Warum Kauft eine Firma von sich selbst Aktien?

6 Antworten

Eine AG die eigene Aktien kauft, kann dafür verschiedene Motive haben:

  • Sie sieht keine rentablen Investitionen zur Ausweitung ihres Geschäfts.
  • Sie braucht Aktien um diese den eigenen Mitarbeitern anbieten zu können.
  • Sie will den Gewinn und die Dividende je Aktie erhöhen, indem sich der Gewinn auf eine kleinere Zahl von Aktien verteilt. Dadurch steigt auch der Kurs der Aktie und der Vorstand erhält eine höhere Tantieme.
  • Sie will optisch die Eigenkapitalrendite erhöhen.

Der Rückkauf eigener Aktie ist in den meisten Fällen ein Zeichen schlechten Managements.

Der Kurs der AKtien steigt mit jeder Aktie die gekauft wird. Wenn sie ietwas ändern wollen (zB BMW will ein neues Automodell rausbringen) darf jder, so viele Aktien wie er besitzt, abstimmen. Ich denke, die kaufen sie selber um selbst mehr Rechte zu haben und um nicht von einem anderen gekauft werden zu können (hat jmd. 50,1% gehört die Firma ja ihm, weil er für alles die Entscheidungen treffen kann.

Die haben nicht mehr Rechte, weil eine Firma nicht über sich selbst abstimmen kann.Als Abwehrmaßnahme gegen eine Übernahme kann man das zwar anstreben, dann amcht der gestiegen Kurs aber auch nichts, weil weniger Aktien zur Mehrheit von dem Übernehmer gekauft werden müssen.

Die einzigen Gründe, warum dies auf feindliche Investoren als Giftpille wirkt, ist darin zu shen, daß durch die Kurspflelge die restlcihen Aktieninhaber weniger beerit sind, ihr Anteile zu verkaufen, und wenn das ganze auf Krdeit erfolgt, die Firma zu verschulden und so unattraktiv zu machen.

Der Kurs steigt, weil meistens vorgegeben wird, in welchem presilichen und zeitlichen Rahmen die Firma ihre eigenen Aktien zurückkauft.

Mesit gescheiht dies, wenn ein Unternehmen auf hohen Barmitteln sitzt, und durch die Anzahl der Verkleinerung der Aktienanzahl,die Kurse steigern.

Auch der Gewinn verteilt sich uaf eine geringere Stückzahl an Aktien, was sie wertvoller macht.

Im Grunde genommen ist es eine Form der verdeckten Gewinnausschüttung.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Lieber Nasdaq,

ich möchte hier keine „akademische“ Diskussion „um des Kaiser’s Bart“ anzetteln, aber noch auf einen interessanten Artikel in der Europa-Ausgabe der Zeitschrift Fortune (diesjährige Ausgabe Nr 10) hinweisen.

In diesem Artikel ist unter der Überschrift „We Buy High and Sell Low“ gut beschrieben, dass US-Unternehmen meist kein Glück mit Aktienrückkäufen hatten.

Beispiel: Weyerhaeuser kauften in einem 800 Millionen-US-Dollar umfassenden Rückkauf in den Jahren 2006 und 2007 zu absoluten Höchstpreisen von 80 $ eigene Aktien zurück. In 2009, bei einem Kurs von 30 $, wurden mikrige 2 Millionen $ zum Rückkauf aufgewandt.

Ähnlich war das Ergebnis bei MEMC Electronic Materials, die für 100 Mio $ ebenfalls ihre Aktien kauften: zum Höchstkurs von 90 $. Jetzt steht MEMC etwa 8 $.

Und als drittes „ultimatives“ Beispiel wird dann noch der Rückkauf Citigroup angeführt, die im letzten Jahrzehnt die ungeheuerliche Summe von 31 Milliarden (ja Milliarden) $ zum Rückkauf aufwandten. Das Geld hätten die besser nicht zum Rückkauf ausgeben sollen. Dann hätte die vielleicht die Staatshilfe von 45 Milliarden Dollar aus dem US-Steuerzahlersäckel nicht nötig gehabt.

Ja der Kurs der Aktie steigt dann. Das ist eigentlich das einfach Prinzip von Angebot und Nachfrage. Dadurch, dass die Firma das Angebot der Aktie verkleinert (da ja weniger zu kaufen sind) aber die Nachfrage gleich bleibt, steigt der Kurs.

Es gibt eben Firmen die betreiben gerne eine "Kurspolitik". Die möchte dass ihre Aktie nicht zu teuer wird, um nicht als Edel-Marke angesehen zu werden.

Oder sie möchten nicht dass die Aktie zu billig wird, damit die Firma kein "Ramsch"-Image bekommt. Deshalb kaufen die Aktien.

LG CemeteryKeeper

Um nichtzu teuer zu wirken, macht man einen Akteinsplit, keinen Akteinrückkauf.

Das hat auch weniger mirt Edlemarke zu zun, als damit, daß insbesondere Amerikaner, einen Kurs > 100 als optisch zu teuer ansehen.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Kann mehrere Gründe haben. Z. B.:

Weil die Firma glaubt, daß Ihre Aktien unterbewertet sind und auf einen steigenden Kurs hofft.

Oder um den Anlegern nach Kursrückgängen zu suggerieren, daß man selbst noch Vertrauen in seine eigene Firma hat. Hat z. B. die Firma Muehlhan vor ein paar Monaten so gemacht: Jeden Tag über mehrere Wochen nur sehr wenige Aktien zurückgekauft. So ungefähr nach dem Motto: Schaut her wir kaufen täglich unsere Aktien zurück, so schlecht geht es uns gar nicht. Hat aber nicht viel gebracht, der Kurs ist trotzdem weiter stark eingebrochen.

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