Warum wird bei manchen das Gehalt immer erst am Ende des nächsten Monats, bei anderen noch im selben Monat ausgezahlt?

5 Antworten

Übliche Auszahlungspunkte sind:

  • Am ENDE des Aktuellen Monats z.B. Juni Gehalt am 28. Juni
  • Am ANFANG des nächsten Monats z.B. Juni Gehalt am 1. Juli
  • Um den 15. des nächsten Monats z.B. Juni Gehalt am 15. Juli

Das das Juni Gehalt erst am 28. Juli ausgezahlt wird wäre reichlich ungewöhnlich.

Gründe sind Abrechngsprozesse. Wenn AN pro Stunde bezahlt werden und die Stundenzahl schwankt steckt da deutlich mehr Arbeit hinter als wenn je AN nen Dauerauftrag eingerichtet werden kann weil der jeden Monat das selbe bekommt.

Welche Mehrarbeit bei Stundenlohn ? wir leben im 21. Jahrhundert und es gibt Computer :-)

@OlafausNRW

Nen Dauerauftrag ist kein Aufwand, wenn aber 80 Mitarbeiter jeden Monat unterschiedlich viele Stunden arbeiten müssen 80 unterschiedliche Beträge ausgezahlt werden.

Ja es gibt Computer, aber Zahlen müssen kontrolliert werden. Aus den erfassten Stunden müssen überweisungen werden. Wer sagt das zwischen Stunden, Steuersoftware usw. eine Schnittstelle besteht.

Was ist mit Spesen? Ich weiß das die bei uns immer etliche Tage gebraucht haben da belege in Papierform z.T. erforderlich waren. Wenn die mit dem Lohn ausgezahlt werden sollen kommt das noch dazu.

Und nicht überall werden Stunden elektronisch erfasst mit Stechkarte.

Grade bei außer Haus tätigkeiten kommen die AN ggf direkt zur Tätigkeitsstelle und nicht zur Zentrale.

@dieLuka

80 Mitarbeiter ?? loool

Komisch, das wir es früher bei 500 Leuten geschaft haben, das alle am 6.des Nachmonates ihr Geld bekamen und das alles OHNE irgendwelche Computer.Alles noch mit der Hand und dem Ausfüllen der Überweisungen und zur Bank bringen.

Aber zurück zum Jetzt

Da gibt es doch auch noch die Fristen der KK als Beitragseinzugsstellen, die wollen dei Sozialversicherungsbeiträge ja auch pünktlich haben und zwar weit früher als den 15.des Nachmonates.

Also hör auf die AG zu verteidigen, den denen geht es einzig und alleine ums KOhle machen.

Zahltag 15 heißt bei 80 MA mindestens 100.000 € erst mal kurzfristig zur Verfügung haben.

@OlafausNRW

Schön für euch aber euer Unternehmen ist nicht jedes Unternehmen.

Zu den Fristen sei Gesagt das die bis zum 10. Zeit haben. Also nix mit "weit früher".

https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/faelligkeit-von-lohnsteuer-und-sozialversicherungsbeitraegen_idesk_PI10413_HI2220012.html

Kommt noch nen Bankarbeitstag und nen WE dszwischen sind wir schon bei ungefähr dem 15. Also passt das damit schon mal.

Ich sag ja nicht das es bis immer bis zum 15. dauert. Nur das Abrechnungsprozesse gründe sind warum das Geld z.T. nicht am 28. auf dem Konto ist.

Wenn das schwankt ist es einfacher gleich den 15. fest zu legen als mal den 5., mal den 8., mal den 3. und dann den 12.

Also reg dich nicht gleich künstlich auf.

Ob der Lohn am 15. oder am 1. oder am 28 kommt ist für den AN völlig egal.

Das macht ggf noch im ersten Monat ne differenz aber danach wird alle 30/31 Tage gezahlt. Es erschließt sich mir auch nicht wie der AG damit mehr "Kohle machen" soll. Wo soll die denn herkommen wenn der Abrechnungszeitraum bei beiden Verfahren gleich Lang ist.

@dieLuka

Nein, das passt nicht, weil die Sozialversicherungsbeiträge nämlich schon zum Ende des Monates fällig werden (siehe SGB) lediglich die Lohnsteuer gibt noch eine Schonfrist bis zum 10.des Nachmonates.

Und wann gezahlt wird, ist für den AN keineswegs egal, den mit jedem Tag Verzögerung vergibt er schließlich KOSTENLOSEN Kredit an den AG.

Das liegt meistens daran, ob man ein Festgehalt oder Lohn auf Stundenbasis bekommt. Bei Festgehalt ist der Betrag jeden Monat gleich, auf Stundenbasis werden die gearbeiteten Stunden Ende des Monats erst ausgerechnet und geprüft. Daher erfolgt die Auszahlung erst im Folgemonat. Außerdem kommt es noch darauf an, ob die Abrechnungen von der betriebseigenen Buchhaltung gemacht werden oder außer Haus gegeben werden.

Auch bei Stundenlohn gibt es heutzutage aber keinen nachvollziehbaren Grund mehr, das man 2 Wochen auf seinen Lohn warten muß ( 15 .des Nachmonates ist ja der übliche Zahlungstermin bei Stundenlohnabrechnung bei den meisten Firmen).

Es gibt Computer und Zeiterfassungssysteme, die sowas vollautomatisch erledigen.Rein technisch gesehen wäre also die Zahlung am 2.Tag des Nachmonates möglich.

Und nur neben bei bemerkt,ich bin ein alter Sack und kenne noch die Handabrechnung und wir haben es damals ohne irgendwelche Maschinen geschaft, das die Leute am 6. des Nnachmonates imemr ihr Geld bekamen.

@OlafausNRW

Lach...ich bin ne alte Säckin... und ich kenne ebenfalls Abrechnungen per Hand😃 Dennoch kann auch es auch heutzutage länger dauern, bist das Geld auf dem Konto ist. Z.B., wenn die Abrechnungen vom Steuerbüro oder einem Rechenzentrum gemacht werden.

Das hat meist Gründe in der Abrechnung. Wenn irgendwelche Zuschläge bezahlt werden, dann kann das nicht in den laufenden Monat einberechnet werden. Das kommt dann einfach in den nächsten Monat.

Hallo,

bei einer Firma, die mir mein Gehalt erst 1 Monat später überweist, würde ich nicht arbeiten,das ist eine Schweinerei hoch 3.

Weil Gehalt heißt ja nichts anderes, als daß ich einen festen Betrag jeden Monat bekomme.

Daher gibt es auch keinen logisch nachvollziehbaren Grund, die Zahlung um einen Monat heraus zu zögern (außer natürlich sich die eigene Tasch zu füllen als AG,denn im Prinzip ist das für den AG ein kostenloser Kredit).

@OlafausNRW Im Grundsatz ist das richtig, was Du geantwortet hast, allerdings hat der FS nicht gesagt, seit wann er in der Firma arbeitet, soll heißen, wenn er erst da angefangen hat, ist es möglich, daß die erste Auszahlung Ende des nächsten Monats kommt. Aber dann darf es nur bei der ersten Auszahlung so sein.

Im Übrigen hat der FS zwar Gehalt geschrieben, bekommt aber vielleicht Lohn.

Buchhaltung / Abrechnung

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