warum halten sich Fahrradfahrer nicht an die STVO?

14 Antworten

Was für Kinder gilt, gilt nicht für alle Radfahrer. Kinder unter 8 Jahren müssen auf dem Gehweg fahren. Kinder bis 10 Jahren dürfen auf dem Gehweg fahren. Beim Überqueren von Fahrbahnen müssen sie absteigen. Von "Ampelkreuzungen" ist in der StVO keine Rede, das gilt für das Überqueren der Fahrbahn generell. Alle anderen fahren auf dem Radweg oder auf der Fahrbahn. Beim Überqueren einer Fahrbahn müssen sie nicht absteigen. Im Gegenteil, wenn sie das tun, müssen sie auf den Gehweg und sind damit Fußgänger. So schreibt es die StVO, § 2, vor.

Radfahrer sind nicht die einzigen, die sich nicht immer an die StVO halten. Auch Autofahrer und Fußgänger verstoßen oft gegen die Regeln.

Der wesentliche Unterschied ist allerdings, dass Regelverstöße durch Autofahrer ein deutlich höheres Gefährdungspotenzial für andere Verkehrsteilnehmer darstellen als Regelverstöße durch Radfahrer und Fußgänger.

Nach meiner Erfahrung brechen Radfahrer und Fußgänger meist die Regeln, weil sie schneller ans Ziel kommen wollen und weil die Verkehrsplanung die Belange dieser beiden Gruppen nur äußerst unzulänglich berücksichtigt (Ampelphasen).

Normalerweise fährt man auf der Straße, und da auch selbstverständlich über Ampeln. Genau wie die Autofahrer. Nur, wenn das fahren auf der Straße besonders gefährlich ist, darf das fahren auf einem Radweg angeordnet werden (Schild Radweg). Dann müssen aber auch Ampeln auch Radfahrer existieren, über die man natürlich auch fährt. Schieben muss man nur über Fußgängerampeln. Dann fährt man aber ohnehin auf einem Fußweg, was nur bis zu einem Alter von 10 Jahren erlaubt ist. Ältere Radfahrer haben auf einem Fußweg nichts zu suchen. Sie sollten die Straße, oder wenn angeordnet und möglich, den Radweg nutzen.

Wie hoch ist die Ampel aufgehängt? Scherz beiseite: Radfahrer (Kinder zählen da nicht dazu) haben sich an die STVO zu halten und dürfen somit bei Fußgängerampeln weder fahren noch schieben. Ist ein Radweg vorhanden ist der zu nehmen ansonst muss man sich auf der Straße einordnen. Das warum halten sich Leute nicht an die STVO ist nicgt Radfahrer abhängig. Autofahrer fahren zu schnell, bei rot, parken falsch, fahren ohne Licht........... usw. Fußgänger überqueren bei rot oder überqueren schräg, gehen auf der Straße, eventuell auf der falschen Seite usw. An Regeln hält man sich immer dann wenn sie angenehm und einsichtig sind, sonst nur wenn man Angst vor Strafe hat. Denk an deine Kinder. Räumen die ihre Sachen auf? Putzen die Wohnung, gaben schon immer freiwillig die Hand, waren nie frech, bohrten nicht in der Nase?

Gibt es eine Radfurt mit eigener Radler-Ampel über diese Kreuzung/die Straße so haben Radler auch da sicher Vorang, dito vor Abbiegern.

Ihren Vorang genießen sie radelnder Weise aber nicht auf Fußgängerüberwegen ("Zebrastreifen") und reinen Fußgängerfurten (dort nur bei Grün). Da ist in der Tat absteigen angesagt!

Nicht ganz richtig. Du musst auf Zebrastreifen nicht absteigen, Du hast dann nur keinen Vorrang vor dem Querverkehr. Wenn es eine reine Fußgängerfurt ist, dann ist das Fahren sicher auf dem Weg davor und danach auch nicht erlaubt, so dass der Fahrradfahrer eh auf der Fahrbahn unterwegs sein müsste.

@filmfacts

Wenn du genau liest, habe ich doch nichts anderes geschrieben. :D

Und die Fußgängerfurten habe ich nur ergänzend erwähnt - es ging mir in erster Linie nämlich nur ums Überqueren der Straße. ;)

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