Warum befinden sich sog."Brennpunkte" einer Stadt meist im Norden der Stadt?

5 Antworten

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ganz ohne Witz: Dies liegt an der Drehung der Erde Hierdurch werden die Emmissionen einer Stadt meist in den Nordwesten geweht. Der Südosten bleibt sauberer. Die Luft ehr klarer.

Ehrlich?Hast Du da ne Quelle für oder ist das ne Vermutung?Oder kannst Du noch näher erklären?Intressiert mich nu wirklich!

@LaSplendeur

das ist totaler blödsinn

@LaSplendeur

Ich bin Landschaftsplaner, schreibe Gutachten zu diesem Thema. Es gibt viele Texte zu den ökologischen Komponenten der Stadtentwicklung

@DerSteppenwolf

Dies ist aber nicht das alleinige Phänomen, warum ehr der Südwesten von urbaner Regionen attraktiver für Wohnbaugebiete ist, jedoch der ofensichtlichste Grund für ein städtebauliches Phänomen, über deren Grund in Fachkreisen schon sehr viel geredet und geschrieben worden ist. Wobei das Phänomen ja nicht immer stimmen muß s. z.B. Bremen, Münster, Braunschweig

@DerSteppenwolf

...und viele theorien: wo genau besteht denn der zusammenhang zwischen klarer luft und problembezirken? dann erklär es mir! ich sehe es so, dass durch die hohen mieten in der stadtmitte, in der die ganzen "high society leute" leben bzw. die niedrigen mieten und meist plattenbausiedlungen am stadtrand viele arbeiterfamilen, arbeitslose oder menschen mit migrationshintergrund gezogen sind. wohne selbst in berlin und kann mir kaum vorstellen, dass angela merkel im plattenbau- ghetto leben würde bzw. ein arbeitloser sich ein luxus loft im kern berllins leisten kann.

@DerSteppenwolf

@Steppenwolf :Ok,na gut,dann glaub ich Dir das mal(unter Vorbehalt^^).Nein,Scherz,klingt ja plausibel.Magst Du mir aber mal Links zu dem Thema schicken,oder so?Hätt gern was zum Nachlesen. Danke!

@multikulti88

Gerade in Berlin kommt das Wetter und das heißt der Wind oft aus Richtung Potzdam. Ein Grund warum dort das neue Schloß außerhalb de Stadt gebaut wurde. In Zehlendorf sind nach Messungen die Schwermetallwerte, die Co2 Werte und die So2 Werte seit vielen Jahren niedriger, als sie es z.B. in Pankow oder Weißensee sind. Die Stadt nimmt einzelne Schmutzpartikel durch die Hitze auf und läßt sie ja nach Stoff nach 2-5 oder 10 km wieder fallen, wobei die guten Werte in Berlin im Südwesten natürlich auch auf Grund des Grunewaldes zustande kommen dürften.

@LaSplendeur

also direkte links aus dem internet habe ich nicht. ich weiß das in erster linie, da ich in berlin lebe und in zweiter linie, da ich soziologie studiere und mir das aufgrund meiner kenntnisse und meinem gesunden menschenverstand erklären kann. ich kann morgen mal (heut ist´s zu spät) recherchieren und dir dann links, wenn ich gute finde an dein postfach schicken.

@multikulti88

Sorry,hatte mich verklickt,meinte ursprünglich "Steppenwolf"mit den Quellen/Links schicken.Aber kannst ja auch gerne was zu schicken oder Links hier posten.

@LaSplendeur

Was sehr häufig zutrifft ist, dass sich Villenviertel im Westen und Arbeiterviertel im Osten der Stadt befinden. Grund ist die Westwindzone, in der zumindest Europa liegt: Deswegen wurden Industriegebiete im Osten der Stadt angelegt, damit die Abgase vom Stadtgebiet weggeweht wurden. Und in der Nähe der Industriegebiete wurden die Arbeiterwohnviertel angelegt. Das trifft auf Paris und Berlin zu, ebenso auf Hamburg und teilweise auf München.

@LaSplendeur

Das ist Quatsch. Traditionell sind die "besseren" gebite der Städte im WESTEN, weil wir in eienr Westwindzone liegen und deshlab im Westen die ebssere Luft ist als im Osten der Stadt, wo die Luft schon verschmutzt ist.

Das mit der Erddrehung und den Himmelsrichtungen ist TOTALER Unsinn! Dafür auch noch Auszeichnungen!

@Bswss

Bswss, Du hast tatsächlich teilweise recht. Ich habe hier am Anfang Nordwest mit Nordost und Südost mit Südwest verwechselt. Die besseren Quatiere liegern natürlich im Westen und im Südwesten.

Das interessiert mich sehr. Kannst Du das näher mit der Drehung erläutern? Danke!

Nein, das gilt für einige Städte im Ruhrgebiet(Essen, Dortmund, Bochum), aber nicht generell. In Frankfurt (mit dem Taunus im Norden) ist es z.B. eher umgekehrt, und auch der Düsseldorfer Süden ist nur teilweise eine "bessere Gegend".

In meiner Heimatstadt Aachen ist eher das Ostviertel brisant. Im Norden, im Stadtteil Soers liegen die wichtigsten Sportstätten wie Tivoli (Fußballstadion), Turnierplatz (Reitsport) und die Eissporthalle.

Das stimmt schlichtweg nicht. Nehmen wir zwei von den Beispielen, die Sie genannnt haben: Der Berliner Nordosten (der Großbezirk Pankow, der sich aus den Alt-Bezirken Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee zusammensetzt) ist eine begehrte Wohnlage in der Hauptstadt. In den sogenannten Szenegebieten wird ein Luxusneubau nach dem anderen hochgezogen. Im Norden Berlins ist vielmehr der Nordwesten (Wedding und Reinickendorf) als sozialer Brennpunkt anzusehen. Der bekannte Berliner Problembezirk Neukölln liegt im Süden der Stadt. (Ick bin in Berlin aufjewachsen)

In München sind im Norden Hasenbergl und Teile von Milbertshofen schwierig. Im Süden gibt es aber Neuperlach und auch Fürstenried, die für soziale Probleme bekannt sind.

Ehrlich,ich ging einfach von aus,dass es stimmt.Es kommt mir so vor und einer Handvoll Anderen mit denen ich sprach,auch.Kann auch ein Irrtum sein.Achso,und wegen Berlin,da nannte mir mal eine Berlinerin den Norden als Problemzone.Meinetwegen dann Nordwesten. Nun tummeln sich hier verschiedene Experten die erklären (oder es versuchen) warum es so ist und jede Menge Menschen,die Gegenbeispiele bringen. Eigentlich lustig zuzusehen.Vielleicht sollte man mal ne Liste starten und jede Stadt durchgehen oder ne Umfrage machen...

@LaSplendeur

Ja stimmt, jeder kennt sich eben am Besten dort aus wo er/sie lange wohnt oder aufgewachsen ist. Ich denke das ist von Ort zu Ort sehr unterschiedlich.

Es gibt aus Feng Shui Sicht dazu eine - von wahrscheinlich vielen - Antworten oder zumindest eine Teilerklärung. Der Norden steht für das Element Wasser. Zum Wasser gibt es viele Bedeutungsebenen im Feng Shui, von der Niere bis zum Mutterthema. Ich werde die meiner Meinung nach relevanten herausgreifen. Der Norden ist dunkel, da ist die Sonne nicht zu sehen, kalt bzw. kühl und es ist eine nach innnen bzw. unten gerichtete Kraft (Wasser fließt immer nach unen), während z. B. der Süden stark expansiv und "nach oben", in den Himmel (Sonne, Feuer, Herzenswärme), gerichtet ist. Wasser hat zudem die Bedeutung Drogen, Sucht, Abhängigkeiten, Rückzug, Angst, Depression, Tod/Wiedergeburt, uentschieden sein. Das sind die negativen Aspekte. Wasser - wie jedes Element - hat auch posiive Eigenschaften: Urvertrauen, Lebensweg, Erfahrungen machen, sich einen Weg suchen, Wissen sammeln, reisen, Toleranz. Es scheint so zu sein, daß in einem kühlen, regnerischen Land wie Deutschland die negativen Wasserthematiken durch das viele Wasser (klimatisch gesehen) eher verstärken. Insofern wäre es interessant zu recherchieren, ob in wärmeren Gefilden die Nordteile einer Stadt eher zu den positiven Aspekten des Wasser geführt werden (z.B. viel Unis oder Schulen = Wissen sammeln). Ein solches Thema kann im Feng Shui sehr viel tiefer untersucht werden, z. B. mit Methoden der Stadtplanung. Dafür müßte man aber vor Ort sein und diverse Städte mal analysieren. Bisher habe ich dazu keine Zeit gefunden, wäre aber etwas für die Zukunft. Insgesamt kann eine solche Antwort nur einen winzigen Teil des Problems beleuchten, aber vielleicht ist es trotzdem interessant. Mehr Infos zu Feng Shui unter. www.internationale-feng-shui-akademie.de

Welch ein Quatsch!

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