Warum keine qm im Kaufvertrag?

5 Antworten

Der Kaufgegenstand definiert sich ausschließich für das Grundbuchamt über die Grundbuchbezeichnung des Grundstückes bzw. bei Eigentumswohnungen den zusätzlichen Hinweise auf das Sondernutzungsrecht in Verbindung mit einer bestimmten Wohnung, die einen Xtel Miteigentumsanteil am Grundstrück ausmacht. Würde z.B. das Objekt durch irgeneinen Umstand untergehen, bliebe der Grundbucheingtrag unverändert gültig - auch ohne jeder Angabe zur Wohnung. Lediglich die Größe des Grund stückes selber wird im Grundbuch stes genau wiedergegeben. Aus diesem Grund kümmert sich der Notar auch nur um das, was im Grundbuch nach seiner Festsgtellung eingetragen ist. Alles andere vereinbaren Käufer und Verkäufer gegenseitig im Kaufvertrag, da könnte man auch eine Hinweis auf eine bestimmte Beschaffenheit des Kaufgegenstandes aufnehmen, wie z.B. die m²-Größe einer Wohnung; dies ist aber nicht üblich.

Ok, diese Formulierung ist jur. klar, nur für einen Laien völlig unverständlich.

wenn du sie vorher angesehen hast und deinen vorstellungen entspricht,weshalb brauchst da noch die qm

Für die Berechnung von Wohnungsgrößen gibt es die unterschiedlichsten Kriterien und Definitionen: Wohnflächenberechnung nach II. Berechnungsverordnung, Bruttogrundfläche nach DIN 277, Nutzflächen und Nebenutzflächen, Verhältniszahlen in Teilungsgenehmigungen u.a. Alle Berechnungen haben auch unterschiedliche Toleranzen.

Um sich nicht festzulegen und um Mißverständnisse zu vermeiden geben deshalb Verkäufer nie bzw. nur selten genaue Flächen an.

Wenn man gesteigerten Wert darauf legt sollte man das einen Fachmann nachrechnen lassen. Die Kosten zahlt das so oder so der Käufer. Daher kann der auch bestimmen nach welchen Kriterien gemessen wird. Nur würde man dann nicht kaufen oder würde der VK den Preis ändern ? Also sinnlos

Das liegt letztendlich daran, dass man keine Immobilie mit einem Grundstück sondern immer ein Grundstück mit einer Immobilie / Sondernutzungsrecht verkauft!

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