Wann kann ein Chef bei 450 Euro rausschmeissen?

2 Antworten

Da Minijobber in der Regel nicht selbst Mitglied einer Krankenkasse
sind - sondern über den Mann familienversichert, hast du in diesem Fall auch keinen Anspruch auf Krankengeld. Der Arbeitgeber muss  jedoch unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts „für eine verhältnismäßig nicht er-
hebliche Zeit“ von der Arbeit freistellen, wenn Kinder un-
ter zwölf Jahren wegen einer Erkrankung betreut werden müssen. In einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (5 AZR 392/78) wird dabei von einem Zeitraum von fünf Arbeitstagen pro Jahr ausgegangen. Lasse dir von der Kinderärztin bzw. dem Kinderarzt eine Bescheinigung ausstellen, dass dein Kind wegen einer Erkrankung betreut werden muss und gib  dieses im Betrieb ab.

Einige Tarifverträge schließen Gehaltsfortzahlungen aus, weil
davon ausgegangen wird, dass die Eltern von der Kranken-
kasse Geld erhalten, was für dich als geringfügig Beschäftigte aber nicht zutrifft. Lass dich dann in diesem Fall eingehend rechtlich beraten. Nach Ansicht von Arbeitsrechtlerinnen wäre hier das Bürgerliche Gesetzbuch anzuwenden (§ 616 BGB), nach dem der Arbeitgeber zu Lohnfortzahlungen verpflichtet ist. Hinzu kommt aber auch, dass du Anspruch auf Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall hast (falls du krank werden solltest).

Auch wenn ich mit deiner Situation sehr sympathisiere, ist die Beantwortung deiner ursprünglichen Frage sehr einfach. Da es sich hier um einen Einmannbetrieb handelt, bei dem du die einzige Angestellte bist, greift das Kündigungsschutzgesetz hier nicht. Dein Chef kann dir jederzeit ohne Angabe von Gründen unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfristen kündigen. Sollten keine Kündigungsfristen vereinbart worden sein, gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen nach Paragraph 622 BGB.

Dad ist kein ein mannbetrieb. Ich bin lediglich alleine in der Küche mit dem chef.es gibt noch 3 bedienungen.bin deswegen alleine da der Chef weiteres Personal sparen möchte

@tanja370

Auch bei dieser Anzahl von Angestellten ist es immer noch ein Kleinbetrieb und ich gebe daher lucinda bei ihrer Antwort Recht.

Es ist schwierig mit der Organisation mit den Kindern, das kann ich verstehen. Versuche das mit deim Mann gemeinsam zu lösen.

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