Warum zahlt die Gebäudeversicherung nicht?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Um nochmal klarzustellen wo der Unterschied zwischen Hausrat und Wohngebäude liegt: "Wir schrauben mal in gedanken das Dach des Hauses ab, drehen das Haus um und schütteln ganz feste. Alles das, was jetzt rausfällt gehört normalerweise zum Hausrat. Alles was drinbleibt,weil es fest mit dem Gebäude verbunden ist gehört zum Wohngebäude."

Deshalb zahlt die WG nicht. HartzIV oder nicht kümmert da leider nicht.

MfG BWVFachmann

Die Antwort ist super verständlich. Aber warum bezahle ich als Mieter dann über die Nebenkosten eine Versicherung, mit der das Eigentum des Hausbesitzers abgesichert ist? Das geht mich doch gar nichts an. Von allen anderen Nebenkosten profitiere ich ja mehr oder weniger. Sei es Ungezieferbeseitigung, Hausmeister, Kaminkehrer, Szraßenreinigung und natürlich meine eigenen Verbrauchskosten. Aber eine Versicherung, von der ich nie profitieren würde, sondern nur der Hausbesitzer, das kann doch nicht sein. Seine Fahrtkosten, wenn er aller halben Jahre mal sein Haus besichtigen möchte, bezahle ich doch auch nicht.

@enibas2010

Weil diese Versicherung für den Vermieter auf die Mieter umlagefähig ist. Und 95% aller Vemieter machen das dann auch.

Also, da kann aber etwas nicht stimmen. Die VGV ordnet natürlich den Schaden am Gebäude. Also werden Wände, Decken und Fußbodenbelag getrocknet, repariert, gemalert und ggf. ausgetauscht. Die VGV bezahlt auch die Mietmindrung für die Dauer der Reparaturen. Vorsicht aber bei Hartz IV, die Damen und Herren bezahlen ja meist die Miete in voller Höhe und haben somit Anspruch auf die Erstattung. Die Kosten für eine Hausratversicherung bezahlt auch die ARGE mit dem Bedarf. Die Damen und Herren sind nicht dafür zuständig, wenn denn der Bedürftige so einen Antrag auf Übernahme der Beiträge nicht stellt. Spenden sind auch nicht notwendig. Eine zerstörte Einrichtung wird von den Damen und Herren der ARGE in voller Anzahl ersetzt. Auch hier ist lediglich ein Antrag erforderlich. Spenden, wie in diesem Fall, werden bedauerlicherweise in vollen Höhe als Einkommen angerechnet und helfen keinefalls weiter. Viel Glück.

Das ist eine klare Sache: Wie der Name schon sagt, kümmert sich eine Gebäudeversicherung um Schäden am Gebäude. Der Inhalt, also in diesem Fall der persönliche Hausrat des Mieters, kann über eine Hausratversicherung gegen derartige Schäden versichert werden. Hier hat der Mieter offenbar am falschen Ende gespart. Ich kenne viele Bezieher von Hartz IV, die für sich die Bedeutung eines ausreichenden Versicherungsschutzes erkannt haben...

Die greift doch meistens nur, wenn Beschädigungen am Gebäude erfolgen. Unwetter etc. zählen dazu. Für den Hausrat ist die Hausratversicherung zuständig, da diese Dinge mobil sind und somit nicht zum Haus gehören.

Man sollte auch bedenken, dass im Hartz IV Satz ein Betrag für Versicherungen enthalten ist. Dieser beläuft sich auf 30,- Euro pro Monat. Das sind im Jahr ein Betrag von 360,- Euro. Das sollte reichen für eine private Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung, der Sockelbeitrag für die Riesterrente in Höhe von 5,- Euro pro Monat sollte damit auch drin sein(bitte keine Grundsatzdiskussion, ob Riester sinnvoll ist oder nicht). Das Problem ist nur, dass die Sachbearbeiter von der Arge nicht auf so etwas hinweisen. Viele Grüße aus Wolfsburg

Florian Rex

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