Wann muss die Versicherung nach einem Schaden die Mwst zahlen?

3 Antworten

Wie üblich ist nicht ganz richtig, das kommt auf die Art der Abrechnung an.

A) Wenn Dein altes Auto ein Totalschaden ist, dann bekommst Du die Differenz zwischen dem Wiederbeschaffungswert und dem Restwert ausgezahlt und den Restwert bekommst Du vom Restwertaufkäufer (die Versicherung nennt Dir den der den Restwert geboten hat) Du kannst aber auch das Auto behalten, dann bekommst Du nur diese Differenz. B) Wenn es kein Totalschaden ist, dann kannst Du die Schadensumme "fiktiv abrechnen", d.h. Dir wird die Schadenhöhe ausgezahlt, dann wird die MwSt und meist auch die Verbringungskosten (z.B. von Werkststt zum Lackierer) abgezogen. Das ist vollkommen korrekt. Wenn du das Auto jetzt selbst reparierst, dann kannst Du für alle Teile, und Löhne für die Du MwSt bezahlt hast, auch die MwSt nachfordern, diese wird die Versicherung auch bezahlen. Voraussetzung ist aber, Du reparierst das Auto. Das dürfstest Du sogar 130% über den Wiederbeschaffungswert hinaus (aber das ist ein anderes Thema).

Wenn Du aber nicht reparierst und Du ein anderes Auto kaufst, dann ist für die Reparatur keine MwSt angefallen und dann gibt es für die Versicherung auch nix zu bezahlen.

Wie? Wie üblich? Natürlich wird bei Reparaturen die bezahlte Märchensteuer erstattet.

Hallo, Danke für die Antwort. Mein PKW wurde nicht repariert sondern mit Unfallschaden verkauft. Dafür ein unfallfreier PKW mit Rechnung gekauft.

Gruß

@baumtrixi

Dann ist aber doch die Versicherung raus aus der Nummer, wenn nach Gutachten abgerechnet wurde. Es wurde dir ja Dein kompletter Schaden ersetzt.

Ist dies rechtens ?

Ja.

Hättest Du den Unfallwagen reparieren lassen, stünde Dir aber die MwSt zu.

Eher nicht. Es wurden doch Mehrwertsteuer abgeführt.

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