War die D-Mark echt besser als der Euro?

5 Antworten

Ich meine:ja.

Als ich Kind war hat man ein Dolimitti vür 60 Pfennig bekommen, heute zahlt man einen Euro. Umgerechnet also 2 DM. Und das ist bei vielem so. habe beim Ausmisten noch Prospekte von DM Zeiten gefunden: Da war vieles viel günstiger. Auch zum Beispiel essen gehen, Miete, Eintritte usw.

Klar, das wäre auch alles teuerer geworden, wäre der Euro nicht eingeführt worden, da müssen wir uns nichts vormachen. Viele (Händler) aber haben den Euro für saftige Preiserhphungen genutzt. Der Verdienst und vor allem aber die Rente sind nicht in selben Maß angepasst worden.

Jetzt aber die Mark wieder einzuführen würde die Sachen denke ich nicht wieder günstiger machen, der Zug ist abgefahren.

Sdas lässt sich hier leider nicht 1:1 muteinander vergleichen, aber vor allem die Arbeitsmarkt-Politik war seinerzeit noch deutlich gerechter.

In allem "mehr fürs Geld" gab es auch mit der D-Mark nicht, da andere Gewerke des allgemeinen Lebenswandels auch noch meinst fair entlohnt wurden und auch Haushaltselektronik noch nicht durchgängig auf " begrenzte Lebensdauer ohne Support " konfektioniert war.

Zu D-Mark - Zeiten gab es für grössere Anschaffungen aber immer noch einen recht breit gefächerten Gebraucht-Handel .

Essen und Trinken war relativ zum Lohn sogar in den damaligen Handelsstrukturen etwas teurer als heute.

Wohnen dafür relativ meist noch günstiger im groben Mittel wegen seinerzeit deutlich anderen Angebotsverhältnissen und Auflagen an gewerbliche Wohnobjekte.

Mobilität war seinerzeit auch relativ betrachtet günstiger zumindest in der selbst gekauften Form individuell.

Der große Handelsüberschuss (Exporte) den Deutschland heute hat, wäre mit der D-Mark nie möglich gewesen weil sie durch eine starke Aufwertung gegenüber anderen Währungen dafür gesorgt hätte, das der Export wieder schrumpft und der Import stark ansteigt weil es im EU-Ausland billiger ist. Aber wegen dem Euro kann Deutschland die Welt und die EU mit seinen Waren überfluten und schwache EU-Länder ausbluten lassen für die es billiger ist Waren aus Deutschland zu kaufen, als selbst welche herzustellen.

Das mit dem Mieten hat übrigens andere Gründe und wäre auch mit der D-Mark passiert.

Ja, war echt besser. Inzwischen zahlt man in Euro ungefähr das, was man früher in DM gezahlt hat. Aber man verdient nicht das in Euro, was man früher in DM verdient hat, und das ist das Problem!

Deine Mutter hätte damals einen Kredit aufnehmen und die Wohnung kaufen sollen! Hat sie wohl leider versäumt. Jetzt ist eine 3-Zimmer-Wohnung für Normalverdiener unbezahlbar. Es gehen ja schon die 1-Zimmer-Wohnungen auf die EUR 200.000 zu!

Für die durchaus existenten (und z.T. existentiellen) Probleme des deutschen Arbeitsmarktes ist NICHT der Euro verantwortlich, sondern die deutsche Regierung. Und sich zu längst vergangenen Zeiten zurückzusehen, bringt eh nichts, da die D-Mark nicht wieder eingeführt werden wird. Laut Expertenmeinung geht es Deutschland so gut wie selten zuvor (siehe Exportweltmeister). Dabei wird das Einkommen von Geringverdienern wohl nicht berücksichtigt.

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