Was bedeutet Cross Selling bei Versicherungen?

5 Antworten

Dass sie bei den Kunden möglichst nicht nur ein Produkt verkaufen, sondern mehrere.

Kunde hat eine Krankenzusatzversicherung

Upselling: Bisher kann er nur Zweibettzimmer im Krankenhaus beziehen. Soll mehr zahlen, dafür kann er auch ins Einbettzimmer.

Crosselling: Soll auch noch Zahnzusatzversicherung und Lebensversicherung abschließen.

Bei der Versicherung zählen alle Produkte, die nicht direkt dem Versicherungsgedanken dienen, zu "Cross-Selling"

Bausparverträge, Finanzierungen, Immobiliengeschäfte und Bankprodukte.

Bei einem reinen Krankenversicherer z.B. ,zählen aber bereits auch alle anderen Versicherungsprodukte zum Cross-Selling"

Versich.verträge von verschiedenen Sparten zusätzlich zu einer bestehenden Versicherung abzuschließen...

z.B. zu einer BU-Rente noch eine Kfz-, Privathaftfpflicht-, Rechtsschutz oder auch Hausratversicherung zusätzlich abzuschließen erhöht die Cross Selling-Quote zur Freude des Versicherers ;-)

www.rechnungswesen-verstehen.de/formeln/cross-selling-quote.php

Beim Komposit-Versicherer ist das das alltägliche Geschäft.

Dazu kämen dann z.B. Bausparvertrag, Immobilienfinanzierung, und -vermittlung und Bankgeschäfte.

Einem Versicherungskunden zusätzliche Produkte zu verkaufen die bisher bei anderen Gesellschaften oder überhaupt nicht versichert sind.

Solange ein Kunde nicht alle angeratenen Versicherungen bei einer Versicherungsgesellschaft hat, oder alle bei einem Versicherungsmakler bietet dieser Kunde Cross Selling Potential

Die Cross-selling quote errechnet sich dabei, bei wievielen Kunden zusätzliche Verträge generiert wurden

Ich habe eben folgende Antwort gefunden:

"Cross Selling bedeutet allgemein der Verkauf von sich ergänzenden Produkten oder Dienstleistungen.

Bei einer Versicherung ist Cross Selling der Verkauf von sogenannten spartenübergreifenden Versicherungen, also solche Versicherungspolicen, die unterschiedliche Risiken abdecken.

Beispiel: Ein Kunde geht zu einer Versicherung und schließt sämtliche folgende Versicherungen ab:

- Altersvorsorge: Lebensversicherung bzw. Rentenversicherung
- Einkommensvorsorge: Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankentagegeldversicherung
- Private Krankenversicherung
- Zahnzusatzversicherung
- Risikolebensversicherung
- Unfallversicherung
- Kfz-Versicherung
- private Haftpflichtversicherung
- Hausratversicherung
- Wohngebäudeversicherung
- Rechtsschutzversicherung

Dann hat der Vermittler bzw. Verkäufer eine sehr hohe Cross-Selling-Quote, weil die das alles verschiedene Sparten sind.

Negativ-Beispiel: Angenommen, der Kunde geht zu einer anderen Versicherung und schließt fünf Unfallversicherungen ab (Tipp: das ist nicht sehr sinnvoll), dann hat der Versicherungsvermittler nur eine niedrige Cross-Selling-Quote, weil es nur die Sparte "Invaliditätsvorsorge" (Unfallversicherung) betrifft."

nö... das hat nichts mit Sparten zu tun....
es ist auch Cross selling wenn ich einem Kunden der bei mir nur eine Unfallversicherung hat, ihm eine Zweite zu verkaufen (auch nicht ratsam)

@RudiRatlos67

Ok, danke für Deine aufklärende Antwort.

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