Warum sind alkoholfreie Getränke im Restaurant so unverhältnismäßig und unverschämt teuer?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

wenn das Wasser im verhältnis zu seinem Einkaufspreis nur so viel 2-3 mal so viel kosten würde (wie Bier) wäre es ja quasi umsonst und das würden die Leute dann auch in Anspruch nehmen, so sind die Preise an den alkoholischen Getränken angelehnt. Somit kaufen die Leute dann auch mal lieber ein Bierchen als wenn es 70x so teuer wie Wasser wäre. Damit spült man dann mehr Geld in die Kassen. Q.E.D

ich meine daher auch, dass 0,5 l Wasser schon 1,50 kosten dürften, damit knapp 1,50 Gewinnmarge übrig bleiben, wie bei einem Bierchen auch, aber keine knapp 4 Euro.

Es gibt zwar die Vorgabe, dass Gaststättenbetriebe mindestens ein alkoholfreies Getränk zum gleichen Preis oder billiger als das billigste alkoholische Getränk anbieten müssen, aber viele Wirte missachten diese Vorgabe oder zeigen extreme Rechenschwäche, wenn es darum geht, den Literpreis von Getränken zu berechnen. Da hilft eigentlich nur die Beschwerde bei den lokalen Aufsichtsbehörden - die aber in der Regel untätig bleiben. Es ist doch viel wirtschaftlicher Jugendliche an den Alkohol zu bringen - das sind die Stammgäste und Einkommenssicherung von morgen.

weil getränke eine hohe gewinnspanne haben, wären die getränke billiger, müsste das essen teurer sein

Es muss aber immer ein alkoholfreies Getränk billiger sein als das billigste alkoholische!

Die Restaurants verdienen an den Speisen nahezu nichts, das trägt sich meist so grade ohne Verlust - oder mit geringem Verlust.

Also machen sie die eigentlichen Einnahmen bei den Getränken. Dabei ist erst mal egal ob alkoholfrei oder mit Alkohol.

Das Einschenken, ausgeben, kassieren und spülen ist dabei der Hauptaufwand - und bei allen Getränken gleich. Der EK ist dagegen eher unwichtig.

30, männlich, ledig, ohne Ausbildung, mit Abitur, was nun?

Hallo,

ich bin 30 Jahre, habe keine Ausbildung, ein einigermaßen gutes Abitur mit einer zwei vor dem Komma und vermutlich keine berufliche Perspektive mit einem Nettoeinkommen, mit dem man ein Familie versorgen kann.

Nach der Schule, die ich mit gerade 17 verlassen habe, habe ich eine Ausbildung begonnen, die ich allerdings nach der Probezeit beenden musste. Danach habe ich eine schulische Ausbildung begonnen, die ich auch abgebrochen habe bzw. wurde ich der Schule verwiesen. Ich muss dazu sagen(nicht zu meiner Verteidung), dass ich zu der Zeit auf so ziemlich jeder Droge war, die der Markt hergab. Einzige Ausnahme war Heroin. Als ich mich dann wieder einigermaßen gefangen hatte, habe ich ziemlich lange in dem Restaurant von meiner damaligen Freundin gearbeitet und gute Arbeit geleistet. Daraufhin wurde mir nach ca. einem Jahr, natürlich etwas begünstigt durch die Tatsache (aber nicht nur), dass die Eltern meiner Freundin die Besitzer dieses Restaurants waren, die Restaurantleitung übertragen. Als die Beziehung endete, endete kurze Zeit später auch dieses Arbeitsverhältnis. Anschließend habe ich mich aufgrund von Perspektivlosigkeit für vier Jahre bei der Bundeswehr verpflichten lassen, die ich nach sechs Monaten wieder verlassen habe. Gründe hierfür waren schlicht, dass ich keine Befehle befolgen kann, ich prinzipiell eher Pazifist bin, ich mit Leuten viel Zeit verbringen musste, die ihre Freizeit damit verbrachten, einen Kriegsfilm nach den anderen zu gucken und viele weitere Gründe. Ich konnte mich einfach nicht damit identifizieren. Danach habe ich mich mit Jobs bei Leiharbeiterfirmen und Kurierdiensten über Wasser gehalten und mein Abitur auf dem Abendgymnasium nebenbei nachgeholt. Anschließend habe ich ein Studium begonnen und BAföG erhalten. Dieses habe ich auch abgebrochen, weil mir ein Schein und damit ein Leistungsnachweis fehlte, was zur Folge hatte, dass ich kein BAföG mehr bekam. Dazu fehlen in meinem Lebenslauf ca. zwei Jahre. Es lief also so ziemlich alles, mit Ausnahme des Abiturs, das ich zu Ende gebracht habe, so einiges schief bzgl. meines beruflichen Werdegangs.

Meine Familienverhältnisse waren schwierig, aber nicht desaströs. Ich bin nach der Scheidung meiner Elter bei meinem Vater aufgewachsen, der allerdings stets arbeiten oder bei seiner neuen Freundin war. So habe ich ca. seit meinem zwölften Lebensjahr alleine gewohnt und mich von Tiefkühlpizza und Fertiggerichten ernährt. Geld wurde mir immer zurückgelassen, damit ich mir diese Nahrungsmittel selbstständig kaufen konnte. Meine Freunde bezeichnen mich als intelligent und einige Frauen sogar als gutaussehend.

Soviel zu mir, meinem Lebenslauf und eventuelle Gründe, warum alles so ist wie es ist.

Zurück zu meiner Frage, was schlagt ihr nun vor, was kann man mit einem einigermaßen guten Abitur aber ohne Berufsausbildung für Berufen ausüben, die es zulassen, eine Familie zu ernähren? Diese möchte ich in sehr naher Zukunft gründen mit meiner Freundin gründen!

Beste Grüße

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Unterschätzt und diskriminiert, weil ich sehr jung aussehe

Hallo, ich habe ein massives Problem mit meinem Aussehen. Ich bin 18 Jahre alt, männlich, sehe allerdings viel jünger aus. Das ist kein Eindruck, den nur ich hätte. Viele Menschen sagen mir, sie hätten mich eher auf 14 Jahre geschätzt. Ich werde deshalb des Öfteren in meinen Leistungen unterschätzt oder auch einfach diskriminiert. Vielleicht liegt dies nicht immer in der Intention der jeweiligen Person, allerdings plagt es mich stets im öffentlichen Leben. Leute sprechen mit mir eben wie mit einem Kind, verstellen auch häufig ihre Stimme und verwenden eine sehr einfache Wortwahl, da sie meinen, ich würde sie sonst nicht verstehen oder weil sie annehmen, ich könnte keine ernsthafte Diskussion mit ihnen führen. Ich traue mich nicht mal mehr im Restaurant ein Bier zu bestellen, da ich immer wieder nach dem Ausweis gefragt werde. Seitdem trinke ich dort nur noch Wasser. Letztens wollte man mich kein ab 16-Spiel bei Saturn kaufen lassen und auch nach Zeigen des Ausweises waren sie nicht überzeugt.

Das wohl größte Problem ist jedoch, dass man mich nicht ernst nimmt. Nicht einmal meine Eltern behandeln mich wie einen Erwachsenen, geben mir nicht die nötigen Freiheiten, die sie allerdings meinem 3 Jahre jüngeren Bruder zugestehen. In der Schule hält man mich Anfang jedes Jahres, wenn man neue Lehrer hat, immer für einen zurückgebliebenen Nichtsnutz, bis man ihnen in Klausuren das Gegenteil beweist. Ich erhalte bei praktischen Aufgaben immer eine Sonderbehandlung, weil man mir nicht zutraut, dass ich schwierigere Arbeiten bewältigen könnte. Auch hier muss ich mich stets erst beweisen. Das schlimmste Erlebnis war jedoch ein Praktikum, das ich letztes Jahr während der Projektwoche unserer Schule absolviert habe. Dort hat mich wirklich niemand ernst genommen. Man hat mich nur 3 Stunden vor eine Rechner gesetzt und mich dpa-Mitteilungen ansehen lassen. Ich wurde von der Schule aufgefordert Notizen zu nehmen und unbedingt Fragen zu stellen. Ich tat dies, allerdings brach immer wieder schallendes Gelächter aus, und Sprüche im Sinne von "Ach Kleiner, lass es einfach bleiben" wurden abgelassen. Ich fragte ob ich helfen könnte, sie sagten daraufhin "Wo sollst du denn schon helfen können". Sowohl bei der Bewerbung, wie auch beim meinem Erscheinungsbild habe ich äußersten Wert auf Professionalität gelegt während andere Praktikanten im Sweatshirt und Jogging-Hosen in der Redaktion herumliefen. Am Ende erhielt ich dann auch noch eine schlechte Bewertung ausgestellt, ich wäre arrogant, hätte keine Fragen gestellt und wäre nicht am Beruf interessiert. Toll. So werde ich nie irgendwo eingestellt.

Im Internet erhalte ich immer viel Lob für die Arbeit die ich leiste. Sobald man mich aber im richtigen Leben sieht, halten die meisten deutlich weniger von mir. Das belastet mich stark und ich werde das nicht länger dulden. Was kann ich tun? Hat jemand Tipps wie man sein Erscheinungsbild ( möglichst ohne operativen Eingriff) verbessern kann?

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