Ware defekt bei Anlieferung, möchte Retoure einleiten, Händler reagiert nicht. Unfrei zurück senden?

2 Antworten

Eigentlich ist das so, dass bei einem Transportschaden Du diesen beim Paketdienst melden musst. Die Händler schliessen Rücknahme bei Transportschäden oft aus. Schickst Du es unfrei, wird es der Händler nicht annehmen. Er hat ja auch keine Schuld, sondern der Paketdienst. Ausser die Ware wäre sehr schlecht verpackt gewesen.

Ich vermute eher etwas anderes, der Produktkarton wurde nämlich bereits einmal geöffnet. Ich befürchte das die Ware von vornherein ein Rückläufer / defekt war. Das würde auch das Totstellen des Händlers erklären. Meine Sorge ist eigentlich nur das der Händler auf Zeit spielt bis die Rückgabefrist abgelaufen ist.

Hast du schon versucht anzurufen? Unfrei zurücksenden würde ich auf keinen Fall, der Händler nimmt das Paket nicht an und es kommt eh wieder zu dir zurück.

Habe alle Kommunikationswege versucht

Internethändler leugnet Eingang meiner Retoure trotz Sendungsverfolgung...

Hallo Community,

momentan habe ich ein paar Auseinandersetzungen mit einem gewissen, jedoch eher "unbekannten", Online-Shop.

Nach Nichtgefallen eines Artikels, beschloss ich diesen zurückzusenden. Gesagt, getan. Über mein Widerrufsrecht habe ich mich bereits im Vorfelde informiert und dort ebenso gesehen, dass eine Retourenabwicklung max. 28 Tage dauern kann. Als dann mindestens drei Wochen nach meiner Paketabgabe vergingen, habe ich aus eigenem Interesse natürlich die besagte Firma per Mail angeschrieben und meinen Retourenstatus erfragt. Es kam die Antwort, dass sie keine Retoure verzeichnet hätten und ich eine genaue Auflistung der zurückgesendeten Artikel sowie den Sendungsbeleg per Mail zusenden solle.

Und jetzt kommt es zum schwierigen Teil, ich habe keinen Sendungsbeleg, sondern nur ein Foto des Retourenscheins, den die Firma mir zur Verfügung gestellt hat.

Auf dem Retourenschein ist die Sendungsnummer zu erkennen, diese habe ich dem Händler mitgeteilt mitsamt gewünschter Auflistung der zurückgegebenen Artikel (es ist nur einer, jedoch im Wert von über 100 Euro).

Über die DHL-Sendungsverfolgung kann man sehr klar nachvollziehen, unter anderem wann das Paket aufgegeben wurde und vor allem, dass das Paket bei besagter Firma angekommen ist und welche Person ("Bevollmächtigter") dieses angenommen hat.

Als Antwort bekam ich vermutlich einen standartisierten Textbaustein, dass sie doch bitte den Beleg als Anhang benötigen. Ich werde nun das Foto des Retourenscheins dorthin schicken und schauen was passiert. Auf diesem Foto ist jetzt weder ein Stempel der Deutschen Post/DHL noch ein Retourensticker. Mal schauen, ob das ausreicht.

Was ich mich bei der Sache nur frage: Ist das Verhalten rechtens? Hat der Verkäufer ein Anrecht die Rückgabe zu leugnen, obwohl ein Nachweis in Form der Sendungsnummer vorliegt? Klar, ich habe eine Mitwirkungspflicht. Es ist meine Schuld, dass ich den Beleg verlegt habe, aber anhand der Trackingnummer sollte der Sachstand doch ziemlich offensichtlich sein...

Über eine hoffnungsvolle Antwort würde ich mich sehr freuen und somit verbleibe ich

mit besten Grüßen aus dem Norden,

Maliboomini

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