt. Die Rücklage wird noch extra kommen.

die Wohnung befindet sich in einem Gebäude, welches auch unterhalten werden muß. So zahlt jeder Eigentümer ein Hausgeld, was für nötige Instandhaltungsarbeiten am Haus benutzt wird

Das sind die Nebenkosten/ Betriebskosten, fast so wie bei einer Mietwohnung ...

....mit dem Unterschied, dass hier alle Kosten umgelegt werden können, auch jene, die in der Nebenkostenabrechnung bei Mietwohnungen nichts zu suchen haben, wie Verwaltungskosten, Reparatur- und Instandhaltungskosten.

Was möchtest Du wissen?