Was bedeutet "dauernde Invalidität" bei einer Unfallversicherung...

4 Antworten

Ich bin zwar kein Versicherungfachmann, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die "dauernde Invalidität" dann gegeben ist, wenn durch ein anerkanntes Gutachten eines fachkundigen Arztes (manche Versicherungsgesellschaften schicken dich dazu auch zu einem Arzt der die entsprechende Zulassung der Gesellschaft hat), eine bleibende - also sozusagen bis an dein Lebensende dauernde - Beeinträchtigung prognostiziert wird. In meinem Fall war dies z. B. eine Verletzung des Schultereckgelenkes, die eine gewisse Bewegungseinschränkung mit sich brachte, die trotz abgeschlossener Behandlung und Physiotherapie nicht mehr vollständig aufgehoben werden konnte und auch durch weitere Behandlungen keine Verbesserungen mehr erwartet werden kann.

Dafür gibt es bei den Versicherungen eine Körperstaffel,ist meist bei den allgm. Bedingungen enthalten.Ansonsten vom Vertreter geben lassen, der Verlust eines Fingers bring ca 3 %, der rechten Hand 25 % u.s.w. Aber wie immer braucht man faßt eine Rechtschutzversicherung wenn es um Zahlungen geht. Gutachten u.ä. am besten nach Urteilen suchen die gleiche Verletzungen beinhalten.

die invalidität muss dauerhaft sein - sie kann via ärztl. attest (manchmal, je nach höhe des invaliditätsgrades) dauerhaft festgestellt werden und sollte sich (in den meisten fällen) auch nicht mehr verändern.

grundlage ist eine gliedertaxt, welche die höhe der verletzungen einstuft. es gibt aber auch eine teilinvalidität - z.b. nach kreuzbandrissen, welche zwar operativ den mangel beseitigen, jedoch eine bleibende beeinträchtigung des bewegungsapparates darstellen.

aber wenn man sich den Arm bricht bekommt an auch etwas, aber es muss in diesem fall ja nicht zwangsläufig der fall sein, dass ich danach eine dauerhafte beeinträchtigung habe. das würde nach deiner aussage bedeuten, dass man bei einer verstauchten wirbelsäule nichts bekommt, denn wenn dies wieder abgeheilt ist, wird man keine beeinträchtigung mehr haben.

@fcwacker

geht schon zu sehr in die versicherungsbedingungen sowie die gliedertaxe: wieweit eine dauerhafte beeinträchtigung eines körperteiles besteht, können sowieso nur ärzte und sachgutachter (bin weder noch) beurteilen. jedenfalls umgehend der versicherung melden (hast du wohl schon getan) - besser 1x nix bekommen, weil nicht bedingungsgemäss, als 1x aus unwissenheit nichts erhalten....

schau dir mal diesen Link an, dort findest du die sogenannte Gliedertaxe und auch die Beantwortung deiner Frage vom Fachmann. Dauernde Invalidität hat weder was mit einer Erkrankung noch mit der Zeitdauer der Erkrankung zu tun, sondern resultiert bei einer Unfallversicherung aus der tatsache, dass ein Körperteil oder mehrere infolge eines UNFALLS auf Dauer nicht mehr in vollem Umfang funktionsfähig sind. Dies bedarf der Begutachtung.

http://www.versicherungsnetz.de/Onlinelexikon/Gliedertaxe.html

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