Warum werden in Gerichtssälen immer noch Prozesse gezeichnet und nicht fotografiert bzw. gefilmt.

5 Antworten

Weil Es Gesetzlich untersagt ist den auch Die Opfer Haben ein recht auf wahrung ihrer Privatspfäre und auch die zeugen und erst recht die Politisten zb die könnten sogar unter Umständen ihren Beruf sonst gar nicht mehr ausüben.

Es geht darum, daß Zeichnungen länger dauern. Der/die Zeicher/in versucht die Atmosphäre und die Person im Ganzen einzufangen. Eine Photographie ist immer eine Momentaufnahme, die einen falschen Eindruck vermitteln kann. Außerdem versuchen gerade die Angeklagten oft, die Pressefotografen durch Gesichtsausdruck und Verhalten zu beeinflussen. So gesehen sind Zeichnungen in der Tat objektiver.

Gerichtszeichner können selektiv arbeiten. Ihnen ist es möglich, beispielsweise den Angeklagten und den Richter darzustellen, wichtige Zeugen jedoch zu schützen.

Zeichnungen sind ungenauer als Fotos. Um nun die einzelnen Prozessteilnehmer wie Richter, Anwälte, Zeugen, etc. nicht zu gefährden, die allgemeinen Infos aber rausgeben zu können, sind Zeichnungen erlaubt.

Dient dem Schutz der Angeklagten während der Verhandlung. Das Blitzlichtgewitter in den Fluren reicht ja wohl.

Was möchtest Du wissen?