Warmwasserzähler und Kaltwasserzähler

12 Antworten

wenn verbrauchszähler vorhanden sind, muss er auch den tatsächlichen verbrauch damit bestimmen und euch in rechnung stellen, er darf also nicht alle zusammen zählen und dann durch die mieter/Wohnungen teilen. anders ist es, wenn diese nicht geeicht sind, dann darf er diese werte nicht mal benutzen, sondern muss die werte vom hauptzähler ( der muss geeicht sein) nehmen und dann entweder anzahl wohnungen oder anzahl mieter teilen, beides zusammen geht nicht.

Also wenn Wasseruhren vorhanden sind, dann muss auch nach dem Verbrauch abgerechnet werden ( § 556 a BGB). Ist nichts vereinbart und es wird weder der Verbrauch, noch die Verursachung vom Vermieter erfasst, gilt die Wohnfläche als Umlagemaßstab § 556 a Abs 1 BGB. Aber er darf dann nur den Wert von den Hauptwasserzählern nehmen um die Verbräuche der "Wohnungen" bzw, der Mieter zu berechnen.

Hallo ich habe eine Vermutung das die Rest Wassermenge der Heizung geteilt wird.. Die Zähler für Warm und Kalt ,bitte Ablesen,und Aufschreiben.Bei der Abrechnung sollten diese Posten ,getrennt Aufgelistet sein.Der Wasserverbrauch ist durch verbrauch von Heizungswasser und Reinigung ,Waschmaschinen Anschlüsse im Keller. Das kann man von hier nicht Sagen,in Ruhe Überdenken

was hat denn deine Vermutung mit den in den einzelnen Wohnungen installierten Verbrauchszählern gemeinsam?

LOL

Sind alle Wohnungen der Mietparteien mit Verbrauchserfassungsgeräten ausgestattet, ist auch nach Verbrauch abzurechen. Das kann auch ab Zeitpunkt der Ausrüstung mitten im Jahr erfolgen. Vorausgesetzt ist, dass der Vermieter allen Mietern das so auch schriftlich mittels einer sog. Erklärung mitteilt. Den Mietvertrag darf er so einseitig ändern (veränderung des Umlageschlüssels). Er darf dann nicht einfach bei 6 Mietern durch 6 teilen. Das dürfte wohl so auch kaum bisher berechtigt gewesen sein. Ohne Angabe eines best. Schlüssels war nach dem BGB die Wohnfläche als Maßstab anzuwenden.

Kann jetzt der Vermieter kommen, alles Verbräuche ablesen und den Gesamtwert durch 6 teilen?

Ablesen ja, einfach durch 6 teilen nein.

Kaltwasser muß er zu 100 % nach Verbrauch abrechnen. Heizkosten, wozu auch die Warmwasseraufbereitung zählt, muß er nach der Heizkostenverordnung abrechnen. Und die besagt das 30 oder 50 %, die sog. Grundkosten, nach Wohnfläche und der Rest nach Verbrauch abzurechnen ist.

Ablesen ja, einfach durch 6 teilen nein

Warum bitte nicht, wenn alle Wohnungen gleich groß sind und in den Mietverträgen als Umlageschlüssel - nach Wohneinheiten für Wasser steht, dann kann sehr wohl durch 6 geteilt werden.

Wie kommst du denn auf die Idee? Wenn Zähler vorhanden sind, werden die für das HAus angefallenen Kosten bei Kalt- und Warmwasser je nach den Zählerständen (besser gesagt, dem Verbrauch der letzten Abrechnungsperiode) auf die Wohnungen verteilt. Bei der Heizung wird auch der Verbrauch abgelesen, aber der wied entweder 30:70 oder 50:50 nach Fläche zu Verbrauch aufgeteilt (hier ist die Heizkostenverordnung die entsprechende Vorschrift).

Hat also der Vermieter nicht wie oben geschrieben abgerechnet, lege Wiederspruch gegen die Abrechnung ein.

PS. Im Übergangsjahr (also wenn innerhalb des Abrechnungszeitraumes eingebaut) sollte halb nach alten halb nach neuem Verfahren gerechnet werden). Fragen also nach, warum er das nicht gemacht hat.

Ok, Danke werde ich machen.

Im Übergangsjahr (also wenn innerhalb des Abrechnungszeitraumes eingebaut) sollte halb nach alten halb nach neuem Verfahren gerechnet werden

angy2001, dass ist aber letzlich deine persönliche Meinung, an der sich kein Vermieter halten muss.

Der Vermieter ist zu Teilabrechnungen nicht verpflichtet § 556 Abs 3 BGB.

Daraus kann geschlossen werden, dass der Vermieter umgekehrt zu Teilabrechnungen berechtigt ist. Zum Beispiel kann er ein "Rumpfjahr" nach Abschluss der Bauarbeiten, hier Einbau von Verbrauchszähler bilden und abrechnen.

@helmutgerke

helmut - du hast recht - das ist nur meine persönliche Meinung.

Aber ich habe inzwischen die Antworten des Fragers hier auf andere Antworten gelesen.

helmut - Du regst dich darüber auf, dass VM womöglich die Abrechnung dieses Jahres noch nach altem Muster (also ohne die Ablesewerte) machen wird. Du weißt es aber letztlich nicht genau - deshalb wäre mein Rat, frag doch einfach mal den VM, wie er denn die Abrechnung für dieses Jahr machen will - auch wenn dafür noch lange hin ist. Deine Aufregung für etwas, was überhaupt noch nicht klar ist, ist doch völlig sinnlos.

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