Warum wurden Lehman Brothers nicht gerettet?

5 Antworten

Der damalige Leiter der Bank hat sich immer mehr verschuldet bis die Gelder, die sie geliehen hatten 44:1 waren. Als die Pleite absehbar war, gab es Beratungen, doch der Finanzminister wollte die Bank nicht retten, da er sonst alle Banken hätte retten müssen und außerdem wurde der Leiter damals gewarnt, er solle sich nicht so dermaßen verschulden. 

sie haben des alels einfach zu spät mitbekommen um noch groß was zu machen... sonst hätten sie sicher was gemacht... die weltbanken funktionieren ja alles zusammen... wie zb beim autobau (komisches beispielt^^) eine bank macht die reifen eien andre die türen... und wenn die bank für die reifen ausfällt... dann taugt des ganze auto nix mehr... also ist es schwachsinn zu sagen das man lehmann brothers absichtlich untergehen hat lassen...

Die Zusammenhänge sind sehr komplex. Sowohl bei den Lreditinstituten, Banken, Ratingagentuen, Aufsichtsbehörden gibt es Entwicklungen und Versäumisse die zur Finanzkrise geführt hatten. Wenn man rechtzeitig reagiert hätte, hätte man Lehman Brothers schon retten können, nur da hätte man schon vor einiger Zeit eingreifen müssen. Allerdings wäre damals schon eine kleine Bombe hochgegangen. Es gibt zu dieser Thematik ein ganz neues Buch von Stefan Loipfinger zu diesem Thema. Schau mal unter http://www.lizenzzumbauernfang.de/

Das fragt sich die US-Regierung jetzt auch. Die Manager von Lehmann haben wissentlich falsche, kriminelle Angaben gemacht, sodaß die Regierung den Skandal nicht voraussehen konnte. Aber verstehen tut es letztlich keiner.

War wohl zu spät, als es rauskam. Die Banken dort haben sich immer gegenseitig gedeckt. Ich vergleiche das gerne mit Scheck- bzw. Wechselreiterei. Und wenn aus diesem Kreislauf einer zusammenbricht, stürzt das ganze künstliche Gebilde ein. Da weiß man nicht, wo zuerst helfen. Es ist, als ob man bei einer Becherpyramide den Wichtigsten unten rauszieht....crash

Können Aktien im absoluten Ernstfall enteignet werden?

Wir gehen mal davon aus, es kommt zum absoluten finanziellen Supergau.

Sämtliche deutsche und europäische Banken fahren an die Wand, die Wirtschaft kollabiert, es kommt zu Massenarbeitslosigkeit...Staaten gehen pleite und können ihren Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen. Dadurch gehen noch mehr Banken pleite...Also eben "Supergau"

Wie wahrscheinlich wäre es dann, dass der Staat Aktien-Besitzer enteignet?

Die Aktien befinden sich ja eigentlich im Sondervermögen der Bank.

Hätte der Staat in so einer Situation Zugriff auf Sondervermmögen?

Oder würden Immobilien und Girokonten noch davor vom Staat einkassiert werden?

Also welche Hürden gibt es?

Und wie wäre das, wenn Banken verstaatlicht werden?

Denn ich sehe in Europa einen immer stärker werdenden Hang zum Sozialismus. Da man schon in Zypern Konten über 100.00€ geschröpft hat, stellt sich mir die Frage, wie weit die EU bzw. auch Deutschland in der nächsten Krise gehen wird. Denn schlussendlich bringt es mir nichts, wenn ich auf das richtige Pferd setze und die richtigen Aktien kaufe, aber diese mir vom Saat schlussendlich weggenommen werden.

Ein Goldverbot gab es ja schonmal. Immobilien wurden nach dem 2. Weltkrieg zwangsbeliehen, was einer Enteignung gleich kam...

Und wir wissen auch, dass die von Staaten selbst erstellten Gesetze schon oft genug übergangen wurden. Mit der Begründung, dass es dem "Gemeinwohl" dienen würde...

Bitte mal eine reelle Einschätzung. Vielleicht kennt sich hier ja Jemand genauer mit den Sicherheitsmechanismen aus, die dort dahinter stehen. Wie wahrscheinlich ist eine Einteignung von Aktien?

Danke für eure Antworten :)

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