Wann lohnt es sich Kursgewinne zu realisieren?

5 Antworten

Bei diesen schwindelerregend hohen Anlagesummen vermute ich mal, dass der Kursgewinn in den Sparpauschbetrag fällt und damit steuerfrei ist. Ob es für Dich Sinn macht, den Sparplan jetzt schon zu beenden, ist die andere Frage. Was ist denn so Deine zeitliche Perspektive? Welches Ziel verfolgst Du mit dem Sparen? Für ein Auto oder ein Haus jedenfalls erscheinen mir 150 Euronen eine etwas magere Anzahlung. Na ja, ein Legohaus könnte man dafür kaufen.

Es nennt sich sparen, weil man etwas anspart, mit der Zeit. Sodass man sich später, in welchem Zeitraum auch immer, etwas leisten kann. Und nicht eine feste summe anlegt, dafür ist dieser Fonds, bzw die meisten Fonds sowieso nicht. Zumindest nicht, wenn man sich nicht jeden Tag darum kümmern möchte. Aber aus diesem Grund spart man ja, damit es mehr wird. Nur aufs Sparbuch brauch ich nichts sparen. Die Frage bezieht sich ja nicht zwingend auf diese zwanzig Euro. Sondern generell wann es sich lohnt die Gewinne raus zu nehmen. Wenn ich jedoch ständig hin und her schichte, dann fällt der Ausgabeaufschlag zur last. Und der von steuerlicher Betrachtung her, werden Kursgewinne doch anders behandelt als Dividenden, Zinsen etc., dachte ich zumindest. Dafür benötige ich nicht den Freibetrag von insgesamt 801€? Sehe ich das falsch?

@tinchen18
Sehe ich das falsch?

Ja, siehst Du falsch.

@tinchen18

Wenn ich jedoch ständig hin und her schichte, dann fällt der Ausgabeaufschlag zur last.

Und dazu auch noch eine Antwort: Ausgabeaufschläge spart man durch Auswahl der richtigen Bank und/oder des richtigen Fonds. Bei ETF`s (=börsengehandelte Fonds) zahlt man nur die Transaktionskosten. Bei Direktbanken sind das meist 0,25% zzgl. Börsenspesen. Lohnt sich aber wegen der Mindestprovision erst bei Beträgen im 4-stelligen Bereich.

Seit drei Monaten gibt es auch nicht viele Fonds, die etwas verloren haben. Du darfst nicht davon ausgehen, dass der Fond auch die nächsten 12 Monate nur zulegt. Bei einem einzelnen Fond hast du auch nicht viel Spielraum, was du denn machen möchtest. Du kannst die gewinne in Fondsanteile mitnehmen, du kannst den Fond wieder abstossen und einen anderen Fond aussuchen.

Wenn man Fondssparen macht, dann sollte man das Geld in mind. 3 verschiedene Fonds einzahlen. So kann man Verluste reduzieren oder auch mal einen Fond "austauschen". Rede mit deiner Bank, ist ein shift oder swithch besser (Umschichten der Anlage). Auch den steuerlichen Aspekt können sie dir auf der Bank am Besten erläutern, du hast ja einen Freibetrag von 512 Euro den du erstmal erreichen musst :-)

Danke für die Antwort. Nein, natürlich kann man nicht davon ausgehen, dass es das ganze Jahr steigt. Wenn es eine Garantie gäbe, dann würde es wahrscheinlich viel mehr reiche Menschen geben :)

Nehmen wir an Du hättest Sammlerobjekt sagen wir mal ein Modellauto gekauft. Und nach 3 Monaten kommt jemand zu Dir und will es Dir mit 20 Euro Gewinn wieder abkaufen.

Die Überlegung die Du dann anstellst ist: Finde ich in der Zukunft jemanden der mir noch mehr dafür gibt? Brauche ich das Geld jetzt? Kann der Wert fallen und wenn ja welche Wahrscheinlichkeit steht für einen steigenden oder fallenden Preis.

Und alle diese Fragen kann Dir keiner beantworten wenn Du einfach nur von Fonds schreibst.

Die Standardantwort ist: Egal ob Du mit Verlust oder Gewinn verkaufst. Verkaufen solltest Du wenn Du meinst Du wirst in der Zukunft keinen höheren Preis erzielen.

Hallo,

es kommt darauf an weshalb Du den sparplan gemacht hast und / oder was Dein Gewinnziel war/ist.

Ich würde bei 20 Euro nach drei Monaten zwar juhu sagen aber ihn nicht verkaufen. Nachdem aber "jeder Jeck" anders ist kann das bei dir anders sein. Dafür kenne ich dich aber nicht gut genug um dir einen Rat zu geben.

Schöne Grüße

FOnds habe eine empfohlene Haltedauer , die sollte man schon annähernd einhalten die meisten sind so 3-5 JAhre ;)

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