Warum wollen Drittländer ihre eigenen Landsleute nicht zurücknehmen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Alle Länder nehnen die Illegalen auf, wenn wir Sie zurückschicken. Sobald ein Pass vorliegt können die einreisen.

Nur sind die Millionen abgelehnte oder kriminelle Asylanten von denen du hier hetzen willst so schlau keinen Pass zu haben und auch keine Angaben zu machen woher sie genau stammen. Warum also sollten die Tunesier irgend jemanden zurücknehmen, nur weil Deutsche behauten es wäre ein Tunesier.

Das machen wir übrigens auch nicht wenn die vielen Deutschen auf der ganzen Welt kriminell sind.

Übrigens ist die Zahl von der du redest genau so hoch wie die der faulen Harzler die nicht arbeiten wollen - kaum wahrnehmbar - kaum releavant. Nur bei deines gleichen ein Problem. Alte AFD-WirdsinddasVolk-Reichsbürger Hetzer.

DEUTSCHLAND IST EIN TOLLES LAND - das verdanken wir der Angela

Ich bin Deiner Meinung, sogar das über unsere Kanzlerin. Obwohl ich keine Unionwählerin bin.

Man kann schon feststellen, wo jemand herkommt, Sprache, Dialekt, sogar über DNA kann man feststellen wo jemand herkommt, aber ich glaube nicht punktgenau.

Die EU verknüpft jetzt Visa mit Rücknahme von Migranten. Das könnte helfen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-verknuepft-visa-mit-ruecknahme-von-migranten-a-1250629.html

@Judith171

Ich hab die Angela noch nie gewählt. Über DNA kannst du gar nix feststellen, so ein Quatsch. Was hat denn Chem Özdemir für ne DNA - deutsch wohl kaum. Und nur weil er schwäbelt ist er wohl kaum Türke.

@topbaugutachter

Man kann feststellen, wo jemand die letzen Jahre gelebt hat. Durch Nahrung, Wasserqulität usw. Ich weiss aber nicht genau wie. Vielleich an den Haaren. Ich weiss nicht genau.

Das ist doch aus ihrer Sicht ein kluger Plan. Da sollte man etwas konsequenter verhandeln und ggf. wirtschaftlichen Druck ausüben. Dann geht da schon was.

Wir sollten aber auch nicht nur die Schuld bei anderen suchen. Viel zu lange haben wir doch sämtliche Kriminelle hier geduldet und tun es vielfach heute noch.

Multikulti ist in meinen Augen jedenfalls grandios gescheitert. Aber das darf man heutzutage auch nicht mehr allzu laut sagen, ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wie oft am Tag wirst du in deine rechte Ecke gestellt ?

Da werden normalerweise etliche Gründe vorgeschoben aber ja letztlich ist es so das die Länder teils froh sind die problemfälle los zu sein.

Das ist durchaus zumindest irgendwo nachvollziehbar das wirklich teils Skandalöse findet in Deutschland statt wo diese Leute eine unglaubliche Lobby haben.

Wieso?

Das bewegt sich eigentlich 1:1 auf der gleichen Logikschiene wie die der Abschieber:

Beide wollen sich Kriminelle vom Hals halten und verschwenden keine Gedanken daran, welche Umstände die Menschen kriminell gemacht hat und was man tun könnte, um sie zu resozialisieren...

OK, bei "der tunesischen Presse" käme noch hinzu, staatsbürgerschaftliche Minimalrechte abzustreiten wie die Rückkehr in sein Heimatland...

Aber die Logik ist doch die gleiche wie bei den Abschiebern.

Auch im Ausland macht die Presse keine Gesetze

@topbaugutachter

Klar. Aber darum geht es in der Frage ja nicht...:-)

Ich sehe da aber schon einen erheblichen Unterschied, ob ich einen fremden Kleinkriminellen abschieben möchte, oder ob ich einen eigenen Bürger nicht zurücknehme.

Wie man bei jedem Migranten der zurück muss, die Hintergründe feststellen sollte, warum er kriminell wurde oder warum er zurück muss, wird wohl auch die deutschen Möglichkeiten überschreiten.

@Judith171

Lies dir durch, was du selber erfragst: "Warum wollen Drittländer ihre eigenen Landsleute nicht zurücknehmen?....."Das ist doch unlogisch. "

Nein. Ist es nicht. Dem liegt vielmehr die identische Logik der Abschieber zugrunde. Ansonsten gibt es da sicher Unterschiede. Aber die "Logik" des Nicht-haben-wollens" ist prinzipiell die gleiche.

@atzef

Gut ich könnte es jetzt dabei belassen, aber ich bin noch nicht wirklich überzeugt.

Die Länder die es betrifft, sind meistens muslimische Länder. Die eigenen Leute nicht zurückzunehmen und den Ungläubigen überlassen, das ist schlecht fürs Image.

Es sind auch zu wenige, das würde nicht wirklich ins Gewicht fallen.

Viele dieser Länder bekommen Zuwendungen von der EU, das will niemand aufs Spiel setzten.

@Judith171

Nein. Das sind keinesfalls nur muslimische Länder. Noch einmal: Du hast dieses Verhalten als "unlogisch" bezeichnet. Aber das entspricht haargenau der Logik der Abschieber. Warum abschieben? Weil sie straffällig geworden sind. Warum nicht zurücknehmen? Weil sie starffällig geworden sind. Da gibt es "logisch" keinen Unterschied.

Rechtlich ist das eine andere Sache. Natürlich haben Staatsbürger eines Landes das recht, in ihr Heimatland zurückzukehren. Das ist ja auch nur dann ein Problem, wenn die Ausweispapiere nicht mehr existieren. Dann wiederum muss der Herkunftsstaat über seine Botschaft erstmal neue anfordern. Das dauert halt... Das hat aber alles nichts mit deiner Logik zu tun. Die ist glasklar und leicht verständlich dieselbe wie bei den Abschiebern. :-)

@atzef

Ich hab geschrieben, die meisten sind muslimische Länder und das ist auch so.

Es sind ja nur ein Teil Kriminelle, die meisten sind Abgelehnte. Wenn sie keine Papiere haben, ist es ja nicht unmöglich neue auszustellen. Die meisten haben ja noch Angehörige im Land.

Das aber wird unendlich hinausgezögert, man will nicht. Warum nicht, es sind die eigenen Landsleute.

@Judith171

Na gut, präsentiere mal konkrete Zahlen. Hast du eine ungefähre Idee, wieviele z.B. Tunesier 2017 nach Deutschland kamen und dann nach abgelehnten Asylantrag das land eigentlich verlassen müssten? Und wieviele daran scheiterten, dass Tunesien sie nicht zurücknehmen wollte?

Danke für dieAntworten. Das alles ist mit bekannt, aber erscheint mir trotzdem nicht allzu überzeugend. Was solls schon ausmachen, wenn ein paar hundert Leute pro Land wieder ins zurückkommen. Das sind ja meistens keine Schwerverbrecher.

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