Warum kann man als Single kein Kind adoptieren (wenn man kein Promi ist)?

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Woher wissen eigentlich alle, dass Singles keine Kinder adoptieren dürfen??? Ich kenne durchaus Singles, die adoptiert haben, DAS ist nicht unbedingt das Problem.

Schwierig wird es nur, wenn man als Single (wie auch als Paar) ein "unauffälliges, weißes Baby" haben möchte, denn die Kinder, die man tatsächlich adoptieren kann sind eher älter (ab ca. 4 Jahre) und nicht unbedingt aus Deutschland. Bei den Vereinen AdA in München oder Eschborn oder auch anderen Auslandsvermittlungsstellen kann man sich auch als Single um eine Adoption bewerben. ABER es werden dort (legal!) eben nur Kinder vermittelt, die auch wirklich Eltern brauchen und das sind eher die älteren, nicht unbedingt ganz gesunden Kinder. Hier wird nicht für Eltern ein passendes Kind gesucht, sondern es wird nach passenden Eltern für das jeweilige Kind gesucht. Das kann durchaus auch eine Single-Mama sein, WENN sie trotzdem die Vorraussetzungen, die an Adoptiveltern gestellt werden, erfüllt. Dazu gehört vor allem, dass man als Mama mindestens 1 Jahr mit dem Kind zuhause bleiben kann, um eine richtige Eingewöhnung mit gutem Bindungsaufbau des Kindes zu gewährleisten. Alle Adoptivkinder bringen Schwierigkeiten mit - ob man denen gewachsen ist, kann man leicht feststellen, wenn man sich auf den zugegeben langwierigen, aber nicht unmöglichen Weg der Adoption einläßt! Zum Weiterdenken: http://www.adoptivsinn.de

Dem kann ich mich nur anschließen. Wag doch mal den Blick ins Ausland, da hast Du als Single-Mom auf alle Fälle gute Chancen !

In den Köpfen der Menschen ist immernoch, dass ein Kind Vater und Mutter braucht um groß zu werden. Wie diese dann das Kind erziehen interessiert keinen mehr. Wenn es so weiter geht, werden die Ämter umdenken, denn die Heime sind voll und die Kinder die aus "Vorbildfamilien(Vater+Mutter)" geholt werden müssen nehmen immer mehr zu. Finde das wichtigste ist einem Kind Werte zu vermitteln und es zu respektieren, zu fördern und natürlich zu lieben. Das kann man auch als Alleinerziehender.

ja, genau!

klar ist es schlechter, wenn ein kind nur ein "elternteil" hat, andererseits gibt es zahlreiche alleinerziehende die ihre aufgabe besser erfüllen, als so manch eine "heile familie" !!!! ich verstehe es auch nicht, denn ich bin absolut dafür, das soetwas möglich gemacht werden sollte. ich kann dir nur raten, klemm dich dahinter und gib nicht auf!!! vielleicht bist du diejenige, die endlich mal eine veränderung diesbezüglich bewirkt. denn was ist besser für ein kind? ein aufwachsen im heim, oder aufwachsen bei einer liebenden person inkl freunde, bekannte und den kindern derer? es werden sicher viele gegen mich sprechen... aber ich denke, das man in solchen dingen individuell entscheiden sollte und nicht stur nach familienstand und einkommen etc...

weil zwei eltern nun mal im idealfall dem staat nicht auf der tasche liegen, sondern für das kind selber sorgen können. kannst du das als singel? mal ganz ehrlich? kannst du den bedarf von dir u. dem kind decken ohne alg2 aufstockend, wohngeld oder unterhaltsvorschuss? zum thema auslandsadoption: ich finde es wichtig sich um die kinder zu kümmern die in heimen aufwachsen in unserem land. warum will man ausländische kinder aus ihre heimat verschleppen u. ihnen ein lebenslanges identitätsproblem aufdrücken. sofern sie noch dunkle haut haben werden sie in dtl. einer welt ausgesetzt die sehr ausländerfeindlich ist. sie werden in der schule gehänselt u. gemobbt, sie haben geringere chancen auf einen guten job später u. sie werden von ihrer umwelt angefeindet u. belächelt. als babys u. kleine kinder sind sie süß, als jugendliche u. erwachsene werden sie verachtet. warum lässt man diese kinder nicht in ihrer gewohnten umgebung u. ihrer heimat wo sie es gut haben? sorry aber solche ratschläge kann ich net nachvollziehen.

wo sie es gut haben??? na hör mal ich hab zwei monate in einem Kinderheim in Indien den Nonnen geholfen. Glaub mir ich würde wenn ich könnte die Kinder und die Nonnen nach Deutschland verschleppen... Und ich denke ein elternteil ist immer noch besser als keins...

weil die gutbürgerliche kleinfamilie (die in der form, die wir kennen erst in den 1950er jahren entstanden ist) immer noch das ideologische mass aller dinge ist und alte spießer daran festhalten und meinen, dass die heteronormative paarbeziehung (auch wenn dort kinder schlecht behandelt und frauen geschlagen werden) die einzig mögliche lebensform ist.

schade!

und traurig!

allerdings!!

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