Wann ist die Arbeitsagentur und wann ist die Rentenversicherung für Rehamaßnahmen (Teilhabe am Arbeitsleben) zuständig?

2 Antworten

Hallo Heidi1956,

Sie schreiben:

Wann ist die Arbeitsagentur und wann ist die Rentenversicherung für Rehamaßnahmen (Teilhabe am Arbeitsleben) zuständig?

Es gibt Reha-Maßnahmen, die nur über die Rentenversicherung als Leistungsträger laufen. Wenn bisher alle Maßnahmen seitens der Arbeitsagentur ausgeschöpft wurden wie überzeugt man die Rentenversicherung davon, dass eine andere Maßnahme sinnvoll wäre?

Antwort:

Darauf gibt es keine allgemeinverbindliche Antwort, denn jeder Einzelfall ist anders!

Entscheidungen werden weitestgehend auf der Basis vorhandener Akten getroffen und die zuständigen Sachbearbeiter werden in diesem Rahmen Ihre Vorgehensweisen festlegen!

Es gibt sicherlich Fälle, wo bereits aus den Krankenakten entnommen werden kann, daß eine kostenaufwendige Maßnahme im Endeffekt zu keinem positiven Ergebnis führen wird!  Auch das Alter der Betroffenen wird eine Rolle spielen und die Situation am Arbeitsmarkt vor Ort!

Lassen Sie sich am Besten bei Ihrer zuständigen DRV-Rentenanstalt in Wohnortnähe gründlich beraten, was in Ihrem speziellen Fall machbar ist!

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/03_Familie_und_Kinder/02_Rehabilitationsangebote/02_berufliche_reha/berufliche_reha_node.html#doc202532bodyText1

Auszug:

Für eine Rehabilitation stellen Sie einen Antrag bei Ihrem Rentenversicherungsträger. 

Dieser entscheidet über die Notwendigkeit und den Umfang. Scheuen Sie sich nicht, uns Fragen zu stellen. Wir und auch viele ehrenamtliche Versichertenberater und Versichertenälteste helfen Ihnen gerne. Klicken Sie auf diese Links für Details zur Antragstellung und die Adresse Ihrer nächstliegenden Beratung:

Auskunfts- und Beratungsstellen sowie Versichertenberater und –älteste in Ihrer Nähe

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Arbeitslosigkeit/BeratungundVermittlung/Rehabilitanden/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI485634

Auszug:

Mögliche Maßnahmen können sein:

Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes einschließlich vermittlungsunterstützende --LeistungenBerufsvorbereitung einschließlich einer wegen einer Behinderung erforderlichen GrundausbildungBerufliche Anpassung und WeiterbildungBerufliche AusbildungGründungszuschussSonstige Hilfen

Ihre Agentur für Arbeit kann ein möglicher Rehabilitationsträger sein, wenn es um die Förderung Ihrer beruflichen Rehabilitation (= Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben) geht.

Ob Ihre Agentur für Arbeit zuständiger Rehabilitationsträger ist, wird entschieden, wenn Sie einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt haben.

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

das funktioniert leider garnicht, die haben einen schon abgeschrieben.

Entweder man muss sich selbst eine Arbeitsstelle suchen und sich durchboxen, oder man versaut sich sein Leben indem man sein Leben lang von der vollen Erwerbsminderungsrente und Grundsicherung leben muss.Also von Existenzminimum.

Das heißt meld alles ab dein Telefon, Auto am besten kein handy mehr haben und kein Strom mehr bezahlen und sich einbunkern zuhause weil man es sich nichtmehr leisten kann am kulturellen Leben teilzunehmen.

Über eine derart unqualifizierte Antwort kann ich mich nur noch ärgern. Von Erwerbsminderungsrente hatte ich ja noch gar nicht gesprochen. Die ist auch noch nicht beantragt. Im übrigen bin ich der Meinung, dass man auch mit einem Einkommen auf Grundsicherungshöhe am kulturellen Leben teilnehmen kann.

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