Wann meldet sich die generische Versicherung (Autounfall)?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei Totalschaden (Reparatur teurer als Neuanschaffung eines gleichwertigen Gebrauchtwagens, günstigstes Angebot) zahlt die gegnerische Versicherung maximal den durch Gutachter festgestellten Restwert abzüglich des höchsten Angebots bei Verkauf/Verschrottung. Entsprechend der Schuldzuweisung wird das dann nochmal halbiert und in der Regel auch flott überwiesen

Wieviel bezahlt wird war mir bewusst. Nur sind seit dem Gutachtertermin nun 4 Wochen rum und ich habe noch nichts von der Versicherung gehört.

Kritisch ist dort nur wie gesagt der Punkt, dass das eine Restwertangebot so wahrscheinlich garnicht instande kommen wird, da diese Angebote nicht verbindlich sind (und auch nur bis zum 2.November galten, ich aber noch immer keine Antwort der Versicherung bekam und deswegen nichts gemacht habe). 

Ich könnte also probieren, das Auto für den höchsten Restwert des Gutachten zu verscherbeln, und dies dann der Versicherung melden? Und falls ich es nicht für den Preis loswerde bin ich gelackmeiert? :S

@dandy15

Warum es so lange dauert ist mir auch unklar. Bei mir war das in 2 Wochen über die Bühne und das Geld auf dem Konto.

OK, bei dem Parkschaden war ich unschuldig, also 100 %

Festgestellter Schaden lt. Gutachter: 3280,- Geschätzter Restwert ca. 2400,. bestes Angebot 450.- . Dazu kamen noch Auslagen/Ausfall und auf dem Konto waren 1980,-

Die Werkstatt hier hätte es für 1500 gemacht. Da ich zufällig nach Lettland fuhr, hat man mir dort den Schaden super-super für 200 €uronen repariert. Jetzt warte ich auf den nächsten Träumer, der mir eine Beule reindrückt.

@fiwaldi

Festgestellter Schaden lt. Gutachter: 3280,- Geschätzter Restwert ca. 2400,. bestes Angebot 450.- . Dazu kamen noch Auslagen/Ausfall und auf dem Konto waren 1980,-

Bitte mit den Begriffen aufpassen. Die 2400€ sind nicht der Restwert sondern der Wiederbeschaffungswert (=was das Auto OHNE Schaden am Tag des Schadens noch wert war). Der Restwert (=was das Auto MIT dem Schaden noch Wert ist) wären in diesem Beispiel die 450€.

@NamenSindSchwer

Danke für die Korrektur -- genau so ist es

@dandy15,

nach deinem Text liegt doch auch eine Verschuldung von dir zu 50 % vor.

daher solltest du deine Versicherung kontaktieren und entsprechend deinen Schaden über deine Vollkasko-Versicherung abrechnen lassen.

Den Rest erledigt dann deine Kfz-Versicherung mit der VHV.

Die ganze Schadensbearbeitung nach deiner Beschreibung ist für mich unverständlich.  Was hat die gegnerische Versicherung mit dem Gutachter zu tun?

Gruß N.U.

1. War dumm und naiv und hatte keine Vollkasko abgeschlossen. Musste ich auch von der Finanzierung nicht. Bereue ich nun, aber es ist zum Glück halb so wild, da es mir finanziell nicht so schlecht geht und ich das Auto problemlos ablösen kann.

2. Was die Versicherung zahlt wird ja mit dem Restwert des Autos gegengerechnet. Der Gutachter hat Restwertangebote, wie es im Gutachten sein sollte, eingeholt. Dabei war nur ein Angebot, was von den anderen Angeboten deutlich heraussticht und ich bezweifel, dass der Wagen dafür wirklich verkauft wird. 

Deswegen warte ich auf die Versicherung, mit welchem Wert sie gegenrechnet, aber oben wurde schon gemeint mit dem höchsten.

Der Wiederbeschaffungswert liegt bei 6800 Euro, also maximal 3400 durch meine Teilschuld von der Versicherung. Ein Restwertangebot liegt bei 2800, was bedeuten würde, was bedeuten würde, ich bekäme quasi fast garnix von der Versicherung dazu. 

Bin mir bei den nächsten Schritten bischen unsicher...ist ja doch erst mein erster Unfall gewesen, und hoffentlich der letzte :D

@dandy15

Bitte für die Zukunft beachten:

Bei einer Vollkasko-Versicherung bestimmt der eigene Versicherer den Gutachten.

Bei einem Kfz-Haftpflichtschaden bestimmt immer der Geschädigte den Gutachter.

Völlig falsch war es, den Gutachter der gegnerischen Versicherung zu akzeptieren.

Der Wiederbeschaffungswert liegt bei 6800 Euro, also maximal 3400 durch meine Teilschuld von der Versicherung. Ein Restwertangebot liegt bei 2800, was bedeuten würde, was bedeuten würde, ich bekäme quasi fast garnix von der Versicherung dazu.

Wie kommst du denn auf diese Idee.

6800 € abzüglich Restwertangebot von 2.800 €  =  4.000 €

Würde bedeuten  2.000 € von der gegnerischen Versicherung + 2.800 € aus dem Angebot eines Autohauses.

Ergänzend musst du natürlich deinen Kfz-Versicherer in Kenntnis setzen, denn dieser muss ja auch den Schaden des anderen Unfall-Teilnehmers zu 50 % erstatten.

@Apolon

6800 € abzüglich Restwertangebot von 2.800 €  =  4.000 €

Würde bedeuten  2.000 € von der gegnerischen Versicherung + 2.800 € aus dem Angebot eines Autohauses

Nein. Die Rechnung des Fragestellers, die du zitiert hast, ist korrekt (wobei "fast garnix" konkret 600€ sind). Der Restwert wird von der zu regulierenden Summe NACH Quotelung abgezogen.  

Wenn WBW (= enstandener Schaden) 6800€ sind und die Haftung 50/50 ist, bekommt er 50% vom entstandenen Schaden, also maximal 3.400€, und das unter Anrechnung (sprich: Abzug) des Restwerts.

@NamenSindSchwer

Nein - mit Sicherheit nicht, denn dann würde die gegnerische Versicherung nicht den Schaden in Höhe von 50 % übernehmen.

@Apolon

Nein - mit Sicherheit nicht, denn dann würde die gegnerische Versicherung nicht den Schaden in Höhe von 50 % übernehmen

Nein, aber der Fragesteller hätte 50% des ihm entstandenen Schadens erhalten. Und nur das steht ihm auch zu (bei Haftung 50%).

Sonst dürfte bei einem Totalschaden mit 100% Haftung ja auch kein Restwert von der Auszahlung abgezogen werden. Beispiel WBW 10.000€, Restwert 3.000€. Dann zahlt die Versicherung 7.000€ und hat damit auch nicht 100% des Schadens bezahlt, aber es ist in Ordnung.

@NamenSindSchwer

 Nein, aber der Fragesteller hätte 50% des ihm entstandenen Schadens erhalten. Und nur das steht ihm auch zu (bei Haftung 50%).

So weit bin ich bei dir.

Die Gegnerische Versicherung hat die Hälfte des Schadens zu zahlen

Man kann natürlich die Rechnung auch anders aufstellen:

Schaden = 6.800 € davon 50 % = 3.400 €

Von dem Angebot des Autohauses - entfällt 1.400 € (50 %) auf die zu erstatteten Kosten der gegnerischen Versicherung

Also 3.400 abzüglich 1.400 €  =  2.000 € Erstattung.

Die zweite Hälfte des Schadens muss der VN übernehmen, da er keine Vollkasko-Versicherung hat.

@Apolon

Den Gutachter der anderen Versicherung habe ich akzeptiert, da mir bewusst war, dass es ein Totalschaden wird. Der geschätzte Wiederbeschaffungswert lag sogar über dem Wert des Autos an sich, was schonmal positiv war. 

Ich werde morgen nochmal bei dem höchstmöglichen Restwertangebot durchklingeln und nachfragen, was der Stand der Dinge ist. Vielleicht besteht das Angebot ja noch, auch wenn es wahrscheinlich überteuert ist. Aber das kann mir im Prinzip ja egal sein.

Hauptsache ich bekomme meine ganzen 50% erstattet, die mir zustehen. 

Ansonsten werde ich denke ich auch nochmal bei der Santander anrufen, da diese sich ja selbst auch mit den Versicherungen in Verbindung gesetzt haben. GGbf haben diese schon mehr erfahren.

@Apolon

Von dem Angebot des Autohauses - entfällt 1.400 € (50 %) auf die zu erstatteten Kosten der gegnerischen Versicherung

Dann hätte er die 1.400€ aber zwei mal kassiert, denn vom Restwerthändler bekommt er die vollen 2.800€.

Dann hätten wir 2.000€ von der Versicherung + 2.800€ Restwert = 4.800€, also 1.400€ über der Summe die ihm zusteht.

@NamenSindSchwer

Scheinbar begreifst du es nicht:

Der Schaden hat eine Gesamthöhe von 6.800 € = bedeutet die generische Kfz-Haftpflichtversicherung muss den Schaden von 3.400 € zahlen.

Im Gegensatz zahlt der Geschädigte die restlichen 3.400 €

Nachdem der Aufkäufer 2.800 für die Übernahme des Fahrzeug zahlt, fallen 1.400 € davon auf die Schadenserstattung der gegnerischen Versicherung. Also 3.400 € abzüglich 1.400 € = 2.000 €

Für den Versicherungsnehmer bedeutet dies er bekommt.

1. -  2.000 € von der gegnerischen Versicherung.

2. -  1.400 € vom Autoaufkäufer Anteil der gegn. Versicherung

3. -  1.400 € vom Autoaufkäufer Anteil seines Schadens.

4. - zahlt er für den Schaden aus dem eigenen Sparbuch 2.000 €

Ergibt insgesamt 6.800 €  =   gesamte Schadenshöhe.

@Apolon

Ist ja im Prinzip auch egal nun. Ich werde das Auto von meinem eigenen Geld einfach ablösen und möglichst teuer verscherbeln. Nach Ewigkeiten hat sich die VHV mal gemeldet und will natürlich in erster Instanz garnichts zahlen, auch trotz recht klarer Schuldsache. War aber auch zu erwarten, weil welche Versicherung probiert nicht in erster Instanz um jegliche Zahlung rumzukommen? :)

Letzten Endes rechne ich dann noch mit 600 Euro, wie ausgerechnet, die bei dem Gesamtwert, den ich noch zurückzahlen muss, zwar nur 15% ausmachen...aber hey, 'nem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Natürlich kommen dann noch Anwaltskosten auf mich zu, weshalb ich am Ende vielleicht außer mehr Aufwand kaum was davon hab....aber das ist eher eine Prinzipiensache, dass die Versicherung auch ihren Anteil bezahlen darf. Eine Mitschuld besteht defintiv beim Unfallgegner. Aber das läuft auf Aussage gegen Aussage hinaus.

... ohne Papiere wird ein Verkauf nicht möglich sein. Nach Eingang derselben (Freigabe durch den Finanzierer) kann sofort verkauft werden.Viel Glück.

Ja, das war alles schon abgeklärt. Nur sollte erst die benötigte Reststumme berechnet werden und dann mit Vollmacht das Auto verkauft werden und so weiter. Letzten Endes werde ich das Auto einfach selbst ablösen. Was auch immer bei der Versicherung rauskommt.

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